Familienglück, Gesundheit, Mensch

Deine Haut ist die Brücke zwischen Körper & Geist. Wie du diese sinn-liche Verbindung nutzen kannst, um dich, dein Baby und alle deine Beziehungen optimal aufzustellen.

0 Comments 05 Mai 2016

Die Haut hat essentielle, überlebenswichtige Funktionen in deinem Körper, die Stimulation der Haut bei neugeborenen Säugetieren entscheidet tatsächlich darüber, ob das Neugeborene lebt oder stirbt. Welche Prozesse über die Haut ablaufen und wie du sie in dein Leben integrierst und nicht blockierst, erfährst du im Artikel. Auch welchen enormen Einfluss die Haut auf deine Beziehung zu deinem Partner hat, wie du die Haut nutzen kannst, um die Bildung zu deinem Partner und/oder deinem Kind zu stärken, erfährst du jetzt.

Hautkontakt ist super wichtig.

Nutze das Wissen um Haut für mehr Gelassenheit, Ruhe und Selbst-Liebe.

Hautkontakt ist ein Grundbedürfnis.

Jeder Mensch nährt sich wie alle anderen Tiere vor allem aus der Liebe, die ihm entgegen gebracht wird. Das wirst du aus dem Gefühl heraus sofort bejahen können. Bewiesen wird das vor allem durch ein Experiment, das Kaiser Friedrich II im 13. Jahrhundert angeleiert hat. Er wollte damals eigentlich herausfinden, welche Sprache Kinder sprechen, wenn sie alleine aufwachsen. Also hat er eine Gruppe Babys zwar von Ammen pflegen, also wickeln und füttern, lassen, alles andere war aber verboten: also keine extra Berührungen und keine Worte. Das Resultat: alle Kinder starben aufgrund der fehlenden Zuneigung.

Es ist also glasklar, Berührung der Haut ist ein Grundbedürfnis aller Wirbeltiere und somit notwendig für das Überleben. Denn Berührung kommuniziert Liebe.

 

Das erklärt jetzt auch, warum die Haut als eines der ersten Organe in der embryonalen Entwicklung entsteht. In der Biologie gilt allgemein: je früher eine Funktion bzw. ein Organ entwickelt wird, umso wichtiger ist sie. Und die Haut steht mit dem Nervensystem und dem Darm ganz am Anfang.

Was bedeutet das? Erstens natürlich, dass die Haut, der Darm und das Nervensystem essentiell wichtig sind. Gleichzeitig aber auch, dass diese zusammen gehören. Die Haut steht in direkter Wechselwirkung mit dem Darm. Die oberste Hautschicht und das Nervensystem entstehen aus denselben Zellschichten.

Wenn die Haut und das Nervensystem aus denselben Zellen gebaut werden, heißt das, dass das eine Stimulation der Haut auch direkten Einfluss auf die Entwicklung des Nervensystems hat. Und umgekehrt: bei fehlender Berührung entwickelt sich das Nervensystem schlechter.

Wie sich das konkret in der Entwicklung des Menschen zeigt, erfährst du jetzt Schritt für Schritt.

 Die Schlüsselrolle der Haut bei der Geburt.

Auch wenn du nicht schwanger bist oder (noch) keine Kinder hast, das Thema Geburt und Baby dich also nicht zu berühren scheint: nimm auch diesen Abschnitt mit, denn auch du warst mal ein Baby und dir wird so manches klar werden, wenn du erfährst, wie wichtig die Hautstimulation als Frischling ist.

Während der Schwangerschaft liegt ein Baby noch schön umhüllt und geschützt im Fruchtwasser. Sobald die Wehen einsetzen und das Fruchtwasser futsch ist, erfährt das Kind plötzlich die erste intensive Stimulation seines Körpers. Die Haut wird sozusagen ordentlich massiert und „durchgeackert“ – vom Kopf bis zum kleinen Zeh.

hautkontakt erhöht die Vitalität von Frühgeborenen

Biologisch gesehen regen die Wehen über die Haut das sensorische Nervensystem an. Das heißt, durch die Wehen werden Impulse (jetzt geht’s los – alle Körperfunktionen hochfahren) über die Nerven an das zentrale Nervensystem gesendet. Dieses wiederum sorgt dafür, dass die Impulse weitergeleitet werden – und zwar an die verschiedenen Organe. Die Organe werden also durch die Wehen, die über die Haut gefühlt werden, aktiviert. Die Wehen geben somit also die besten Startbedingungen für die optimale Entwicklung der Organe.

Das zeigt dir ganz nebenbei auch, dass die Wehen super wichtig sind für die kommende Entwicklung deines Kindes. Es ist deshalb komplett kontraproduktiv die Wehen durch PDAs oder sonstige Späßchen der Schulmedizin abzuschwächen.

