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Keine Lust mehr auf Hautausschlag und blau gefärbte Beine? Biokleidung bringt dir nicht nur gesundheitliche Vorteile.

0 Comments 04 Februar 2016

bio faire öko naturmode

Fair und biologisch produzierte Kleidung – was heißt das? Du bekommst hier alle Infos rund um Bio Klamotten: woran du sie erkennst, wo du sie herbekommst und was du dir durch den Kauf von Bioklamotten gutes tust. Denn Öko-Mode ist heute so gar nicht mehr „typisch öko“, sondern modern und zukunftsfähig. Du erfährst auch, was so alles in konventionell hergestellten Klamotten drin steckt und wie du deine faire Biokleidung wäschst, damit sie möglichst lange schön bleibt.

 Woher du weißt, welche Kleidung fair und biologisch produziert wurde.

Du hast 2 Möglichkeiten, dich zu vergewissern, dass die Kleidung, die du kaufst fair und biologisch produziert worden ist.

Erstens: Du verlässt dich auf die Zertifizierungen – die Textillabels

Öko-Zertifzierung für Kleidung gibt es inzwischen schon einige. Damit du den Durchblick behältst und dich niemand mit seinem frei erfundenen Label vergackeiern kann, bekommst du jetzt den vollen Überblick über die Zertifizierungen.

GOTS – Global Organic Textile Standard

gobal organic textile standard

GOTS „deckt Herstellung, Konfektion, Verpackung, Kennzeichnung, Handel und Vertrieb aller Textilien ab, die aus mindestens 70% kontrolliert biologisch erzeugten Naturfasern bestehen.„(GOTS.org)
Anteil der Biofasern unterscheidet sich zwischen:

  „hergestellt aus x% kbA/kbT Fasern“ – mindestens 70% Bioanteil und  „Bio“ bzw. „kbA/kbT“ – mindestens 95% Bioanteil.

Chemische Zusatzstoffe (wie unten aufgeführt) dürfen nicht verwendet werden.
Die sozialen Kriterien entsprechen der Internationalen Arbeitsorganisation.
Achtung: der Standard legt keine Regeln für Fell- und Lederprodukte fest.

GOTS gilt als Mindeststandard des IVN.

IVN Best – Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft e.V.

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Grundlage sind Fasern aus 100% biologischer Herkunft (kbA).
Das gilt auch für tierische Produkte – 100% biologische Tierhaltung (kbT).
Chemische Zusatzstoffe (wie unten aufgeführt) dürfen nicht verwendet werden.
Definierte Sozialstandards und garantiert existenzsichernde Löhne.

Zum IVN gehört auch das Siegel IVN Naturleder.

ivn naturleder

Häute stammen von Tieren der Fleischproduktion – keine extra Zucht.
Pflanzliche Gerbverfahren.
Chemische Zusatzstoffe (wie unten aufgeführt) dürfen nicht verwendet werden.
Definierte Sozialstandards und garantiert existenzsichernde Löhne.

Fair Wear Foundation

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Findest du dieses Label an einem Kleidungsstück, so kannst du dir sicher sein, dass es wirklich fair gegenüber allen Menschen, die am Produktionsprozess beteiligt sind, hergestellt worden ist.

Das Label sagt nichts über konventionell oder bio aus – vor diesem Hintergrund ist also optimal, wenn du ein Kleidungsstück mit GOTS und FairWear Label bekommst.

Fairtrade Certified Cotton

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Bei diesem Label geht es wiederum vorrangig um die fairen Produktionsbedingungen. Baumwollbauern bekommen einen existenzsichernden Mindestpreis und auch in der weiteren Produktion müssen die ILO Standards eingehalten werden. Zusätzlich ist den Bauern der Einsatz von Agrochemikalien untersagt – das ist nicht gleich Bio, aber immerhin ist kommt das schlimmste Zeug nicht aufs Feld.

Weitere Zertifizierungen

Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Zertifizierungen wie ÖkoTex 100(plus), Crawle-to-Cradle, EU-Ecolabel, Bluedesign,…

Bei diesen Zertifizierungen sind die Standards nicht besonders durchsichtig festgelegt. Sie verbinden auch nicht unbedingt Bio mit Fair, sondern beziehen sich nur auf jeweils eines davon.

