Baby und Kind, Familienglück

Deine Hausgeburt ist sicher, weil für dein Baby 11 Vorteile mehr sind als 3 Nachteile

5 Comments 07 September 2015

DEINE HAUSGEBURT IST SICHER

Ich finde es als Mann etwas ungewöhnlich einen solchen Artikel zu schreiben. Dennoch interessiert mich das Thema Hausgeburt sehr und jetzt, da ich eine Hausgeburt erlebt habe, könnte ich das nächste Mal auch gut mit meiner Freundin tauschen und unser Kind selbst gebären;)

Logischerweise bleibt mir dies jedoch vorenthalten..

Wenn du diesen Text gelesen hast, dann wirst du sehr genau über die Vorteile und die Risiken eurer möglichen Hausgeburt Bescheid wissen. Du bekommst also einen umfangreichen Überblick und konkrete Tipps von unserer Hebamme.

Die Entscheidung “für” oder “gegen” eine Hausgeburt bleibt jedoch bei dir. Ich schreibe nur deshalb darüber, weil ich finde, dass dieses geniale Wissen in unserer Gesellschaft schon viel zu stark vom Kreißsaal der Krankenhäuser verdrängt wurde.

Sicher kennst du auch diese ganzen Argumente, welche sagen, dass eine Geburt in den eigenen vier Wänden viel zu gefährlich sei..

Ist dies jedoch wirklich so?

Wie hoch liegt also das tatsächliche Risiko bei Hausgeburten?

Risiken bei Hausgeburten - Statistik

(Danke für dieses Creative Common von wikimedia.org)

Laut Statistischem Bundesamt gab es im Jahr 2013 genau 682.100 Geburten von denen 2556 Totgeburten waren. Die daraus errechnete Sterblichkeitsrate liegt also bei 0,37%.

Bei Hausgeburten liegt die Neugeborenensterblichkeit bei 0,18%. Darin sind auch Todesfälle enthalten, bei denen die Geburt von nicht überlebensfähigen Kindern bewusst außerklinisch gelebt wurde. Vergleichen können wir die zwei Sterberaten trotzdem nicht miteinander, denn alle riskanten Geburten werden grundsätzlich in den Kliniken durchgeführt.

89,4% der Hausgeburten wurden auch tatsächlich dort beendet, wo sie angefangen haben. Jedes Jahr verlegen die Hebammen, welche Profis sind und garantiert kein Risiko eingehen wollen, also ungefähr 10 bis 15% der Geburten sicherheitshalber ins Krankenhaus. Hauptgründe sind dabei meist Atemwegstörungen oder ein Stillstand in der Eröffnungsphase des Geburtsverlaufs.

Im Jahr 2012 sind zum Beispiel nur 0,02% der Babys während des Transports geboren worden. Das zeigt, dass die Fahrt zum Kreißsaal in der Regel ruhig verläuft. Lediglich 7,5% aller Verlegungen waren in Eile. Normal ist die Fahrt sogar mit dem eigenen PKW und ansonsten tut’s der Rettungswagen in 11% aller Fälle.

Ein erstes Fazit zeigt also, dass Hausgeburten mindestens gleich sicher sind wie Klinikgeburten..

 

Hast du Angst vor den Schmerzen?

Unsere Hebamme meint, dass sie an einer Hand abzählen könne, wie viele Frauen sie wegen zu starker Schmerzen und dem Wunsch nach der PDA ins Krankenhaus gebracht hat. Die Einstellung, die gute Vorbereitung und das Vertrauen auf die Natur macht den Unterschied.

Und es ist klar, dass es oft an den gegebenen Möglichkeiten liegt. Natürlich werde ich eine schmerzstillende Spritze schneller in Anspruch nehmen, wenn ich weiß, dass ich in der Klinik jederzeit Zugriff darauf habe. Bei einer Hausgeburt ist das anders, hier weiß ich schon zu Beginn, dass ich erstmal keine PDA bekommen kann.

Aber wie sinnvoll sind Schmerzmittel eigentlich für die Geburt?

Aus diesem Grund ist es mir ein Anliegen, erst darüber nachzudenken, weswegen Frauen überhaupt Geburtsschmerzen erdulden müssen.. hätte der alte Mann mit Rauschebart, welcher laut katholischer Kirche die Welt erschaffen hat, das denn nicht besser regeln können?

Will die Natur unsere schwangeren Frauen damit tatsächlich nur ärgern und piesacken?

Nein, denn natürlich hat der Schmerz seine Gründe und dein Vorteil ist ab jetzt, dass du den Sinn des Schmerzes kennen wirst. Wenn das Gehirn den Schmerz nämlich als positiv registriert, dann wird es den Reiz auch nicht in voller Stärke weiterleiten.

Geburt als Kunstwerk

Danke für das Bild an torbakhopper via flickr

 

Der wahre Sinn vom Geburtsschmerz

+ Er bringt die Frau in Bewegung und somit nimmt sie in jeder Situation die für sie richtige Position ein. Das Baby kann sich dadurch optimal durch das Becken drehen und erleidet selbst weniger Schmerzen und Druck auf seinen Kopf und Körper. Eine Schmerzmittelgabe ist zudem nicht ganz ungefährlich, denn die Gebärende verspürt dann keinen Bewegungsimpuls mehr und es entsteht eine höhere Verletzungsgefahr von Beckengelenken, Muttermund und Beckenboden.

+ Die Produktion eines individuellen und körpereigenen Hormoncocktails wird angeregt. Dieses Hormonbündel schützt während der Geburt Mutter und Kind und fördert lebenswichtige Qualitäten wie Kraft (Adrenalin), Liebe (Oxytocin), Bindung (Endorphine) und Muttergefühle (Prolaktin). Während der Geburt kann der Wehencocktail allerdings nur dann voll wirken, wenn sich Stress und volle Entspannung bei den Wehenpausen die Hand geben.

+ Er unterstützt die Frau auch auf der psychischen Ebene bei der Trennung vom Kind. Neun Monate hat der kleine Mensch dann im Bauch der Mutter gelebt und nun, zur Geburt, muss sie diesen eigenen Teil hergeben. „Eine Entscheidung, die die Mama in diesem Moment vielleicht nicht freiwillig treffen würde“, sagt die Hebammenzeitschrift Elterninfo. Der Schmerz hilft jedoch dabei sich auch psychisch darauf einzustellen.

Um optimal mit diesem Schmerz umgehen zu können, sollte die Frau sich sicher fühlen und entspannt ihren Rhythmus finden. Sehr hilfreich ist hierfür eben ein Ort, an dem schreien, schimpfen, bewegen und tönen erlaubt sind.

 

Du hast dennoch keine Lust auf Schmerzen?

Klar kann ich voll verstehen und ich denke gerade deshalb sollten wir Männer uns bei diesem Thema nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Natürlich wird der Schmerz sehr sehr groß sein. Der einzige Trost ist wirklich, dass der Schmerz sich anders anfühlen wird, weil es eben kein Schmerz in Verbindung mit Unfall & Tod ist, sondern ein natürlicher Schmerz – welcher ein neues Leben hervorbringt.

