Bildung

Der Ausblick auf neue Systeme und sinnvolle Lösungen für sofort…

0 Comments 19 Februar 2018

Wie findest du die Idee, dass jeder in dieser Gesellschaft nur das tut, was ihm gefällt und dennoch alles bekommt, was er für ein wunderbares Leben braucht?

„Nur zu schön um wahr zu sein, aber nicht realistisch“, denkst du dir jetzt wahrscheinlich?

„Tja, falsch gedacht“, kann ich dir da nur ganz frech antworten..

Ich bitte dich daher jetzt, die bisher geglaubten Dinge bei Seite zu legen und dir für ein paar Minuten die Lösungen von diesen genialen Vordenkern anzusehen:

Inhaltsverzeichnis

Nie wieder Abfall dank dem „Cradle to Cradle“-Prinzip

Professor Michael Braungart ist Chemiker und entwickelt sämtliche Produkte so, dass niemals Abfall entsteht. Ein Staubsauger wird zum Beispiel so gebaut, dass er später nicht weggeworfen werden muss, sondern so dass jedes einzelne Teil wieder anderweitig verwendet werden kann. Mit seinem Team erarbeitet er seit über 25 Jahren Produkte, die entweder komplett kompostierbar sind (z.B. ein Schuh von Puma oder das Trigema T-Shirt) oder eben an anderer Stelle weiter verwendet werden können.

Auf diese Art zu produzieren sei von Braungart nachgewiesen sogar günstig, da die kompletten Kosten der Abfallwirtschaft eingespart werden. Im Film „Nie mehr Müll, leben ohne Abfall“ wird genau aufgezeigt, dass die Angst vor Ressourcenknappheit lediglich auf den bisherigen Konzepten beruht.

Erste Cradle-to-Cradle Produkte kannst du auch heute schon im cradlelution.de Onlineshop finden.

 

Weltweite Ernährung aus Kleingärten 

Charles und Perrine Nervé-Gruyer leben mit ihren vier Kindern auf der Mikrofarm Bec Hellouin in der Normandie. Durch das Konzept der Permakultur ernteten sie 2016 auf nur einem Hektar Land Obst und Gemüse im Wert von 57.000€.

Sie kopierten dabei lediglich die Natur und achteten darauf, dass jede Pflanze und jedes Tier nicht nur eine, sondern gleich mehrere Funktionen erfüllt. Die Hühner leben zum Beispiel im Gewächshaus, damit Schädlinge gefressen, das Haus durch die Körperwärme geheizt und der Grünabfall direkt zu Hühnermist verarbeitet werden kann. Neben extrem hohen Erträgen pro Quadratmeter hat sich die französische Familie somit ein funktionierendes Ökosystem aufgebaut, welches nicht nur die Umwelt schont, sondern sogar noch verbessert.

Laut Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen FAO werden 80% der weltweiten Nahrungsmittel von ungefähr 500 Millionen Kleinbauern, auf einer Fläche von unter zwei Hektar produziert. Die echte Effektivität steckt somit weniger in der industriellen Landwirtschaft, sondern nachgewiesenermaßen viel mehr in den Kleingärten dieser Welt. Die Subventionen an die Agrarindustrie, die laut OECD jährlich über 400 Mrd. US$ betragen, könnten also sehr sinnvoll dorthin gezahlt werden, wo die tatsächliche Produktivität passiert..

 

Ein ressourcenorientiertes Wirtschaftssystem 

Der Industriedesigner Jacque Fresco zeigt mit dem „Venusproject“ wie es mit Hilfe modernster Technik möglich ist, in einer Welt ohne Geld und voller Überfluss zu leben. Durch intelligent ausgeklügelte Produktions- und Recyclingsysteme braucht der Mensch nur ein Minimum an Arbeit zu leisten und hat dabei alles, was er braucht.. Zeit für Kreativität und Familie, gesundes Essen und sämtliche Güter, die er für sein Glück benötigt.