Die Wehen der Geburt sind sozusagen der Anfang der Hauptrolle, die die Haut insbesondere in den ersten Kinderjahren einnimmt. Direkt nach der Geburt ist es wichtig, dein Baby in direktem Hautkontakt sofort auf deinen Bauch zu legen. Das ist bei einer natürlichen Geburt inzwischen wieder selbstverständlich – wobei es optimal wäre, wenn ihr erstmal 45-60 min nur für euch in Mama-Baby-Papa-Konstellation hättet. Selbstverständlich kann diese Zeit von der Nachgeburt unterbrochen werden bzw. findet nachdem die Nachgeburt da ist statt. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn dein Kleines -so ganz frisch- langsam versucht Richtung Brust zu krabbeln. Diese Zeit wirst du aber wahrscheinlich nur bei einer Hausgeburt oder in einem guten Geburtshaus bekommen.
Bei diesem ersten Hautkontakt passieren eine Menge Dinge:
durch den direkten Hautkontakt fangen die beiden Körper von Mama & Baby sofort an Oxytocin auszuschütten – ein Hormon, das die Bindung und Liebe stärkt
der Geruch von Mamas Haut prägt sich beim Neugeborenen ein – es wird sozusagen auf Mamas Körperduft geprägt
die Babys, die gerade aus dem 37Grad warmen Bauch kommen, kriegen je nach Raumtemperatur erstmal einen „Kälteschock“ – direkt auf den Bauch der Mama gelegt und mit einem warmen Tuch zugedeckt, ist die effektivste Methode, den „Frischlingen“ dabei zu helfen, ihre Körpertemperatur zu halten
das Baby sucht schneller von allein die Brust und wird anfangen Richtung Brust zu krabbeln

Und wie ist das bei Kaiserschnitt-Kids?

Mit Kaiserschnitten ist nicht zu spaßen – einen Kaiserschnitt leichtfertig oder geplant vornehmen zu lassen, hat enorme Konsequenzen für das Kind.

Erstens ist es wichtig zu wissen, dass die Sterblichkeitsrate bei Kaiserschnitt-Babys wesentlich höher ist. Marian McDorman fand in ihrer groß angelegten Studie (USA, 2008) mit über 5 Millionen Geburten heraus, dass die Sterblichkeitsrate bei Kaiserschnitten doppelt so hoch ist wie bei natürlichen Geburten.

Völlig logisch, wenn du dir überlegst, dass die Wehen, die die Organe in Schwung bringen, einfach wegfallen. Der Körper des Babys bekommt weder hormonelle noch physische Zeichen, dass er sich auf die Außenwelt vorbereiten muss.

Manchmal sind Kaiserschnitte wirklich nicht zu umgehen. Und im Notfall gibt es zwei   Dinge, auf die wir zählen können: erstens bekommt der Körper des Babys die Info jetzt fertig machen zur Geburt mit und kann sich vorbereiten, wenn der Kaiserschnitt während der Wehentätigkeit beschlossen wird. Und zweitens kann die Anregung der Haut, also Haut auf Haut nackt kuscheln mit deinem Baby -direkt nach der Entbindung und so viel wie nur irgend möglich- die fehlenden Wehen teilweise wiedergutmachen. 
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Und was ist mit Frühgeburten?

Auch bei Frühgeburten ist der direkte Hautkontakt sofort nach Geburt essentiell wichtig, denn es werden Hormone ausgeschüttet, die für Bindung sorgen und dem Baby das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit geben. Gleichzeitig nimmt die Mutter das Kind als ihr eigenes an und der Beschützerinstinkt wird ausgebildet.

Gerade bei Frühchen ist es auch super wichtig, dass die Körpertemperatur gehalten wird und das passiert wiederum am aller effektivsten durch direkten Körperkontakt. Der wunderbare Nebeneffekt hierbei liegt darin, dass das Kind weitaus stabilere Vitalitätszeichen zeigt als in einem Wärmebett.

Bei Frühgeborenen mit weniger als 1200 Gramm ist der Hautkontakt überlebenswichtig. Denn die Atmung funktioniert gleichmäßiger -sie wird durch die Atmung der Mutter stimuliert- und der gesamte Stoffwechsel funktioniert wesentlich sicherer.

So wurde in einem kolumbianischen Krankenhaus in Ermangelung der schulmedizinischen, teuren Geräte die Känguru-Methode „erfunden“. Dabei kommt ein Baby nicht 24/7 in den Brutschrank, sondern 24/7 an den Körper der Mama. So liegt oder sitzt die Mutter entweder mit ihrem Baby auf dem Bauch oder trägt es in direktem Hautkontakt in einem Tragetuch mit sich rum. Ganz wie ein Känguru.
Das ist auch möglich und super wichtig(!), wenn Ärzte meinen, das Baby müsse an Schläuche und Messgeräte angeschlossen bleiben.