Was mir in letzter Zeit jedoch stark aufgefallen ist, ist dass Frauen, die erfahren welche Nachteile Schmerzmittel für ihre ungeborenen Babys haben, dann oft doch sagen, dass sie die Schmerzen lieber selbst ertragen als sie an ihr Kind weiterzugeben. Und dass Schmerzmittel doch nicht ganz unschädlich sind, hat die Säuglingsforschung schon längst bewiesen.

 

Wie kann ich die Schmerzen also auf natürlichem Wege lindern?

Die Hebammen-Zeitschrift „Eltern-Info“ schreibt: „Viele Frauen sind zum Beispiel erstaunt darüber, wie erleichternd eine gute Massage und Druck im Kreuzbeinbereich im unteren Rücken ist. … Oder eine warme Decke, die zum richtigen Zeitpunkt über den Bauch gelegt, am richtigen Ort Wärme spendet“.

Ja, ich weiß auf das erste Lesen hört sich dies jetzt nicht nach DER Lösung für extreme Schmerzen an. Aber hey, ist es nicht sinnvoll eine Fachfrau an deiner Seite zu haben, die sich auskennt und dir die effektivsten Bewegungen & Kniffe zur natürlichen Schmerzlinderung zeigt?

Eine Hebamme, die wirklich ständig bei dir bleibt und sich voll auf dein Wohlbefinden und die Geburt deines Kindes konzentriert, ist nach unseren Erlebnissen Gold wert!

 

Die 11 großen Vorteile einer Hausgeburt

Aufzählung Vorteile der HausgeburtJe mehr Eingriffe in den natürlichen Geburtsverlauf, desto mehr Komplikationen gibt es. Das beweist zum Beispiel die Quote der Dammrisse. Laut dem Pilotprojekt der QUAG (Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe e.V.) sind in von Hebammen geleiteten Einrichtungen 41,2% der Dämme intakt und bei Klinikgeburten sind es 29,8% – ein erheblicher Unterschied. (nachzulesen in der Statistik des Projekts auf Seite 25)

Aufzählung Vorteile der HausgeburtDie Nabelschnur darf nach der Geburt gemütlich auspulsieren, das Baby steht somit unter einer Doppelversorgung. Der Schock des plötzlichen Durchtrennens der Nabelschnur bleibt dem Baby damit erspart und es ist erwiesen, dass solche Säuglinge auch Monate später einen höheren Eisenwert vorzeigen.

Aufzählung Vorteile der HausgeburtDas Baby bleibt komplett bei den Eltern und wird nicht gleich für Untersuchungen weggenommen. Dies ist laut Säuglingsforschung gerade direkt nach der Geburt extrem wichtig und ist die entscheidende Bindungsphase zwischen Kind, Mama und Papa. Die Hebamme begibt sich nach der Geburt in ein Nebenzimmer, damit die Familie in dieser glücklichen Stunde ganz für sich allein sein kann.

Aufzählung Vorteile der HausgeburtDu hast die von dir gewählte Ansprechpartnerin. Während der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett. Sogar die Nachuntersuchung (U1), Stillberatung und Rückbildungsmassage kann direkt von deiner Hebamme gemacht werden. Und das beste dabei ist, dass deine Helferin dabei keinen Zeitdruck hat.

Aufzählung Vorteile der HausgeburtDaheim gibt’s keine Fremdeinflüsse. Um so wohler sich eine Frau fühlt, desto mehr Oxytocin (schmerzstillendes Glückshormon) wird ausgeschüttet und schwappt auch auf den werdenden Papa über. Zusätzlich läuft das Wochenbett nach der Geburt ruhig ab und es kommt nicht alle fünf Minuten ein Anderer, der irgendetwas von dir will.

Aufzählung Vorteile der HausgeburtBeim „Rauskommen“ wird dem Säugling und der Mutter mehr Zeit gelassen. Der Kopf kommt also Stück für Stück. Das klingt zuerst zwar nach mehr Schmerzen, hat jedoch den Sinn, dass die Haut und der Damm sich langsamer dehnen können. Dadurch bleiben den Frauen unterm Strich einige Geburtsverletzungen erspart.

Aufzählung Vorteile der HausgeburtDer wirtschaftliche Faktor bleibt außen vor. Mit Gabe von Medikamenten, Schmerzmitteln, Dammschnitten und Operationen wird natürlich auch Geld verdient. Klar, denn jede Klinik muss ihre Kosten wieder reinholen. Zuhause spielt dieser Druck keine Rolle.

Aufzählung Vorteile der HausgeburtIm eigenen Heim wird das Neugeborene sicher nicht vertauscht oder geklaut. Ja kein Witz! Nicht umsonst bekommen Babys in den Einrichtungen zwei Bändchen angelegt.

Aufzählung Vorteile der HausgeburtDer APGAR Wert (Beurteilung der fünf Komponenten: Atmung, Muskelturnus, Reflexe, Hautfarbe und Herzfrequenz) ist bei Hausgeburten oft höher. Laut einer holländischen Studie weisen bei Hausgeburten lediglich 7,9 von 1000 Neugeborenen einen Wert von kleiner 7 auf (wenn der Wert kleiner 7 ist, dann ist das Kind gefährdet).

Aufzählung Vorteile der HausgeburtDas Kind wird gleich ins eigene Keim-Umfeld hineingeboren. Orte, die regelmäßig desinfiziert werden, haben oft das Problem, dass die resistenten und unerwünschten Keime überleben.

Aufzählung Vorteile der HausgeburtDie Frau kann sich frei bewegen und ist nicht dauerhaft verkabelt. Während der Geburt hört die Hebamme nur mehrmals mit einem kleinen Ultraschallgerät die Herztöne des Babys ab. Weitere Technik ist oft nicht notwendig.

 

Angebliche Nachteile, die Andere dir sagen, wenn du dich für eine Hausgeburt entscheidest

Aufzählung Vorteile der Hausgeburt„So eine Sauerei will ich nicht zu Hause haben“ – Bei uns haben die ganzen Krankenunterlagen, Folien und Papiertücher lediglich einen halben Müllsack gefüllt. Ob das wirklich eine „Sauerei“ ist, ist also Ansichtssache.

Aufzählung Vorteile der Hausgeburt„Das ist mir zu gefährlich, da ist gar kein Arzt da“ – Der Arzt ist bei einer natürlich verlaufenden Geburt im Krankenhaus auch nicht zur Stelle. Er macht lediglich die erste Untersuchung (U1 = wiegen, messen und anschauen ob alles dran ist), wenn das Baby schon da ist. Tatsächlich sind auch in der Klinik die Hebammen die Geburtsbegleiterinnen.

Aufzählung Vorteile der Hausgeburt„Und wenn was passiert? Im Krankenhaus kann viel schneller Notoperiert werden!“ – Wer die obigen Fakten gelesen hat, dem ist bewusst, dass fast alle Verlegungen in die Klinik in Ruhe ablaufen und dass die Hebammen ausgebildete Profis sind.

 

Die tatsächlichen 3 Nachteile, mit denen du bei einer Hausgeburt leben musst

Aufzählung Vorteile der HausgeburtEs gibt einiges zu tun und die Verantwortung liegt jetzt beim Papa. Er darf kochen, waschen, putzen und den Haushalt führen. Knifflig wird es auch wenn schon Geschwister da sind. Hier ist dann Aufklärung gefragt, damit die Kinder wissen, was passiert wenn die Mama vor Schmerzen schreit.