Wie das gehen soll, fragst du dich jetzt wahrscheinlich?

Fresco sagt, dass sich das menschliche Verhalten immer an den Rahmenbedingungen ausrichtet. Gibt es zum Beispiel wenig Gold, dann schaut jeder, dass er einen Teil davon abbekommt. Durch eine solche Knappheit entsteht dann schnell Gier oder gar Krieg.

Ist es jedoch so, dass alles Gold der Welt für jeden völlig gratis und unbegrenzt zur Verfügung steht, dann macht es plötzlich überhaupt keinen Sinn mehr sich darum zu streiten.

Genau dieses Prinzip nutzt Frescos sozioökonomisches Wirtschaftssystem. Alles wird sinnvoll eingesetzt und ist für jeden im Überfluss vorhanden.

Seit über 40 Jahren forscht und entwickelt Fresco an dieser Vision und zeigt immer deutlicher auf, wie wunderbar die Probleme unserer Zeit damit gelöst werden können.

In seinen Vorträgen und Videos zeigt er wie ein Leben im ressourcenorientierten Wirtschaftssystem genau aussieht und wie der Mensch die schon heute verfügbare Technik optimal nutzen kann:

 

Natürlich gibt es noch viele weitere gute Lösungen. Bernd Hückstädt ist zum Beispiel einer der Vordenker, die ein System des fließenden und zinslosen Geldes vorschlagen. In seiner Idee ist das bedingungslose Grundeinkommen enthalten und es wird durch ein „Haltbarkeitsdatum“ des Geldes sicher gestellt, dass dieses nicht gehortet wird, sondern ständig im Fluss bleibt.

Die Wirtschaftsexperten Andreas Popp und Rico Albrecht bieten den „Plan B“ an. Darin machen sie uns ein Modell mit sozialem Bodenrecht, Pressefreiheit, einem bedingungslosen Grundeinkommen und dem fließenden Geld auf gemeinnütziger und umverteilungsneutraler Basis schmackhaft.

Du siehst schon, es gibt da nicht nur ein mögliches Modell, sondern eben viele. Fakt ist jedenfalls, dass auch jetzt schon alles im Überfluss vorhanden ist. Und zwar nicht nur für uns hier in Deutschland, sondern auch für die gesamte Weltbevölkerung, sowie den Tieren und der Umwelt.

 

Die Frage ist nur: Wie können wir dieses Konzept des Überflusses auch für alle greifbar machen?

„Hauptproblem“ ist wohl, dass wir uns in Mitten eines Monopoly-Spiels befinden, in dem nicht mehr die gemeinsam vereinbarten Regeln gelten, sondern nur noch die intelligent eingefädelten Prinzipien, die von den Gewinnern des Spiels vorgegeben werden. (mehr Infos dazu z.B. bei Erich Hambach oder Andreas Popp)

Das aber nur am Rande, denn an dieser Tatsache können du und ich erstmal eh nichts ändern.

Dafür haben wir jedoch ganz andere Hebel, an denen wir ziehen können;)

Und zwar können wir einfach umdenken, den Fokus ändern, neu handeln und das System so lange System bleiben lassen, bis dessen Mechanismen keine Wirkung mehr zeigen.

Im Kern geht es dabei letztendlich darum, die Verantwortung für dich und dein Umfeld zu übernehmen. Das bisherige System arbeitet mit Angst und der Unwissenheit der Menschen. Fängst du also einmal an nachzufragen, weshalb die Dinge so gemacht werden, wie sie gemacht werden, dann kommt immer mehr Licht ins Dunkel und es werden sich immer mehr Türchen zum Vertrauen und zur Leichtigkeit des Lebens öffnen.

Starten wir also rein, in über 30 praktische Umsetzungspunkte, die tatsächlich etwas bewirken.