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Der direkte Körperkontakt verringert zudem die Anfälligkeit von Frühchen für Erkrankungen der Atemwege, des Magen-Darm-Trakts und des Genitalbereichs.
Mithilfe von Tierversuchen (leider) haben Forscher wie Reyniers und McCance schon in den 50er Jahren herausgefunden, wie wichtig die Hautstimulation auf die Funktion des Darm- und Genitalbereichs ist. Tiere haben wesentlich kürzere Geburten wie Menschen und sorgen daher nach der Geburt mit dem Lecken des Unterbauchs bis zum After dafür, dass diese Organe angeregt werden und richtig funktionieren. Fällt dies aus, sterben die meisten Jungtiere an Verstopfung oder Versagen eines der Organe.
Bei Frühchen gibt es ähnliche Beobachtungen: bekommen sie nach ihrer frühen Geburt super viel Hautstimulation, erkranken sie weniger im Darm- und Genitalbereich. Das leichte massieren der „Vorderseite“ des Babys, wenn es Haut auf Haut im Tragetuch sitzt, reicht aus, um für die nötige Stimulation der Haut und Organe zu sorgen.

 

26 Fakten, weshalb Liebe & Kuscheln für Kinder essentiell ist

Vielleicht ist dir auch schonmal aufgefallen, dass viele Mütter ständig darum bemüht sind, dass ihr Baby schick angezogen und weich gebettet, ein sauberes Gesicht und saubere Hände hat, eine frische Windel und tolles Spielzeug ist auch wichtig.

Warum geht es ständig um die äußerliche Pflege? Ist es nicht viel sinnvoller für die Erfüllung der emotionalen Bedürfnisse zu sorgen? Kuscheln, tragen, streicheln, Aufmerksamkeit. Dem Kind ist es doch vollkommen egal, ob da noch ein Rest irgendwas im Gesicht klebt oder es fleckenfreie Klamotten anhat – zumal es nackt eh viel cooler, weil freier ist.

Und Ja! Hautkontakt ist neben dem Stillen (wobei natürlich auch Hautkontakt besteht) essentiell und grundlegend wichtig!

Denn die Haut ist das primäre, das erste Sinnesorgan eines Babys.

gesunder Hautkontakt

 

Die Haut zu stimulieren ist fundamental wichtig für die gesamte Entwicklung des Kindes: sie ist Hauptfaktor gesunder organischer Entwicklung und die (un)zureichende Stimulation ist bis ins Erwachsenenalter verhaltensbiologisch & psychologisch erkennbar!