Aufzählung Vorteile der HausgeburtIm echten Notfall kann die Fahrt in die Klinik unter Umständen etwas länger dauern. Und falls was passiert ist, bekommst du garantiert weniger Unterstützung von außen, denn den meisten Menschen sind die oben beschriebenen „Risiken in Zahlen“ ja unbekannt. Es ist also naheliegend, dass manche denken werden, dass so etwas in der Klinik nicht passiert wäre.

Aufzählung Vorteile der HausgeburtDer Papa muss die Anmeldung des Babys innerhalb der ersten 10 Tage nach Geburt persönlich beim Rathaus machen. In der Klinik wird dies automatisch geregelt.

Okay, nachdem wir jetzt das Für und Wider einer Hausgeburt kennen, beschäftigen wir uns mit dem Organisatorischen und hören zwei Kurzinterviews;)

 

Mögliche Ausschlusskriterien

von Hausgeburten 

Ausschlusskriterien einer Hausgeburt

Bild der Max-Liebermann-Villa (creative common)

 

Es gibt bestimmte Vorgaben, die erfüllt sein müssen, damit eine Hausgeburt stattfinden kann. Grund sind in erster Linie die Versicherungen der Hebammen, denn diese wollen ihr Risiko ganz klar minimieren und stellen deshalb ihre Haftungskriterien auf.

Folgende Ausgangspunkte stellen also eine größere Hürde für die Hausgeburt dar:

Beckenendlage: Das Baby liegt nicht wie „normal“ mit dem Kopf nach unten im Geburtskanal. Oft wird in diesem Fall sogar ein Kaiserschnitt empfohlen. Eine natürliche Geburt funktioniert dennoch und heute gibt es viele Kliniken, die sich auf Geburten mit erhöhtem Risiko spezialisiert haben. Kein Wunder, denn ungefähr 5 von 100 aller Ungeborenen liegen in Beckenendlage. Vielleicht also doch nicht ganz unnormal?

Frühgeburt oder weit über Termin: Der festgelegte Zeitraum, in dem für eine Hausgeburt gehaftet wird, sind drei Wochen vor und zwei Wochen nach dem errechneten Geburtstermin. Dass Babys über Termin geboren werden, kommt häufiger vor und Hebammen nutzen deshalb einige Tricks zur natürlichen Geburtsförderung. Kurz bevor das Zeitfenster erlischt, kann zum Beispiel ein Wehencocktail mit Rizinusöl verabreicht werden. Dieser stimmuliert die Darmmuskulatur und regt dadurch gezielt Muskelzellen in der Gebärmutter an.

Diabetes Typ I oder Bluthochdruck: Auch mit diesen Zusatzschwierigkeiten kann die Geburt reibungslos funktionieren. Hier ist es angebracht sich von mehreren Seiten beraten zu lassen.

Mehrlingsgeburt: Bei Zwillingen, Drillingen und Vierlingen ist die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen bei der Geburt höher. Nicht selten braucht es hier zusätzliche Sauerstoff- und andere Hilfsgeräte.

 

Falls nun einer dieser Fälle bei dir vorliegt, dann gibt es dennoch sehr gute alternative Geburtshäuser und Kliniken, welche dir eine natürliche Geburt ermöglichen können. Die Hebammen haben ja das nötige Wissen dazu, nur die Versicherungen spielen halt nicht mit.

 

Meine Wohnung ein geeigneter Ort?

Aushang - INFO - Hausgeburt (wird eventuell laut)

Wir waren verblüfft welche Ansprüche eine Hausgeburt an die Wohnung hat – Es sind wirklich fast keine! Unsere Bude ist aktuell nur 35 Quadratmeter groß und für eine Wassergeburt reicht sogar die eigene Badewanne.

Theoretisch kann also jedes Zimmer dafür hergenommen werden. Wichtig ist dabei nur, sich am jeweiligen Ort wohl zu fühlen. Wenn du zum Beispiel in einer WG oder mit den Schwieger-/Eltern zusammen lebst, dann kann dies schon ein Ausschlusskriterium sein.

Was mir allerdings gerade einfällt ist, dass das Zimmer nicht all zu groß sein sollte. Denn um dem Baby eine coole und angenehme Ankunft zu bescheren, will der Raum auf mindestens 27°C aufgeheizt werden (geht mit einem einfachen 15,-€ Heizstrahler aus dem Baumarkt). Das ist bei einem Turnhallen-großen Wohnzimmer natürlich etwas schwierig.

 

Planung und Checkliste für die Hausgeburt. Mit allen notwendigen Hilfsmitteln

Die meisten Ratgeber beschreiben eine riesig lange Liste an Dingen, die du für eine Hausgeburt brauchst. Unterm Strich braucht es jedoch oft gar nicht so viel und deshalb habe ich hier nur das Notwendige aufgeschrieben. Optimalerweise besorgst du dir diese Hilfsmittel erst dann, wenn du mit deiner Hebamme darüber gesprochen hast. Sie kennt jetzt deine Wohnung und weiß genau, was du und sie für die Geburt brauchen werden.

■ Krankenunterlagen 10 Stück à 60x90cm und 10 Stück à 40x60cm (hier bei eBay bestellen)

■ 1 Jojoba- oder Mandelöl für die Geburt. Zur Schonung der Vulva und damit das Baby leichter “rausgleitet”.

■ 30 Wochenflusseinlagen für warme Auflagen während der Geburt und zum Auffangen des Wochenflusses.

■ 1 Plastikschüssel für warmes Wasser

■ 1 großen Müllbeutel

■ 2 Küchenrollen

■ 3-4 große Handtücher um das Baby einzuwickeln (werden kurz vor der Geburt im Backofen bei 50°C aufgewärmt; rote Handtücher sind laut Hebamme und Autorin Ingeborg Stadelmann am besten, weil die Babys im Bauch auch rot sehen und somit wesentlich ruhiger sind)

■ 1 Matte, damit der Untergrund beim Gebären nicht so hart ist (zum Beispiel fürs längere Knien)

■ 1 Kuscheldecke, die blutig werden darf und dann zum Zudecken verwendet wird

■ 2 lockere Baumwollunterhosen, in denen auch die Wochenflusseinlagen Platz haben (hat unsere Hebamme mitgebracht)

■ 1 Flasche Babyöl für die Pflege der Haut

■ Knabbersachen zum Stärken in den Wehenpausen. Einfach welche, die ihr am liebsten mögt.

■ Was weites und bequemes zum Anziehen für die Stunden bis kurz vor der Geburt (optimal ist ein kurzes Kleid)

■ Mutterpass für die Hebamme

■ 1 helle Lampe, damit die Hebamme bei Geburtsverletzungen nähen kann

■ Eine gepackte Tasche für die eventuelle Verlegung ins Krankenhaus (Nachthemd; lockere Kleidung für die Tage nach der Geburt; Krankenkassenkarte; Geburtsurkunden der Eltern, wenn nicht verheiratet, ansonsten das Familienstammbuch; warme Socken und alte Hausschuhe)

 

Das wurde von uns nicht gebraucht, ist jedoch für viele wichtig:

■ 1 Gefäß für die Plazenta (nur wenn du sie aufheben und im Garten vergraben willst).