Grundsätzlich gibt es 2 Meinungen zu diesen „Wischiwaschi“ – Zertifizierungen:

Entweder Immerhin besser als nichts. oder Das geht gar nicht. Damit ist es für die richtigen ÖkoFair Zertifizierungen noch schwerer sich zu etablieren.

Am besten du hörst in dich rein und entscheidest für dich selbst, welche der zwei Meinungen du vertreten magst.

Zweitens: Du fragst ganz genau nach.

Erst kürzlich war ich in einem Schuhgeschäft, das ausschließlich ökologisch produzierte Schuhe führt. Neben den Schuhen gab es ebenfalls Socken und Strumpfhosen zu kaufen. Die Marke kannte ich nicht, also habe ich nachgefragt. Wo und wie werden die Strumpfwaren hergestellt? Sind sie bio-zertifiziert?

Die Verkäufer merken durch das Nachfragen: Aha, meine Kunden wollen wissen, wo meine Produkte herkommen. Und da jeder Verkäufer die Produkte führt, die seine Kunden haben wollen, kannst du durch dein Nachfragen und entsprechendem Handeln ganz konkret das Angebot beeinflussen.

In meinem Fall wurden die Waren fair produziert, waren aber leider nicht bio.

Ist öko & fair Kleidung nicht wesentlich teurer? Nein.

Im Biobereich verhält es sich ähnlich wie im konventionellen Bereich. Es gibt Marken, deren Preise mit 20-30 Euro für ein T-Shirt vollkommen normal sind, und Marken, deren Kleidungsstücke extravagant und somit preishoch sind.

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Für eine Jeans und Sneaker zahlst du bei den Öko-Marken genauso viel, wie bei herkömmlichen Marken. Mit dem Vorteil, dass du dabei wertschätzend gegenüber dir selbst, der Umwelt und anderen Menschen & Tieren handelst.

Und frage dich bitte auch, ob es dir wirklich wehtun würde, wenn du 5 Euro für ein T-Shirt mehr zahlen würdest. Ebenfalls gilt: Naturmode hat eine wesentlich höhere Qualität und du kannst sie dadurch länger tragen. Auf lange Sicht kommst du also günstiger weg, wenn du öko trägst.

 

 Was hat es mit der Öko-Mode auf sich?

Öko-Mode steht für Kleidung, die gleichzeitig biologisch angebaute Rohmaterialien nutzt und faire Arbeitsbedingungen bietet. Ein Kleidungsstück durchläuft etliche Stationen von der Pflanze bis zum fertigen Stück: Ernten, Spinnen, Färben, Weben, Stricken, Ausrüsten, Zuschneiden oder Nähen. An jeder dieser Wegpunkte kommen bei herkömmlicher Kleidung Schadstoffe zum Einsatz.

Angefangen mit der Baumwolle

Baumwolle wird im Optimalfall genauso schonend angebaut wie das Gemüse und andere Nahrungsmittel, die wir essen. Denn selbstverständlich nimmt auch die Baumwollpflanze Chemikalien aus Pestiziden und Herbiziden auf.

Baumwolle Bio

Bei herkömmlich produzierter Baumwolle wird heutzutage Gen-Baumwolle an die Bauern in Asien verkauft. Diese ist teurer in der Anschaffung (der Konzern macht Kohle) und bringt in den ersten ein bis zwei Jahren tatsächlich einen höheren Ertrag. Dennoch kann das Saatgut nicht selbst nachgezogen werden, es entsteht eine Abhängigkeit von Herbiziden und Pestiziden, da die Genpflanzen dauerhaft nicht so robust sind. Die Menschen müssen mit dem hochgiftigen Zeug hantieren und die Felder und lokalen Biosysteme werden ausgetrocknet und stark in Mitleidenschaft gezogen. Zudem brauchen die Genpflanze viel mehr Wasser – insgesamt 11.ooo Liter um ein Kilo Baumwolle zu produzieren.