Bei Hautberührung wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Es entsteht ein beidseitiges Gefühl der Verbundenheit. Es sorgt zudem für Gemeinschaftsgefühl und Sicherheit. Es lässt den Stresshormonspiegel im Blut absinken – das bedeutet Anspannung und Angst, die beiden Faktoren für kränkliche Entwicklung eines Kindes, werden ferngehalten.
Das Streicheln und das Stillen, das Liebe & Fürsorge schenkt, ist die Grundlage aller zwischenmenschlichen Beziehungen. Ein Mensch muss dies erfahren haben, um im späteren Leben ebenfalls diese tiefe Liebe geben zu können.
Die Nähe der Mutter ist notwendig für die optimale Entwicklung der Muskeln und des Bewegungsapparates.
Die Berührung der Mutter ist biologisch unabdingbar für die gesunde Entwicklung der Atmung: die Atmung des Babys wird durch Hautkontakt ruhiger und regelmäßiger. Babys und Kinder mit zu wenig Hautkontakt bzw. Kinder, die zu wenig im Arm gehalten und getragen werden, atmen flach und entwickeln Atemwegsstörungen wie beispielsweise Erkrankungen des oberen Atemtrakts und der Lunge. Das ist ganz konkret nachvollziehbar bei Menschen, die als Kinder von ihren Eltern getrennt wurden: sie leiden sehr häufig an Asthma.
Gehirnaufnahmen zeigen: Babys genießen nicht nur die Körperwärme der Mutter, sondern leiden wenn diese fehlt.
Babys nehmen über die Haut wahr, ob alles um sie rum in Ordnung ist. Das ist ebenfalls der Grund, weshalb Babys und Kinder sich beruhigen, sobald sie auf den Arm genommen werden.
Die intensive liebevolle Zuwendung der Mutter beeinflusst auch die sexuelle Entwicklung des Kindes – sprich bei unzureichender Liebe wird die natürliche Entwicklung beeinträchtigt. (Wir sprechen hier von Fetischen, Exhibitionismus,..)
Der erfahrene Hautkontakt wirkt sich ebenfalls direkt auf die Entwicklung der Verdauungsorgane aus. Die Haut steht, wie oben beschrieben, in direktem Zusammenhang mit dem Darm. Bekommt ein Baby also weniger Berührung als es braucht, wird es mit Verdauungsproblemen zu tun bekommen. Interessant, wenn du daran denkst, wie wenig Körperkontakt ab dem 2. Weltkrieg Programm war und wie viele Verdauungsprobleme diese Generationen heute haben.
Nimmst du dein Baby auf den Arm, wirst du es meistens nicht still halten, sondern wiegen. Ein Urinstinkt, der uns innewohnt und der rein biologisch gesehen die Herztätigkeit und den Kreislauf des Babys anregt. Das Kind atmet besser durch und die inneren Organe, insbesondere der Magen-Darm-Trakt, werden stimuliert.
Kinder, denen die Nähe der Mutter fehlt, entwickeln körperliche Symptome.
Im schlimmsten Fall kann dies sogar zum Tod führen: vor etwa 100 Jahren lag die Sterblichkeitsziffer von Säuglingen in Waisenhäusern bei fast 100 Prozent. Und das bis man in Deutschland eine alte Frau sah, wie sie die kränklichsten Babys mit sich auf der Hüfte herumtrug und diese jedes Mal wieder gesund wurden. Eine weitere Beobachtung bestand darin, dass Kinder in ärmeren Arbeiterfamilien, wo es oftmals ziemlich unhygienisch war, dafür aber viel Körperkontakt herrschte, wesentlich vitaler waren als Kinder aus reichen Familien, wo alles tiptop sauber war, dafür aber null Körperkontakt zustande kam.
Babys mit täglichem direkten Hautkontakt und getragene Babys sind im Alltag wesentlich ruhiger und entspannter. Das liegt auch daran, dass bei Körperkontakt Hormone ausgeschüttet werden, die dafür sorgen, dass das Baby weniger Schmerzen wahrnimmt.
+Kinder können besser mit Stress umgehen, wenn sie regelmäßig kuscheln dürfen.
Bei Menschen jeden Alters ist der positive Einfluss des Kuscheln messbar in Bluttest: das Immunsystem ist wesentlich vitaler.
Babys, die getragen werden und viel Körperkontakt erfahren, schreien nachgewiesenermaßen weniger lang und weniger intensiv.
Der direkte Hautkontakt begünstigt die Entwicklung des Hirns.
Das Bedürfnis eines Kindes nach Körperkontakt intensiviert sich in Stressperioden oder bei Kranksein (hierzu zählt auch Zahnen).
Getragen und geschaukelt werden, trägt wesentlich zur Schlafentwicklung eines Kindes bei. Das liegt unter anderem daran, dass der Atem-&Pulsrhythmus der Mutter intensiv wahrgenommen wird, was vor der Geburt wesentliche Rhythmen waren. Sie geben einem Kind Sicherheit.
Wie essentiell der Herzschlag der Mutter ist, zeigt folgender Versuch: werden Säuglinge im Brutkasten mit Herzschlaggeräuschen beschallt, nehmen knapp 7o% an Gewicht zu; bei der nicht beschallten Kontrollgruppe nur 33%. Ähnliches wurde für das Schreien verzeichnet: bei der beschallten Gruppe schrieen 38%, während bei der nicht beschallten Kontrollgruppe satte 60% am Schreien waren.
Einen ähnlichen Versuch gab es bei Zwillingen. Eines der beiden wird 10 Tage lang jeden Tag im Arm geschaukelt, das andere nicht. Resultat: die Gewichtszunahme beim geschaukelten Kind ist wesentlich höher.
Bei einem Vergleich von Kindern, die in Waisenheimen oder in Familien aufwachsen, wurde festgestellt, dass Heimkinder nicht wissen, wie sie mit Umarmungen, also körperlicher Nähe, umgehen sollen.
Da die oberste Hautschicht und das Nervensystem direkt verbunden sind, hängt auch die Entwicklung des Nervensystems direkt von der Stimulation der Haut (Kuscheln, streicheln,..) ab.
Bekommt ein Kind weniger Hautberührungen als es braucht, fängt es an dies zu zeigen durch: Daumenlutschen, Spielen an Nase & Ohren, Haare ausrupfen.
Kinder, denen die Liebe der Mutter versagt wird (vor allem wird diese über Berührung und Haut wahrgenommen), haben nur halb so viel Knochenwachstum wie normal. Das liegt biologisch gesehen daran, dass die Hypophyse in Unterfunktion geht, wenn es zu emotionalem Stress kommt.
Kinder mit voll gesättigtem Hautkontakt genießen es zu Schaukeln, Klettern und in die Luft geworfen zu werden, während Kids mit zu wenig Kontakt eher ängstlich sind.
Werden Kinder geschlagen, prägt sich ihnen tief ein, dass die Angst haben sollten vor Berührung, sprich sie werden im späteren Leben Berührungen eher aus dem Weg gehen.
Bei uns Menschen kommt das Gefühl der Identität aus dem Gefühl des Kontaktes mit dem Körper. Bei wenig Kontakt entsteht das Gefühl des Verlassenseins und Nicht-Geliebt-Werdens. Wir werden empathielos.