■ 1 Folie fürs Bett oder fürs Sofa (haben wir nicht gebraucht, weil Gina sich bei der Geburt den Boden ausgesucht hatte)

■ 1 Flasche Waschlotion und 2 Waschlappen (haben wir bisher nicht benutzt, da uns Larissa unsere Hebamme ein „Kleopatrabad“ empfohlen hat. Dieses ist sehr gut für die Babyhaut und besteht aus warmem Wasser, einem halben Becher Bio-Schlagsahne und einem Schuss Bio-Olivenöl.)

Hausgeburt & Wochennett Checkliste

 

 

Genau und das war’s auch schon. Mehr braucht es nicht für deine gelungene Hausgeburt ;) Hausgeburt Weiter unten ist noch eine ganze Liste zu Besorgungen fürs Wochenbett und dein Baby.

Um das Ganze so einfach wie möglich zu gestalten, habe ich dir diese Checkliste als .pdf zum Ausdrucken vorbereitet.

 

 

Zwei Rand-Themen, die bei Hausgeburten oft angedacht werden:

1.) Zu Hause durch eine Wassergeburt entbinden

Das war auch unser Plan. Leider hat es jedoch nicht mehr gereicht den Pool aufzupumpen und am Ende wollte Gina gar nicht mehr ins Wasser. Und so geht es auch vielen Schwangeren in Deutschland. Ungefähr ein Drittel der Frauen interessieren sich für die Wassergeburt. Tatsächlich im Wasser entbinden tut aber nur ein Bruchteil davon (nach meinen Recherchen gibt es in Deutschland jährlich ca. 5000 Wassergeburten).

Creative Common von Rabbel auf Flickr - Wassergeburt

Danke für das Bild an Rabbel via Flickr

 

Was ist also der Reiz an einer Wassergeburt?

Laut der Studie des Landeskrankenhauses Sterzing gibt es signifikant weniger Dammschnitte und die Eröffnungsphase der Geburt ist wesentlich kürzer.

Für uns gab es neben weniger Dammrissen und mehr Entspannung jedoch einen Haupt-Anreiz. Nämlich den Ablauf kurz nach der Geburt:

Das Baby wird vom Wasser ins Wasser geboren. Es bleibt jetzt erst einmal dort und schaut sich um. (Ja unsere Hebamme erzählte uns, dass die Neugeborenen dann wirklich im Wasser liegen und schauen, was über der Wasseroberfläche so los ist). Solange das Kleine nun mit keinem Körperteil an die Luft kommt, setzt die Atmung auch noch nicht ein. Die frische Mama hat jetzt Zeit, um sich zu erholen – es gibt jetzt keinen Zeitdruck, denn das Baby wird ja weiter über die Nabelschnur versorgt. Erst dann, wenn die ganze Familie bereit ist, wird das Baby gemeinsam herausgenommen.

Dieses Ereignis ist dann ein einzigartiger familiärer Glücksmoment, den es in dieser Form kein zweites Mal geben wird.

 

Was brauche ich für eine Wassergeburt?

Jede Hebamme bringt da ihre eigenen Lösungen mit. Wir konnten den Pool unserer Hebamme ausleihen und mussten dann nur noch eine Überziehfolie und eine kleine Pumpe dazu bestellen (kostete insgesamt 70,-€). Nach Benutzung kann die Folie dann bequem entsorgt werden.

Eine normale Badewanne ist jedoch ebenfalls sehr gut möglich. Ob es dazu rutschfeste Matten oder zusätzliche Halterungen braucht, besprichst du einfach mit deiner Hebamme in den Vorbereitungsgesprächen.

 

Was sind die Nachteile und Risiken?

Wenn sich die Gebärende während der Geburt entscheidet den Ort zu wechseln, dann kann das Aussteigen (wegen hohem Wannenrand) unangenehm werden.

Die Infektionsgefahr ist höher. Da heute sehr hygienisch gearbeitet wird, kann dieses Argument jedoch nicht mehr mit greifbaren Studien und Beweisen hinterlegt werden.

Weiter gelten die gleichen Risiken einer „normalen“ Hausgeburt.

 

2.) Was ein Baby von der Lotusgeburt hat..

Lotusgeburt bei der Hausgeburt

Danke für das Bild an Randen Pederson

 

Die Gedanken bei der Lotusgeburt sind, dass das Durchtrennen der Nabelschnur ein unnatürlicher Vorgang ist. Aus ganzheitlicher Sicht wird das Kind also einem Teil von sich selbst und seinem bisherigen Zuhause entrissen.

Mir ist aufgefallen, dass auch unser Baby beim Abschneiden angefangen hat zu schreien – und das obwohl wir die Nabelschnur ca. 1 Stunde lang komplett auspulsieren ließen.

Bei der Lotusgeburt wird die Plazenta also extra eingepackt und am Baby dran gelassen. Nach drei bis fünf Tagen fällt die Nabelschnur nun automatisch ab. Der messbare Nachteil ist klar, denn es macht den Eltern mehr Aufwand die Plazenta mit herumzutragen.

 

Welche Vorteile sprechen nun für eine Lotusgeburt?

+ Das Gefühl von Vollständigkeit und Urvertrauen bleibt erhalten

+ Die Infektionsgefahr des Nabels liegt nahezu bei Null

+ Nach Erfahrungsberichten von Hebammen, Ärzten und Eltern sind Lotusbabys spürbar ruhiger & entspannter und verlieren nach der Geburt weniger an Gewicht.

+ Lotusbabys haben insgesamt höhere Vitamin-, Eisen- und Mineralstoffwerte

 

Sehr genaue Infos wie eine Lotusgeburt funktioniert und welche spirituellen Hintergründe Lotusgeburten haben, kannst du sehr schön auf der Seite Babyglueck.ch nachlesen.

 

Wie läuft eine Hausgeburt eigentlich ab?

– Ein Interview mit Gina

Gina mit Baby

Die Geburt läuft bei jeder Frau natürlich sehr unterschiedlich ab. Darum kommt spätestens zu Geburtsbeginn der Zeitpunkt, bei dem das Vertrauen ins eigene Körpergefühl und in die Natur am meisten hilft. Zusätzlich war für uns der Geburtsvorbereitungskurs sehr aufschlüssig. Dort wurde intensiv über Geburtsabläufe gesprochen und wir lernten gleich konkrete Übungen zur Entlastung & Entspannung der werdenden Mama.

Sehr interessant finde ich es jetzt eine Frau zu fragen, die schon einmal eine Geburt erlebt hat. Für einen tollen und persönlichen Einblick habe ich darauf hin also meine Partnerin Gina interviewt:

 

Liebe Gina, welche Bedenken und Ängste hattest du vor der Geburt und was hat dir geholfen Vertrauen zu gewinnen?

Ganz zu Beginn der Schwangerschaft habe ich öfters mal darüber nachgedacht, wie die Geburt wohl ablaufen wird. Ich hatte ehrlich gesagt niemals wirklich Angst, denn letztlich ist eine Geburt ja das Natürlichste auf der Welt. Dennoch hatte ich Respekt – zumal ich viele Geschichten über nicht optimal verlaufende Geburten von Bekannten gehört hatte. Irgendwann ist mir dann aber klar geworden, dass die meisten Menschen sich auf die negativen Erlebnisse konzentrieren und die Wenigsten darüber erzählen, wenn etwas richtig gut gelaufen ist.