Bei der Bio-Baumwolle sieht das anders aus: 60% weniger Wasser wird hier verbraucht – also 4.400Liter Wasser. Das liegt daran, dass die biologisch bestellten Felder weniger stark durch die Pflanzen beansprucht werden. Es werden keine giftigen Chemikalien ausgebracht, die Menschen, Böden und Wasser auslaugen. Ebenfalls sind in der Baumwolle keine Schadstoffe nachweisbar – und das ist wichtig, denn das, was auf deine Haut kommt, nimmt deine Haut in deinen Körper auf.

Baumwoll-Bauern

Das sind meist Menschen in Asien, die genauso -wie du und ich- eine Familie zu versorgen haben. Bekommen sie einen anständigen Preis für ihre Ware, haben sie genügend Geld, um Essen zu kaufen, ihren Kindern eine Zukunft zu bieten, ja einfach zu leben. Und über diese Menschen bestimmst du mit deinem Einkauf, denn jeder von uns weiß, die Nachfrage regelt das Angebot. Stell dir vor, du hast nicht genügend Geld, um Essen für deine Kinder zu beschaffen. Ist das nicht furchtbar? Bei biologisch angebauter Baumwolle behalten die Bauern ihre Existenzgrundlage allein dadurch, dass sie ihre Felder nicht zerstören und gleichzeitig bleiben sie gesund und bekommen eine angemessene Entlohnung für ihre Ware.

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Mehr kosten, tut dein T-Shirt nicht. Und selbst wenn es 2 oder sogar 10 Euro mehr kosten würde – beraubt das dich deiner Lebensgrundlage? Nein. Mit den Bauern sieht das anders aus.

Die SpinnerInnen

Zuerst muss aus der Wolle ein Garn gesponnen werden. Bei den Ökos passiert das mechanisch durch Kämmen plus Einsatz von natürlichen Rohstoffen (wenn nötig) wie Paraffin. Ja, Paraffin ist auch nicht ultra cool, aber definitiv natürlicher als Schwefelsäure – das kommt bei herkömmlicher Kleidung grundsätzlich zum Einsatz.

Die Färber

Auch die Farbe muss irgendwie in den Stoff kommen. Sicher hast du schon von lila, rot oder blau gefärbten Flüssen in China gehört. Die Farbe des Flusses ist die Farbe, die gerade bei uns Saison hat. Und hast du auch schonmal auf die Chinesen geschimpft, weil sie so saumäßig mit der Umwelt umgehen? Vielleicht ja – frag dich aber jetzt: Wer steht dahinter?

Entscheidest du dich für biologische Kleidung, dann entscheidest du dich auch für Umweltvorkehrungen bei der Produktion und gegen Chemikalien in der Kleidung, die schädlich für die Menschen, die die Kleidung verarbeiten und auch schädlich für dich sind.

Die Näherinnen und Näher

Die allermeisten sind wirklich Frauen – einfach deshalb, weil sie (durch ihre kulturelle Prägung) leichter auszubeuten sind. An dieser Station ist es dasselbe Spiel wie bei den Bauern. Sollten die Frauen für ihre Arbeit so viel Geld bekommen, dass es reicht, um genügend Essen für die Familie zu haben. Klar. Wäre etwas mehr, um auch mal einen Topf zu kaufen auch schön? Logo. Das ist bei fair und biologisch produzierter Kleidung drin – bei konventioneller nicht, wie du in unzähligen Dokus auf Youtube sehen kannst.

Du als Verbraucher

Kaufst du biologisch und fair produzierte Kleidung, dann hast du keine Schadstoffe in der Kleidung, die du direkt über deine Haut aufnimmst. Die chemischen Stoffe lagern sich über deine Haut in deinen Organen und deinem Nervensystem ab. Selbst in Muttermilch ist das schon nachweisbar.

Deine Bio-Kleidung bleibt länger schön. Die Kleidungsstücke sind also nicht nach ein paar Mal waschen verzogen, ausgebleicht oder voller Bommel. Das lieg daran, dass einerseits die Bio-Baumwolle qualitativ hochwertiger ist und andererseits daran, dass die Kleidung mit laut Etikett 30Grad gewaschen wird. Waschempfehlungen für 40Grad und mehr zielen letztlich nur auf einen schnelleren Verschleiß der Kleidung und damit auf mehr Einkäufe ab.