Wenn Hautkontakt so viel Positives im Körper bewirkt und der Mangel an Hautkontakt zu Krankheiten und Entwicklungsstörungen führt, woher kommt das überhaupt, dass Menschen in den westlichen Ländern so verhalten?

Diesem Phänomen liegen in Deutschland vor allem zwei Dinge zu Grunde.

Erstens war Deutschland auch schon früher stark von den USA geprägt. Dort kam es um 1900 rum immer mehr zu der Ansicht, dass zärtliche Berührung für Kinder schädlich sei. Der damalige Über-Arzt Dr. Luther Holt war Hauptverfechter dieser Theorie. Er bestand darauf, dass Kinder in ein Einzelbett entfernt von der Mutter lagen und nicht in den Schlaf gewiegt werden dürften. Gleichzeitig fing die Betrachtungsweise der Dinge an, dass nur das reell sei, was man mit den Augen sehen kann. Gefühle sind leider nicht mit dem bloßen Auge zu sehen, sprich sie existieren nicht. Und Babys wurden somit zu Objekten degradiert, die keinen Körperkontakt brauchen. Ärzte rieten den Eltern ihre Kinder nicht hochzunehmen, da sie sonst verwöhnt würden und generell auch nur nach der Uhr zu pflegen und zu füttern.

Zweitens wurde diese Theorie zu Hitlerzeiten stark unterstützt. Die Kinder sollten lernen nicht Familienzugehörig, sondern Staatszugehörig zu sein. Empathie gegenüber anderen Menschen war nicht gewünscht – also war es am sinnvollsten sie von Anfang an abzutrainieren.

Kinderwagen Schnuller wiege Fläschchen

Insgesamt sollten so viele Dinge wie möglich zwischen Eltern und Kind gebracht werden: Klamotten, Windeln, Fläschchen, Nuckel, Bettchen, Kinderwagen.

Du siehst, diese beiden Zeitgesellen, Holt und Hitler, haben es geschafft bis ins Heute präsent zu bleiben mit ihren Empfehlungen. Mütter lernten vor 100 Jahren nicht auf sich selbst und ihre Instinkte, sondern auf offizielle Empfehlungen von Ärzten zu hören. Und viele tun es heute noch. Glücklicherweise gehören du und ich nicht dazu.

 

Hautkrankheiten zeigen dir, dass du zu wenig kuschelst.

Es ist tatsächlich so, dass die Menge an Hautkontakt und Berührungen, die du hast, auch deine Hautgesundheit beeinflusst. Das fängt schon damit an, dass wir -im Gegensatz zu Naturvölkern- ständig Kleidung tragen. Von Baby an. Dürfen Babys und Kinder viel nackt sein, entwickelt sich die Haut viel empfindsamer, als wenn ständig Kleidung am Körper ist. Bei Naturvölkern reagiert die Haut beispielsweise viel feiner auf Reize als bei Europäern.

Jetzt denkst du vielleicht Ok, aber bei uns ist ja auch oft kaltes Wetter. Da hast du recht. Und dennoch sind selbst die Eskimos mehr nackt als wir. Krass, oder? Wie die Eskimos das bei klirrender Kälte hinbekommen und vor allem wie du das auch bewerkstelligen kannst, liest du im kommenden Absatz.

Jetzt zuerst zurück zu den Hautkrankheiten. Hierbei geht es vor allem um direkten Hautkontakt, um Berührungen allgemein, in den Arm genommen werden, getragen werden, sich angenommen fühlen.

Diese Verknüpfung kannst du sehr gut daran erkennen, dass sich viele Hautkrankheiten erledigen, wenn die betroffene Person ihren emotionalen Stress ablegen kann.

blasse Haut, rosige Haut

Ganz alltäglich gesehen kannst du jeder Person ihre momentane Verfassung genau von der Haut ablesen. Ist ihre Haut rosig frisch und straff oder eher blass und schlaff? Es ist ganz klar, ob diese Person erkältet ist, es ihr gut geht oder sie unter Stress steht.