Im Lauf der Schwangerschaft habe ich mich auch viel informiert darüber, wie Geburten in Krankenhäusern, in Geburtshäusern und zu Hause ablaufen. Ich habe mir Daten und Statistiken angesehen und festgestellt – die sicherste, einfachste und entspannteste Variante für das Kleine und mich ist eine Hausgeburt.

Da ich das alles schon relativ früh in Erfahrung gebracht hatte, war ich völlig entspannt, was die äußeren Bedingungen der Geburt anging.

Innerlich blieb der Respekt aber bis etwa zwei Monate vor Geburtstermin. Zu dieser Zeit habe ich etwas Entscheidendes erfahren: die Mutter spielt bei der Geburt „nur“ die zweite Geige. Die Hauptarbeit macht das Baby mit seinen Windungen und Drehungen durch das Becken. Meine Aufgabe besteht hingegen darin, das Baby durch die Geburtspositionen, die ich einnehme zu unterstützen, damit es einen möglichst stressfreien Weg in die Welt hat.

Seitdem ich dies wusste, war ich bis zur Geburt plötzlich völlig relaxt. Ich habe mir keine Gedanken mehr über die Geburt gemacht, sondern bin einfach davon ausgegangen, dass es schon so laufen wird, wie es laufen soll. Und das es gut so sein wird, wie es dann ist. Die Natur macht das schon.

So ist eine Art Urvertrauen entstanden und ich habe mich voll und ganz darauf verlassen, dass die Natur das schon regelt und an alles gedacht hat. Dieses Vertrauen war dann einfach da und dadurch konnte mich nichts mehr aus der Ruhe bringen.

Auch die geschockten Gesichter, die mich immer wieder anblickten, wenn ich von der geplanten Hausgeburt erzählte, haben mich eher amüsiert als alles andere.

Ein weiteres Schlüsselerlebnis waren die Stunden im Geburtsvorbereitungskurs. Lauter Klinikfrauen – und ich. Alles Frauen, die darauf hörten, was ihre Frauenärzte ihnen verklickert hatten: kein Kaffee, kein Rohmilchkäse, keine Wurst, kein……, dafür aber Iod, Folsäure, Eisen,….. zusätzlich einnehmen. Ultraschallbilder. Allerlei Untersuchungen. Pränataldiagnostik. Alles Frauen, die von mindestens zwei bis hin zu mehreren Schwangerschaftsbeschwerden gleichzeitig ein Lied singen konnten.

Und ICH? Keine Frauenärztin, sondern Hebammenbetreuung. Bis auf ein Ultraschallbild, das diese gerne wollte, um zu sehen, dass das Baby alle Organe normal entwickelt. In diesem Rahmen hörte auch ich sämtliche schlauen Ratschläge der Gynäkologin. Habe ich sie beachtet? Nein, selbstverständlich nicht! Ich habe ganz normal weitergelebt – schließlich war ich schwanger und nicht krank. Ich habe getan und gelassen, was meine Intuition mir geraten hatte. Mit dem Ergebnis, dass ich die einzige unter den Frauen war, die keinerlei Beschwerden oder Wehwehchen hatte. Ja, diese Art der Bestätigung, dass ich alles richtig mache, hat mir absolut gut getan!

 

Wie ist deine Geburt von Anfang bis zum Wochenbett abgelaufen und welche Gedanken sind jeweils in dir vorgegangen?

Einfach wundervoll würde ich sagen.

Den Wehenbeginn habe ich gar nicht so realisiert muss ich sagen. Ich hatte einfach den ganzen Tag lang immer so ein Ziehen im Bauch – wie Regelschmerzen. Am Nachmittag habe ich dann mit meiner Mama telefoniert und ihr das erzählt. Daraufhin hat sie sich tierisch gefreut und mich ganz wirsch gemacht: „Gina, jetzt gehts los! So hats bei mir auch angefangen. Ruf deine Hebamme an!“ Naja, und da die Schmerzen eher stärker als schwächer geworden sind, habe ich dann wirklich meine Hebamme angerufen. Diese riet mir dann erstmal zu baden: werden die Schmerzen stärker, dann gehts langsam los, verschwinden sie, so waren es nur Vorwehen. Und oh ja, sie wurden um einiges intensiver. Und von langsam war dann auch nicht mehr die Rede. Innerhalb von 2 Stunden war ich bei einem Wehenabstand von nur noch 3-4 Minuten. Ehe ich mir dessen bewusst war, befand ich mich also schon voll auf der Zielgeraden.

Meine Wehen waren -laut Hebamme- ziemlich heftig, was wiederum wohl oft so sei bei schnellen Geburten. Das verriet sie mir natürlich erst nach der Geburt. Ich kann mich erinnern, dass sie mir ein homöopathisches Schmerzmittel angeboten hat. Dies lehnte ich aber aus zwei Gründen ab:
Erstens, mein Ego und meine Überzeugung – ich wollte es einfach so schaffen.
Und zweitens, ich musste daran denken, dass die Hebamme, die den Geburtsvorbereitungskurs geleitet hat, erzählt hatte, dass die meisten Frauen erst dann nach einer PDA verlangen, wenn das Baby gleich kommt. Und da ich mir bewusst zu keinem Zeitpunkt sicher war, dass die Wehen nicht mehr intensiver werden würden, lehnte ich das homöopathische Mittel ab, weil ich nicht enttäuscht sein wollte, dass die Geburt noch nicht so weit fortgeschritten war. Interessanterweise habe ich im Nachhinein festgestellt, dass es zu jenem Zeitpunkt wirklich noch nicht soweit gewesen war, denn ich konnte noch bewusst denken. Und in den letzten 90 Minuten bevor der Kleine kam, konnte ich das nicht mehr – da befand ich mich im völligen Delirium und habe nicht mehr viel von Außen mitbekommen.

Und naja, dann war er schon da – nach insgesamt sieben Stunden, die mir aber wesentlich kürzer vorkamen. Und ich muss echt sagen – ja, die Wehen waren stark, aber absolut nicht schlimm. Meine anfänglichen Vorstellungen zu Beginn der Schwangerschaft waren weitaus dramatischer..

Nach der Geburt fand ich spitze, dass wir erstmal Zeit für uns hatten und die Hebammen (es kam noch eine zweite als Verstärkung hinzu) sich in die Küche verdrückt haben. Das hat mir richtig gut getan und ich konnte erstmal in Ruhe unseren Mini streicheln und begutachten.

Später als die Plazenta dann auch geboren war, hat die Hebamme uns diese gezeigt und erklärt. Das fand ich persönlich super interessant, schließlich war sie neun Monate lang das Zu Hause unseres Babys. Und da ich recht starke Nachwehen und absolut kein Bock mehr auf Muskelaktivität im Bauch hatte, habe ich, auf Vorschlag der Hebamme hin, ein mini Stückchen Plazenta gegessen – und schwups, die Nachwehen waren weg. Das hört sich jetzt vielleicht nicht so appetitlich an, aber letztlich ist es ein Teil meines Körpers gewesen und es schmeckt auch einfach nur nach Blut.