Diese Hinweise stehen in Kleidungsstücken mit extrem hoher chemischer Belastung.

separat waschen
bügelfrei
knitterfrei
vor dem Tragen waschen

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 Die Begriffe „Öko-Mode“ und „normale Kleidung“

Der Begriff „Öko-Mode“ ist durch folgendes in unserer heutigen Gesellschaft (2016) belegt: Hippie-Klamotten, zottelige Kleidung ohne Schnitt, weite Hanf und Leinen Klamotten, keine Farben, nicht modern, nicht gesellschaftsfähig.

Der Begriff „normale Kleidung“ zielt auf die Kleidung ab, die es heute überall zu kaufen gibt. Kleidung, die normal ist, weil sie jeder anhat. Kleidung, die den Alltag prägt.

Ich bitte dich an dieser Stelle, dich von dieser Vorstellung zu lösen. Schau dir die Begriffe aus einer neuen Perspektive an:

Fair und ökologisch produziert ist „normal“. Jeans, Shirts und Blusen – mit coolen Schnitten und dazu einfach gut produziert.
Coole Alltagsklamotten, Jeans, Sneaker & Co. findest du in der Übersicht Öko-Mode Labels.

armedangels / kuyichi

www.armedangels.de / www.kuyichi.com

Konventionelle Klamotten sind letztlich nichts anderes als „Gift-Mode“ oder „Mode für den kleinen Mann“, also Menschen, die nicht mal an sich und ihre Gesundheit, sondern nur und ausschließlich an die 2 Euro mehr in ihrem Geldbeutel denken.

Und falls du zu den Fashionistas gehörst: Zieh dir die angesagteste Bio-Mode und die neuesten Trend des Jahres entweder im Green Showroom oder der Ethical Fashion Show in Berlin rein. Die deutsche Hauptstadt ist Vorreiter unter allen Modestädten weltweit und die Eco-Fasion Designer versammeln sich hier, um ihre neuen Teile vorzustellen.

Welche Stoffe in herkömmlicher Kleidung drin sind und was sie mit deiner Gesundheit machen.

Herkömmlich hergestellte Kleidung strotzt geradezu von Giften und anderen unschönen Stoffen. Damit du ein vages Gefühl bekommst, was da alles in den Klamotten drin steckt, die direkt auf deiner aufliegen, bekommst du jetzt einen Ausschnitt einiger dieser Chemikalien:

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Azofarben: Das sind Farbstoffe, die bei direktem Hautkontakt Krebs auslösen. Laut EU-Gesetzen dürfen diese Farbstoffe nur Kleidungsstücke verwendet werden, die „nicht direkt“ auf die Haut kommen. Du siehst, diese Definition ist keine, denn die einzigen Kleidungsstücke, die ohne Argumentation direkt auf die Haut kommen sind Unterhosen und BH’s. Die Azofarben sind weit verbreitet in der Textilindustrie.

Brom-&Chlor-Flammschutzmittel: Diese Brandschutzmittel sind hormonell wirksam und können der Entwicklung der Geschlechtsorgane schaden. Ebenfalls sind diese Verbindungen inzwischen in Muttermilch nachweisbar.

Chlorbenzole: Unter diese Kategorie fallen mehrere Stoffe. Sie schädigen Leber, Schilddrüse und das zentrale Nervensystem. Einige sind hormonell wirksam.

Chlorierte Lösungsmittel:  Unter diese Kategorie fallen mehrere Stoffe. Sie schädigen Leber, Schilddrüse und das zentrale Nervensystem.

Chlorphenole: Stoffe, die organschädigend wirken. Das giftigste dieser Kategorie -PCP- ist in der EU verboten.

Chlorparaffine (SCCP): Ebenfalls giftig – reichern sich gern im Körper an.