Ein größeres Problem stellen dann schon die Pickelchen oder sogar Akne dar. Dass das nicht nur mit den Hormonen und der Pubertät zusammenhängt, können dir alle Erwachsenen bestätigen, die immer wieder damit zu tun haben.

Bei Menschen mit Akne oder Ekzemen steht häufig das Thema „zu wenig Hautkontakt“ an. Wie war das als Kind – hast du alle Berührungen, die dir gut getan hätten, bekommen? Oder ging es in deiner Familie eher recht prüde ohne „unnötigen“ Kontakt zu?

Insbesondere als Mann ist dieses Thema nicht zu unterschätzen, denn wir wissen inzwischen, dass gerade in eher konventionellen oder prüden oder traditionellen Familien nicht nur Berührungen im Allgemeinen nicht ausgelebt werden, sondern insbesondere gegenüber Jungs nicht. Das rührt vor allem aus dem traditionellen Bild des Mannes, der stark ist, nicht weint, keine Schmerzen hat und eher rauh und spröde angelegt sein muss. Hinzu kommt, wie Studien aus den USA zeigen, dass manche Väter ihre Jungs nicht oder nur sehr wenig in den Arm nehmen, weil sie befürchten, dass diese durch zuviel Körperkontakt schwul werden könnten.

Mal abgesehen von Akne, stellen auch andere Hautgeschichten keinen Unterschied dar. Neurodermitis und empfindliche Haut gehören in denselben Club. Ebenfalls Windeldermatitis – denn diese rührt ganz praktisch von undurchlässigen Papierwindeln, die den ganzen Tag um den Popo geschnallt werden (Windeldermatitis gibt es übrigens nur in Ländern, wo es Papierwindeln zu kaufen gibt). Klar, mit Stoffwindeln sieht das Ganze schon viel besser aus – und gleichzeitig kann ich aus eigener Erfahrung sagen, bei windelfrei gibt es das Problem einfach nicht. Denn erstens hat dein Kind nur ne Hose überm Po und zweitens springt es eh viel mehr nackig rum, insbesondere wenns warm ist oder das Wohnzimmer schön geheizt ist.

Windeldermitis

Erkennst du dich als Kind in solchen Geschichten wieder? Dann kannst du deine Hautprobleme auf ganz neue Weise angehen – und sie so endgültig beseitigen. Zum Beispiel kannst du ganz allein in einem Ritual deine Geschichte annehmen und loslassen oder du klärst das Ganze in einem Familienstellen auf.

 

Wie du täglich direkten Hautkontakt mit deinem Kind haben kannst.

Zuerst mal zurück zu den Eskimos und dem direkten Hautkontakt bei kaltem Wetter. Die Eskimos sorgen für den direkten Hautkontakt, indem sie einerseits beim Rausgehen ihre Babys Haut auf Haut tragen – unter ihren ganzen Klamotten. Und andererseits gemeinsam im Familienbett nackt schlafen.

Bei uns im Westen ist nackt schlafen total selten. Und dennoch ist es am aller einfachsten umsetzbar. Die positive Effekte dabei sind gleich mehrere:

du und deine ganze Familie im Familienbett bekommt genügend Hautkontakt ab,
der Oxytocin-Wert im Blut steigt bei allen an, was zu mehr Bindung & Liebe & Familienzusammenhalt führt,
und ganz nebenbei hast du weniger Wäsche.

Weitere Ideen, wie du das Nacktsein in deinen Alltag integrieren kannst:

Gehst du mit deinem Baby bei kälterem Wetter im Tragetuch spazieren, kannst du es auch einfach nackt einspannen und mehr Jacken drüber ziehen.
Gemeinsam baden oder duschen, statt nur das Kind in die Wanne zu halten.
Ausgiebiges Stillen, lange Stillen und auch nuckeln lassen. Denn anders wie bei Huhn & Ei stellt sich nicht die Frage: Was war zuerst? – Brust oder Schnuller.
Sobald es warm genug ist, Klamotten runter: T-Shirt, kurze Hose, nur Badezeug oder nackig rumspringen lassen.
Immer wieder einen Kuss geben. Denn auch hier besteht direkter Hautkontakt.
Händchen halten beim Spazieren gehen. Dabei kannst du auch gleich den alten Glaubenssatz Du bist doch schon groß – du kannst alleine laufen. ablegen.