Außer den Nachwehen kann ich mich auch über keinerlei Geburtsverletzungen beschweren – und das Baby war auch super fit.

Irgendwann als der Kleine dann abgenabelt worden war – was durchaus eine Weile gedauert hat – und eingepackt beim Papa kuscheln konnte, durfte ich in Begleitung der Hebamme duschen gehen. Zwar war ich recht wackelig auf den Beinen, aber die Dusche tat unfassbar gut!

Danach durfte ich mich mit meinem Baby ins Bett kuscheln, noch eine kleine Suppe zur Stärkung essen, und mich mit Kilian und Zwerg erstmal ein paar Stunden erholen. Da hat mich die Natur dann auch mal wieder überrascht – nach der Geburt schläft ein Baby auch erstmal um die acht Stunden – Erholung für alle. Cool.

In den ersten Tagen des Wochenbetts verlief die Zeit sehr ruhig und schnell. Die Hebamme kam jeden Tag, um beim Stillen zu helfen, Fragen zu beantworten, nach dem Mini zu schauen und meinen Bauch zu massieren. Der Tag bestand für mich und den Kleinen nur aus schlafen und essen und von Kilian umsorgt werden.

Auch später verlief das Wochenbett ruhig und schön für uns.

Rückblickend auf Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett kann ich also nur sagen, dass es für mich und uns nicht hätte besser laufen können – und ich bin fest davon überzeugt, dass das auf mein Urvertrauen auf die Natur zurückzuführen ist.

 

Welche Dinge möchtest du bei der nächsten Geburt ändern oder zusätzlich machen?

Hmm, nichts?!

Doch eine Kleinigkeit – ich würde versuchen noch etwas zu essen, wenn ich merke, dass es losgeht. Denn das habe ich  dieses Mal versäumt und dementsprechend  war mein Kreislauf etwas schwach.

Und ich würde dem Baby in der ersten Nacht außer einer Stoffwindel nichts anziehen, damit es nackt auf mir schlafen und mich direkt spüren kann.

Oh – und ich würde kein Stillöl verwenden – denn ich vermute, dass der Milcheinschuss auch ohne dieses stak genug sein wird.

Herzlichen Dank Gina, für die Mitteilung deiner Gedanken und deiner Erfahrungen.

 

Wenn das Kind da ist – Welcome to 

the “Wochenbett”

Wochenbett Hausgeburt

Danke an Lillia für das Bild von Flickr

In erster Linie kommt es auf diese zwei Faktoren an:

1.) Baby & Mama brauchen genügend Zeit, Raum und Ruhe, um sich zu erholen. Die Anstrengungen waren für beide recht groß. – Oft wird dabei auch vergessen, dass das Baby bei der Geburt ebenfalls sehr viel zu tun hatte. Es musste schließlich zwei Kurven im Beckenbereich überwinden und sich mit den Füßen „herausdrücken“.

Es gilt also: Je weniger Leute und Trubel, desto leichter klappt’s mit der Erholung.

2.) So viel Körperkontakt wie möglich. Laut der neuesten Säuglingsforschung sind Babys, die in den ersten Jahren mehr Körpernähe hatten, im späteren Leben sehr viel selbstständiger und freier.

Dies gilt natürlich auch besonders für die ersten Lebenswochen. (Mehr über Säuglingsforschung in einem der weiteren Artikel – abonniere hierzu den Bauchgedanke-Brief.)

Weiter wird deine Hebamme dich täglich besuchen und dir deine Fragen beantworten. Bei uns kam sie zu Beginn täglich und später alle 2-3 Tage. Erst nach einem Monat war dann der letzte Termin mit dem Abschlussgespräch.

Dies ist genial, denn du hast eine bekannte Ansprechpartnerin, die einfach da ist. Das schützt dich natürlich auch vor Überforderung, weil gerade im ersten Wochenbett alles neu und ungewohnt ist. Ich hatte zuvor zum Beispiel noch nie ein Baby gehalten und war dann recht froh, dass unsere Hebamme Larissa uns so gute Tipps gegeben hat.

 

Besorgungen fürs Wochenbett und das Baby

■ Essen ;) Optimal ist es, wenn du dir zum Beispiel ein paar kräftige Portionen Suppe vorkochst. Dein Partner braucht diese dann nur noch warm zu machen. Aber bevor du jetzt gleich anfängst zu kochen.. denke lieber zuerst an die Omas! Die wollen euch ja auch unterstützen..

■ Babykleidung. Schön ist, wenn du jemanden hast, von dem du gebrauchte Sachen haben kannst. Der Vorteil hierbei ist dann, dass die Giftstoffe schon zum Großteil herausgewaschen wurden. Insgesamt braucht es nicht allzu viel Kleidung, da ihr ja einen ganzen Haufen geschenkt bekommen werdet. Zudem wächst das Baby zu Beginn mega schnell und die ersten Strampler werden schon nach 3-4 Wochen zu klein sein.

Was wir gebraucht haben sind: 5 Bodys (Größe 56), 4 Oberteile (langärmlig), 2 Hosen, 4 Strampler (Größe 56), 2 Paar Socken (+ viel zu viele geschenkte), 1 Wohnzimmer-Mütze und 1 dicke Filz-Mütze zum Rausgehen (wenns kalt ist draußen).

■ Windeln – Hier alle Möglichkeiten:

> Papierwindeln. Vorteil: Mehr Bewegungsfreiheit. Nachteil: Nicht so gut für die Haut.

> Stoffwindeln. Vorteil: Besser für Hüftstellung & Haut und das Baby ist früher trocken, weil es leichter kapiert, dass es beim Pinkeln nass wird. Nachteil: Viel größer als Papierwindeln. Du wirst also eher größere Kleidungsstücke brauchen.

Es gibt allerdings mehrere Arten von Stoffwindeln. Super erklärt sind diese alle auf www.naturwindeln.de

> Abhalten. Vorteil: Oft früher trocken und genial für das Baby. Nachteil: Sehr zeitaufwändig und du darfst oft aufputzen und waschen.

Wenn du dich für Abhalten interessierst, dann starte mit Ginas windelfrei Artikel und schaue dir das folgende Video an:

■ Still-BH oder einen BH bei dem man leicht an die Brust kommt

■ Wickeltisch. Wir haben einen Wickelaufsatz aus Holz bestellt und diesen auf einen alten Schrank raufmontiert. (jetzt gebraucht oder neu bei eBay bestellen)

Wickeltischauflage aus Holz auf einen Schrank draufmontiert

Darauf passt am besten was weiches, damit das Baby angenehm liegt, z.B. eine Kuscheldecke. Und oben drauf eine wasserfeste Unterlage ökologisch oder Einweg (Krankenunterlagen sind günstiger als die Wickelauflagen aus dem Drogeriemarkt), dann macht das Draufpinkeln auch nichts aus.

■ Heizstrahler zum Wickeln (jetzt bei ebay ersteigern)

■ Tragetuch, zum Beispiel von DIDYMOS (bei ebay anschauen). Hierzu gibt es zwei tolle wissenschaftliche Erkenntnisse:

1.) Laut der Studie von Dr. med. Urs A. Hunziker (Kinderspital Winterthur) liegt die Schreidauer bei Tragetuchkindern in der dritten Lebenswoche bei 1,7 Stunden pro Tag und senkt sich stetig bis zur 12. Lebenswoche auf 1,0 Stunden pro Tag. Bei häufig abgelegten Babys steigt das Schreiverhalten hingegen bis zur sechsten Woche auf 2,1 Stunden pro Tag und wird dann erst wieder weniger.