Per- und polyfluorierte Chemikalien: Stoffe, die in der Outdoorbranche oft genutzt werden, da sie die Kleidung Wasserabweisend machen. Sie wirken schädigend auf die Leber und das Hormonsystem.

Phtalate: Diese Stoffe sind Weichmacher. Zu den Phtalaten gehören unterschiedliche Stoffe. Ein paar sind in der EU inzwischen verboten – es dürfen also Produkte, die diese Stoffe enthalten, nicht verkauft werden. Dennoch gibt es eine ganze Reihe dieser Stoffe, die ebenfalls als fortpflanzungsgefährdend, erbgutschädigend und krebserregend gelten und verwendet werden.

Schwermetalle: Lagern sich im Organismus ab und sind organ- und nervensystemschädigend.

Organozinnverbindungen: Reichern sich ebenfalls im Körper an. Insbesondere in Kleidung wie Schuhe, Sport und Socken, da diese Stoffe Gerüche verhindern sollen.

Hinzu kommen selbstverständlich alle Pestizide und Herbizide, die durch die herkömmliche Produktion in der Baumwolle stecken.

Quelle: Greenpeace und Umweltbundesamt

Bedenke ebenfalls, dass dies lediglich ein Ausschnitt der Schadstoffen ist. Es gibt noch viele weitere Stoffe, die in der Kleidung herkömmlicher Produzenten stecken und gesundheitsschädlich sind. Leider werden diese noch nicht offiziell aufgelistet.

Wo du faire Mode kaufen kannst

Hier hast du mehrere Möglichkeiten.

Erstens: Bio zertifizierte Kleidung kaufen

An dieser Stelle habe ich dir eine Liste von allen Modemarken, die fair und bio produzieren zusammengestellt: Übersicht Ökomode-Labels. Die Liste wird fortwährend aktualisiert.

Zweitens: Second Hand einkaufen – online oder auf Flohmärkten

Second Hand Kleidung einkaufen, bringt eine ganze Menge Vorteile mit sich.

Die Kleidung muss nicht entsorgt werden und gleichzeitig muss keine neue Kleidung, deren Produktion -sei bio oder nicht- Ressourcen verbraucht, hergestellt werden. Im Gesamtverbrauch und somit in Sachen Umweltfreundlichkeit hat Second Hand somit eine geringere Bilanz als neue Naturmode. Das Nonplusultra ist hierbei selbstverständlich Second Hand Bio Kleidung.

Hier gibt’s eine kleine Übersicht von Second Hand Klamotten:
ubup.com

www.ubup.com Hier bekommst du alles mögliche. Ubup.com überprüft die Sachen auf ihre Qualität und du kannst dich auf die Angaben verlassen.

 

https://www.rebelle.com

 

www.rebelle.com Wenn du auf Designer-Zeug stehst.

https://www.maedchenflohmarkt.de

 

www.maedchenflohmarkt.de Diese Seite ist eine Plattform für Privatverkäufe. Alles mögliche steht hier zur Auswahl.

 

Oder einfach mal googlen und die Second Hand Shops vor Ort durchstöbern.

Drittens: Die Kleidung schonend behandeln

Je nachdem wie du deine Kleidung wäschst, bleibt sie lange schön oder verschleißt schnell. Bei Bio-Kleidung wird dir auffallen, dass da überall 30Grad drinsteht. Das liegt daran, dass das Ziel bei den Bios nicht der schnelle Konsum ist, sondern die Langlebigkeit der Klamotten.

Wäschst du alle deine Klamotten mit 30Grad und dann auch noch im Pflegeleicht-Programm, also ohne ewiges Spülen und hohe Schleuderzahlen, bleibt sie dir viel länger schön und wie neu. Sie verzieht nicht und verbleicht auch nicht so schnell.

schonend waschen naturmode

Wie oft musst du dein T-Shirt wirklich waschen? Nach jedem Tragen oder reicht es jedes zweite Mal auch? Und deine Jeans? Was bei Lederhosen funktioniert, geht auch bei anderen Kleidungsstücken: ab in die Gefriertruhe. Das entkeimt am aller effektivsten.