Auf diese Weise wird dein Kind ganz neben den positiven Hautberührungen auch lernen mit Nacktsein umzugehen. Es wird es als Natürlich annehmen können und eben nicht in eines der beiden Muster verfallen: Scham – nackt sein ist peinlich oder Provokation – je mehr Haut ich auf der Straße zeige, umso besser. Gleichzeitig ist dein Kind, wie in unterschiedlichsten Studien nachgewiesen, viel aktiver, wenn es mit weniger Zeug am Körper rumheizen kann. Ganz persönlich kann ich dazu sagen, dass mein Sohn ab dem Tag, an dem ich die Windeln weggelassen habe und er plötzlich nichts mehr oder nur noch eine dünne Stoffhose (keine engen Jeans!!!) am Po hatte, angefangen hat sich zu drehen, zu krabbeln und total schnell auch aufzustehen.

Hautkontakt Kinder

 

Wie Hautkontakt deine Beziehung optimiert.

Direkten Hautkontakt zu bekommen, ist natürlich nicht nur für Kinder wichtig, sondern auch für Erwachsene und Menschen jeden Alters. Ganz krassen Einfluss hat der Hautkontakt auch darauf, wie du deine Beziehung lebst und erlebst.

Anfangen tun wir -wie soll es auch anders sein- wieder bei den Erfahrungen als Baby und Kind.

Als Kind geschieht die primäre Identifikation „ich“ und „nicht-ich“ ganz klar über die Haut. Kinder fühlen bevor sie irgendwelche anderen Sinne nutzen. Damit einher geht natürlich, dass Kinder mit zu wenig Hautkontakt sich selbst nicht fühlen und daher Probleme haben ihr „ich“ zu identifizieren. Hand in Hand damit gehen spätere Schwierigkeiten zu wissen, was „ich“ wirklich will.

Mädchen und Jungs fühlen noch recht ähnlich – die Haut am ganzen Körper ist sehr sensibel. Im Laufe der Zeit verändert sich das – vor allem in Bezug auf Sexualität. Während bei Männern das Zentrum des sexuellen Empfindens bei den Geschlechtsteilen liegt, bleibt es bei Frauen, wie es schon als Kind der Fall war, über den ganzen Körper verteilt (wobei selbstverständlich Brüste und Geschlecht auch sensibler sind). Das ist auch der ganz simple Grund dafür, warum Frauen so gerne kuscheln und Männer Sex haben wollen.

Beziehung Oxytocin

Nochmal zurück zu den Kindern: Jungs werden von der Mutter von Baby an natürlich viel mehr an Penis und Hoden berührt als Mädchen an Schamlippen und Klitoris. Das hängt ganz einfach mit dem Saubermachen und Waschen zusammen. Das bedeutet, Jungs bekommen von Anfang an mehr Berührung und Gefühl für ihr Geschlecht als Mädchen. Hinzu kommt, dass viele Eltern ihre Kleinkind-Jungs „machen lassen“, wenn sie mit ihrem Penis rumspielen und ihn untersuchen, bei Mädchen aber sagen Lass das, da ist es nicht sauber/ da fasst man sich nicht an.

Gleichzeitig ist die Einstellung der Mutter gegenüber Berührung und Sexualität entscheidend für die sexuelle Entwicklung des Kindes. Wäscht eine Mutter ihr Kind nur sehr zögerlich untenrum ab, mit so wenig Kontakt wie möglich und Hauptsache keine „unnötigen“ Berührungen in diesem Bereich, dann merkt das Kind das selbstverständlich. Es lernt Da unten ist es schmutzig. / Da darf ich mich nicht anfassen. / Da ist etwas komisch, denn der Rest meines Körpers wird anders behandelt.

Vielleicht hast du auch solche Freunde oder bist solchen Menschen schonmal begegnet, die sich nichts daraus machen nackt zu sein. Sie fühlen sich im Bikini, nackt oder mit Klamotten gleich wohl. Bei den meisten ist auch die Körperdistanz zu anderen Menschen etwas geringer. Fragst du diese Menschen mal, wie das so war als sie Kind waren und wie ihre Familie mit Haut und Nacktsein umgegangen ist, wirst du zumeist feststellen, dass sie dir erzählen, dass jeder mal nackt rumgesprungen ist und das Thema total unkompliziert gehalten worden ist.

 

Schaust du dir jetzt die gegenwärtige Gesellschaft an, kannst du genau erkennen, wie wenig Hautkontakt und Berührung bei uns herrschte und immer noch herrscht:

Wo du hinschaust, überall ist Haut zu sehen. Frauen mit Shorts so kurz, dass die Pobacken rausschauen oder Ausschnitten so tief, dass die Brustwarzen rauszuhüpfen drohen. Und warum gibt es das nur in den westlichen Kulturen zu sehen? Es ist völlig klar, dass Babys und Kinder bei uns so wenig Berührung bekommen, dass wir als Erwachsene die Haut spielen lassen, um Berührungen anzulocken. Das Bedürfnis nach Liebe und Hautberührungen, in den Arm genommen werden, gestreichelt werden ist unerfüllt und soll auf diese Weise befriedigt werden. Traurigerweise wird es das aber nicht. Das Einzige, was geschieht, ist eine völlige Sexualisierung des Themas Berührungen. Und das ist wiederum total traurig, wenn du dir überlegst, dass dieses Bedürfnis ein Grundlegendes ist.