2.) Haltungsauffälligkeiten bei Schulkindern (Longitudinalstudie). Im Vergleich die Gesundheitsämter von Baden Württemberg & Hamburg und eine gleich große Gruppe von 192 Tragetuchkindern.

Skoliose       Haltungsschwäche und -fehler
inklusive Kyphosen
Tragetuchkids 1,0% 1,0%
Gesundheitsamt Baden Württemberg 1,4% – 1,7% 5,4 – 10,4%
Gesundheitsamt Hamburg 1,7% 16,4%

 

■ Wenn du dich für ein Tragetuch entscheidest, dann gibt es da eine sehr tolle Jacke und einen praktischen Kumja-Einsatz:

Kilian und Finn beim Spazieren

Für Tragetuch-Eltern ist es schwierig die passende Kleidung für draußen zu finden. Deshalb stellen wir hier gleich eine preiswerte Lösung vor. Der Vorteil hierbei ist, dass du dein Baby auch beim Spazieren gehen direkt am Körper hast. Unser Finn schläft dank dieser Lösung schon mal drei oder vier Stunden am Stück.

Tragejacke fürs Wochenbett und danach

Gute Fleece- und Pullover- Tragejacken kosten zwischen 80,- und 150,- Euro. Das Baby kann dann die ganze Zeit über am Körper sein und schläft dadurch auch länger (mal bei uns).

Eine große Auswahl gibt’s bei Dawanda im Shop.

 

 

 

 

kumja für die Jacke als Einsatz

 

Die größte Auswahl haben wir bei mamamotion.de gefunden. Dort kann man auch die genaue Reisverschluß-Größe mit angeben. Eignet sich also perfekt, um das Baby in der schon vorhandenen Jacke oder Winterjacke zu transportieren ;) (oder Kumja gebraucht bei ebay ersteigern)

 

■ Babysafe, sehr günstige Gebrauchte gibt’s auf Babybasaren. Laut osteopathischer Medizin sind die Babysafes jedoch nicht so gut auf die kleinen Körper angepasst, denn die Babys liegen da mit krummem Rücken drin. Deshalb gibt es jetzt neue (preishöhere) Safes, in denen das Baby flacher drinnen liegt. Unseren uralten Babysafe verwenden wir deshalb lediglich beim Autofahren.

■ Stilleinlagen Baumwolle oder Papier (gibt’s aber meistens auch zur Geburt geschenkt)

■ Stillkissen – wobei ein Seitenschläfer-Kissen den gleichen Zweck erfüllt und wesentlich günstiger ist. (jetzt bei eBay bestellen)

■ 4-5 Spucktücher

■ kleine Waschlappen, um den Babypopo beim Wickeln abzuputzen (keine Einwegtücher, weil diese die Haut so beanspruchen)

■ Babybadewanne. Unsere Hebamme hat empfohlen erst zu baden, wenn der Nabel abgefallen ist. Wir badeten dann gemeinsam am 10 Tag. Weitere Vorteile waren, dass durch die natürliche Käseschmiere die Schutzfunktion der Haut erhalten wurde und das Baby noch ganz fein nach Geburt geduftet hat. (bei eBay anschauen)

■ Am dritten Tag kommt der Milcheinschuss. Je nach Stärke brauchst du eventuell Kühlakkus (Wärme fördert Milch und Kälte reduziert). Später dann ca. eine Tasse Tee am Tag (Fenchel, damit mehr Milch produziert wird und Salbei & Pfefferminze, um die Produktion zu drosseln).

Trinkflaschen, Wärmekissen (z.B. mit Raps oder Kirschkernen gefüllt) und die Milchpumpe haben wir erst ein paar Wochen nach der Geburt besorgt. Das reichte völlig aus.

Hausgeburt & Wochennett Checkliste

 

Okay, jetzt hast du wirklich alles, was du für deine Hausgeburt, dein Baby und das Wochenbett brauchst.

Alles in einem .pdf zusammengefasst kannst du dir hier als Komplettübersicht ausdrucken.

 

 

Was sagt die Fachfrau? – Hebamme Larissa im Kurzinterview

Larissa Löffler ist Hebamme der Hebammen-Praxis in München. Sie hat uns absolut genial begleitet und unser Münchner-Kindl auf die Welt geholt.

Hebamme Larissa und Gina nach der HausgeburtFreundlicherweise hat sie mir folgende Fragen im Interview beantwortet:

 

Welche Tipps hast du für Frauen, die sich noch nicht sicher sind, wo sie ihr Baby zur Welt bringen?

+ Information über Internet, Besuch von Infoabenden in Klinik und Geburtshaus.

+ Paare können in der QUAG Statistik über außerklinische Geburtshilfe nachlesen.

+ Termin mit einer Hebamme vereinbaren.

Ganz wichtig finde ich für die Entscheidung auf sein Bauchgefühl zu hören und sich nicht in irgendeine Richtung überreden oder verunsichern zu lassen.

 

Wie akut muss die Situation sein, bis du eine Geburt ins Krankenhaus verlegst?

Zu gefühlt 99,9% sind alle Verlegungen in Ruhe und nicht aus einem Notfall heraus. Oberste Priorität ist, dass Mutter und Kind gut aus der Geburt gehen. Es ist sicherlich eine Sache der Erfahrung rechtzeitig zu verlegen und die Situation nicht auszureizen, sodass aus einer ruhigen Verlegung keine Notfallverlegung wird. Bis auf wenige Ausnahmen bahnt sich jeder Notfall an und passiert selten ganz plötzlich.

Wenn ich also z.B. nicht so optimale Herztöne des Kindes habe, muss ich genau abwägen, wie lange ich das beobachten kann. Die Entscheidung hängt von so vielen Faktoren ab. Das Gesamtbild zählt. Wie lang dauert die Geburt noch? Ist es das erste oder zweite Kind? Wie weit gehen die Herztöne runter? In der Wehe oder außerhalb der Wehe? In der Regel sind es ruhige Verlegungen wegen Geburtsstillstand und eine gemeinsame Entscheidung. Da kommt es nicht auf eine Stunde eher oder später an und man fährt gemeinsam mit dem eigenen PKW in die Klinik.

Schnell entscheiden muss ich in einer akuten Situation, wenn ich eine Gefahr für Mutter oder Kind sehe.

Grundsätzlich kann ich sagen, wenn nicht in den Geburtsverlauf eingegriffen wird mit z.B. Medikamenten…passiert sehr wenig. Die Natur weiß, was sie gemacht hat. Meiner Meinung nach sind viele Notfälle hausgemacht, indem zu viel eingegriffen wird. Entweder aus Zeitmangel oder weil es so im Lehrbuch steht. Der Geburtsprozeß ist aber so individuell, dass es keinen Standard gibt. Solang es Mutter und Kind gut geht, gibt es keine Eile. Geburt ist und bleibt die natürlichste Sache der Welt. Es wird nur heute eine Krankheit bzw. eine Wissenschaft draus gemacht.