Handtücher und andere 60Grad Wäsche muss natürlich heiß gewaschen werden. 60 Grad reichen jedoch vollkommen aus, um alle Keime zu entfernen. Alle heißeren Waschprogramme sind unnötig.

Muss das wirklich in den Trockner? Shirts und andere Kleidungsstücke verziehen sehr schnell im Trockner, der Stoff wird schneller dünn.

Viertens: Upcycle & Selber machen

Du kannst deine kreative Seite ausleben und dir überlegen, was du aus deiner alten Kleidung, die du nicht mehr trägst, machen willst. Ein Patchwork-Kissenbezug, ein Oberteil für dein Baby oder das deiner Freundin, Puppenkleidung, Putzlappen, Blumentopf-Stiefel,…. Deiner Fantasie kannst du freien Lauf lassen. Und wenn du selbst nicht nähst, bring deine Idee zur Nähstube um die Ecke.

 

 3 weitere Ideen, die deinen Kleiderschrank fair machen 

Erstens: Brauchst du wirklich 3 Bluejeans und 4 weiße Tops?

Werde dir darüber bewusst, was du alles in deinem Kleiderschrank hast. Ziehst du das wirklich alles an? Brauchst du wirklich jedes Jahr neue Oberteile und Jeans? Oder befriedigst du etwas anderes damit? Sei ehrlich mit dir, denn das Prinzip „Kauf dich glücklich“ macht genauso wenig glücklich wie viel Geld zu haben.

zu viele Klamotten

Laut einer Greenpeace Studie werden 40Prozent der Kleidungsstücke, die in deutschen Kleiderschränken rumliegen, nicht getragen.

40 Prozent – das ist ultra viel! Also: auf zum Kleiderschrank und herausfinden, was da so alles drin ist.

Als ich in meinen Kleiderschrank geschaut habe, konnte ich genau das feststellen und bestätigen.

Wow, das ist da auch noch drin? Das hatte ich schon längst vergessen. Oh, das werd ich wohl nicht mehr anziehen. Das Teil hatte ich nicht nie groß an. Und das hier steht mir nicht wirklich.

Ich habe gemerkt – das nervt und macht irgendwie schwer. Also habe ich alles aussortiert, was ich einfach (aus was für Gründen auch immer) nicht anziehe und es gespendet.

Jetzt ist es ein absolut geniales Gefühl vor dem Kleiderschrank zu stehen – denn abgesehen davon, dass der Schrank jetzt übersichtlich ist, muss ich nicht mehr ewig überlegen, was ich anziehe – denn ich habe nur noch Sachen drin, in denen ich mich 100% wohl fühle.

Daher kann ich dir versprechen: Entrümpeln macht leicht und tut extrem gut!

Zweitens: Weiterverkaufen

Die andere Seite vom Second Hand ist natürlich, dass du die Kleidung, die du nicht mehr anziehst ebenfalls online oder auf Flohmärkten weiterverkaufst.

Online kannst du deine Kleidung bei diesen Plattformen abgeben. (in Produktion)

Drittens: Spenden

Wenn du keine Last hast Zeit in den Verkauf deiner Kleidungsstücke zu investieren, kannst du sie auch einfach spenden. Zum Beispiel an Stellen wie Oxfam – hier wird deine Kleidung günstig weiterverkauft und der Erlös geht dann in diverse Hilfsprojekte. Oder du spendest die Klamotten direkt an (kleine) Organisationen, die dafür sorgen, dass dein Kleidung wirklich bei den richtigen Menschen ankommen. Das Rote Kreuz sowie andere Altkleider-Sammelstellen gehört hier nicht dazu (Reportage auf Youtube)!

 

Video: 2nd Hand & Öko bietet coole Klamotten

Am Ende des Fazit-Videos bekommst du einen kleinen Einblick in meinen Kleiderschrank:-)

 

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Das nächste Artabana-Treffen zur Absicherung bei Krankheit ist am Dienstag 24. Oktober ab 18.30 Uhr bei uns am Hof.

Das nächste schulfrei-Treffen ist am Freitag 3. November um 14.30 Uhr bei uns am Kempterhof bei Wangen im Allgäu.

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