Liebkosungen und Umarmungen werden ab einem gewissen Alter als peinlich erlebt – Mama das ist peinlich dir einen Kuss vor allen meinen Freunden zu geben – und später sexualisiert.

Das ist das Ergebnis mehrerer Untersuchungen Dr. Marc Lowens von der Uni Pennsylvania. Völlig einleuchtend, denn interessanterweise hat Lowen auch festgestellt, dass vor allem Frauen, die zu wenig Hautberührungen als Baby erfahren haben, sich als Erwachsene in Liebesbeziehungen stürzen, weil sie sich die Zärtlichkeit, die ihnen fehlt und die sie sich wünschen im Sex holen können. Manche Frauen gehen aus diesem Aspekt heraus sogar in die Prostitution.

Und wenn wir gerade beim Thema Sex sind: auch sexuelle Vorlieben wie beißen, kneifen und kratzen rühren, im Extremen ausgelebt, ebenfalls daher, dass die Person als Kind zu wenig Hautkontakt erhalten hat.

Vielleicht kannst du dich in dem einen oder anderen Aspekt erkennen. Vielleicht kannst du aber auch Erkenntnisse für den Umgang mit deinem Kind hieraus ziehen. Die Berührungen, die ein Kind von Mutter und Vater erfährt, prägen sein gesamtes Leben in allen Aspekten – auch in sexueller Hinsicht.
Und an alle Frauen, die sich über ihre grobmotorischen Männer beschweren: wenn ihr einen Sohn habt, liegt es in eurer Hand, dass er lernt, wie er später zärtlich mit seiner Frau umgehen kann!

harmonische Beziehung

Wichtig zu erkennen für jede Beziehung ist:

Frauen jeden Alters reagieren auf Berührungen wesentlich stärker und sensibler als Männer. Daher kommt auch ihr Bedürfnis nach streicheln und kuscheln. Frauen erleben über diese Art der Berührung Nähe, Liebe und Partnerschaft. Kuscheln ist für eine funktionierende Partnerschaft also essentiell.
Männer erleben Nähe, Liebe und Partnerschaft vor allem über Sex selbst. Das intensive fühlen und erleben konzentriert sich auf den Genitalbereich – weil die Haut hier am aller sensibelsten und empfindsamsten ist.
Auch das Prinzip SlowSex wird erstmal über das miteinander Sein und die Haut erfahren. Nicht gleich loslegen, sondern erstmal gegenseitig in Ruhe die Haut und den Körper erkunden.
Bei direktem Körperkontakt schüttet der Körper Oxytocin aus. Das bekannte Liebeshormon sorgt für mehr Bindung und das Gefühl zusammenzugehören. Schlaft also nackt!! Positiver Nebeneffekt beim Nacktschlafen ist auch, dass ihr dann auch mehr kuschelt:-).
Das Gefühl zusammenzugehören bringt mit sich, dass es weniger Streit gibt. Das kann ich persönlich bestätigen: Je mehr kuscheln, desto entspannter und desto weniger Streit.
Sich oft zu küssen, einen Kuss im Vorübergehen, Händchen halten -egal ob beim Spazieren oder im Café sitzen-, gemeinsam baden oder duschen, den Po im Vorübergehen streicheln. Das alles sind kleine Dinge, die deinem Partner zeigen, dass du ihn wahrnimmst und die umgekehrt bei dir auch dafür sorgen, dass du dich gesehen und geliebt fühlst. Du kannst sie ganz einfach in deinen Alltag integrieren und so die Grundstimmung deiner Beziehung auf ein liebevolleres Level anheben.

 

Mit mehr Hautkontakt dein Leben verändern 

auf der suche nach dem verlorenen GlückBevor du das Video startest, möchte ich dir noch ein tolles Buch mit auf den Weg geben: „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“ von Jean Liedloff. Sie beschreibt ihre Beobachtungen vom Umgang mit Kindern in Indianervölkern – kleinste Kinder spielen mit scharfen Gegenständen und verletzen sich nicht. Ihnen wird Aufmerksamkeit, Liebe und vor allem Vertrauen entgegengebracht. Wenn du auch keine Lust hast eine Pass auf, du könntest dir wehtun, hinfallen,….-Mutter zu sein, dann ist dieses Buch ein toller Einstieg.

 

 

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