 

Was kannst du tun, wenn etwas unvorhergesehenes passiert? 

Im Notfall hab ich bei einer außerklinischen Geburt alle Medikamente da, die die Klinik genauso hat. Die Erstversorgung findet also immer durch mich statt. Z.B. um eine Blutung zu stillen, Wehen zu fördern oder zu hemmen, Gabe einer Infusion…..

 

Ist Hebamme sein ein Beruf oder Berufung?

Hebamme sein ist absolute Berufung und nichts, weil man nichts Anderes weiß. Es braucht viel Empathie und gerade in der außerklinischen Geburtshilfe die Bereitschaft, ohne planen zu können, nachts arbeiten zu müssen….

Auch das Privatleben ist enorm eingeschränkt durch die Dauerrufbereitschaft. Mal eben weiter weg fahren geht nicht, im Kino habe ich meist keinen Empfang und spontanes Verabschieden von einer Party kann auch jederzeit sein. Es ist also absolute Flexibilität gefragt. So möchten und können leider nicht viele Arbeiten.

Ich kann nur sagen, dass ich es trotzdem noch keine Minute bereut habe. Es ist einfach etwas ganz besonderes, werdende Familien zu begleiten, im entscheidenden Moment, wenn ein neuer Mensch geboren wird dabei sein zu dürfen und auch mit zu erleben, wie die Familie zusammen wächst. Als wunderschön empfinde ich auch die intensive Beziehung, die man im Laufe der Zeit zueinander aufbaut. Da jede Geburt und auch jede Familie so individuell verschieden ist, kann es nie langweilig oder zur Routine werden. Da nehme ich gerne die Dauerrufbereitschaft in Kauf.

 

Larissa, herzlichen Dank für dieses Interview und deine Begleitung. Besonders, dass du im Abschlussgespräch noch einmal den kompletten Geburtsverlauf mit uns durchgegangen bist, war ein einzigartiges Erlebnis für uns!

 

Mehr Infos für dein Baby gefällig?

Ich nenne dir genau die drei Bücher, die uns mit Abstand am meisten gebracht haben. Hier wird sehr logisch durchleuchtet, was für Mutter und Kind wirklich Sinn macht. Wenn du dein Baby also wirklich verstehen willst und wenn du Ratgeber satt hast, die dir sagen, was du in der Schwangerschaft alles bloß nicht essen solltest, dann hol dir eines oder zwei davon:

 

Der Gratis-Report der Hebammen Praxis München.

Infohandbuch Hausgeburt - Hebammenpraxis München

 

Hier werden die Geburtsmöglichkeiten – auch durch Erfahrungsberichte – genau angesprochen. Weiter liest du über Yoga in der Schwangerschaft und bekommst Erkenntnisse zur klassischen Homöopathie & Akupunktur für Schwangere.

Klick zum kostenfreien Buch.

 

 

Der Weg ins Leben: Schwangerschaft und Geburt aus ganzheitlicher Sicht.

Hausgeburt- Buch der Weg ins Leben

 

Die drei Autoren (darunter auch Rüdiger Dahlke) steigen hier supertief ein und zeigen zum Beispiel wie du mit deinem ungeborenen Baby in Kontakt trittst. Weiter beschreiben sie auch die prägenden Momente kurz nach der Geburt und gehen auf die seelischen Bedürfnisse von Mutter und Kind ein. Und was mich dabei besonders beeindruckt hat, ist, dass sie dabei recht sachlich und realistisch bleiben. – Ein Meisterwerk, wie ich finde.

Als ebook kostet es nur 9,99€. Klick zum Buch.

 

 

Die Hebammensprechstunde von der wohl bekanntesten Hebamme Deutschlands – Ingeborg Stadelmann

Hausgeburt Hebammensprechstunde Praxistipps

 

Praxistipps pur! Es scheint als ob dieses Buch in jeder erdenklichen Situation weiterhilft. Von der ersten Stunde bis ins Spätwochenbett. Hier stehen sogar einige Infos für die Papas drin und es werden gleich konkrete Lösungen auf naturheilkundlicher Basis beschrieben.

Gebraucht gibt es dieses Buch bei eBay schon ab 12,-€ (normal kostet es ca. 22,-€).

 

 

 

 

Fazit und Schlüsselerkenntnisse

Wer mehr Vertrauen in sich und in die Natur hat, der sieht das Ganze gelassener.

Wenn etwas passieren soll, dann passiert es zu Hause genauso wie in der Klinik.

Mach das, wobei es dir am wohlsten ist. Weil nur dann bekommt die Geburt die Chance, dass sie ohne Komplikationen abläuft.

 

Herzlichen Dank fürs Lesen. Dein größtes Geschenk an mich, ist ein Kommentar und das Teilen dieses Wissens.

Hausgeburt risiko

 

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5 Comments so far

  1. Carola Hauck sagt:

    Hallo, dein blog ist toll.
    vielleicht interessiert dich das Filmprojekt:
    http://www.die-sichere-geburt.de

    Lieben Gruß Carola

  2. Kim Marina sagt:

    Hallo, das ist ein sehr toller und informativer Artikel. Danke dafür ! Ich bin sehr begeistert von eurer Seite. Es gibt mir Mut in die Natur zu vertrauen und mich nicht von anderen so verunsichern zu lassen. Liebe Grüße Kim

    • Gina sagt:

      Danke Kim, das ist super lieb von dir – und es freut mich riesig, denn das ist genau, weshalb wir bauchgedanke ins Leben gerufen haben:-)

      Grüße, Gina

  3. Jasmin sagt:

    Bauchgedanke!
    -sehr schöner Name für eure Homepage
    Bauchgedanke!
    -liebevoll geschrieben UND informativ
    Bauchgedanke!
    -gibt Mut und steht für mehr Menschlichkeit und Selbstbestimmtheit

    …Lob von einer werdenden Mutter und Hebamme…die staunt, dass es sich doch lohnt einfach mal „Hausgeburt“ zu googlen!

    Zu den Vorteilen der Hausgeburt möchte ich sagen dass es eher 9 sind, denn 2.+6. werden in den Kreisssaelen von den Hebammen natürlich genauso berücksichtigt wie in der ausserklinischen Geburtshilfe!

    Besten Gruss,
    Jasmin mit Momomurmel im Bauch

    • Kilian sagt:

      Jo herzlichen Dank dir.
      Hm, zu 2+6 habe ich ehrlich gesagt schon andere Stories gehört. Es herrscht eben schon ein anderer Zeitdruck wie bei einer Hausgeburt. Oder nicht? Als Hebamme kennst du dich da ja besser aus 😉

      Mal schauen im März nehmen wir an einem Hypnobirthing-Seminar teil. Sicher gibt’s da noch einige Ergänzungen zum Thema „schmerzfreie“ Geburt.

      Kilian

      PS: Machst du dann auch eine Hausgeburt – oder gar Alleingeburt?


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Das nächste Freilern-Treffen ist am Sonntag 7. Januar um 14.00 Uhr bei uns am Kempterhof bei Wangen im Allgäu.

Das nächste offene Artabana-Treffen zur Absicherung bei Krankheit ist am Dienstag 27. Februar ab 18.30 Uhr bei uns am Hof.

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