 

Kapitel 1: Dein Geld gezielt einsetzen

Versicherungen auf das Wesentliche reduzieren

Sich finanziell „ab usichern“ ist sinnvoll, allerdings hat es ab einem gewissen Grad auch sehr viel mit Angst zu tun…

Daher lohnt es sich hinzuschauen und sich zum Beispiel zu fragen:

1. Wie stark muss ich mich in einem Staat, welcher ein finanziell-soziales Netz hat, überhaupt noch absichern?

2. Wie sicher ist mein Geld denn überhaupt bei den Versicherungen angelegt?

3. Was ist denn überhaupt das Schlimmste, das mir passieren könnte?

4. Wie wahrscheinlich ist es denn eigentlich, dass dieses Schlimme bei mir eintritt? Und was für Möglichkeiten habe ich dann noch?

Ich kann dir versichern, dass du nach dem beantworten solcher Fragen mit Sicherheit einiges an Versicherungsbeiträgen einsparen kannst..

Wie sinnvoll sind Versicherungen

Starte mit diesem Versicherungs-Artikel, denn da haben wir genaue Zahlen und Vergleiche für sinnvolle und weniger notwendige Versicherungen aufgezeigt.

 

Kirche als Machtinstrument. Kirchensteuer lieber behalten.

Die Grundidee aller Religionen beläuft sich auf das Göttliche in jedem von uns. Dies empfinde ich als stimmig und wunderbar. Geht es dir auch so?

Allerdings wird bei genauem Hinsehen schnell klar, dass keine der fünf Weltreligionen viel von dieser „Göttlichkeit“ vermittelt. Die Praxis sieht stattdessen eher so aus, dass ich mich unterwerfen, selbst einschränken und an allerlei Gesetze halten soll.

Die Institution Kirche ist auch heute noch ein Machtinstrument, welches durch Friedenskämpfe (Frieden und kämpfen – allein das Wort ist ein Widerspruch an sich) zugleich Angst und Hoffnung verbreitet. Wo keine Angst ist, braucht es jedoch auch keine Hoffnung und anders herum.

Die Kirchensteuer-Beiträge sind daher lieber in die Dinge investiert, mit denen man wirklich etwas bewirken kann. Findest du nicht auch?

Mehr Infos zum Kirchenaustritt und interessante Zahlen rund um die Kirche hat zum Beispiel spart-euch-die-kirche.de zu bieten.

 

Steuerzahlungen einsparen

Durch die zwei Billionen Euro Schulden der BRD entstehen jedem Bürger laut Zinsuhr 513,82 Euro an jährlichen Zinskosten. Ein nicht unwesentlicher Teil deiner Einkommensteuer, wenn man bedenkt, dass dieses Geld ja nicht der Allgemeinheit, sondern einigen extrem vermögenden Menschen zufließt.

Ein weiterer großer Posten deiner Steuerzahlung sind die Militärausgaben. Jeder Bundesbürger hat im Jahr 2016 durchschnittlich 501,22 Euro für Rüstung, „Verteidigung“ und Krieg ausgegeben.

Willst du das wirklich finanzieren?

Die Antwort dazu hast du sicher schon im Kopf.

Die weitere Frage ist nur: Wie kommen wir wieder raus aus diesem System?

Der Vorschlag vom Systemanalytiker Rico Albrecht lautet dazu ganz klar: „Steuerboykott!“

In seinen Vorträgen sagt er, dass wir es vergessen können Forderungen zu stellen oder gegen das bisherige System anzukämpfen. Viel mehr hilft es, wenn Menschen damit beginnen die Dinge neu und anders zu gestalten. Und zwar so lange bis das Neue so attraktiv ist, dass das alte schließlich nur noch als leere Hülle zurück gelassen wird.

Die aktuelle Lösung heißt deshalb:

Das Spiel der Großen mitspielen und die eigenen Steuerzahlungen auf Null reduzieren… 

So, und wie soll das bitte gehen?

 

183 Tage Regelung: Sehr einfach kannst du die Einkommensteuer einsparen, in dem du dich weniger als ein halbes Kalenderjahr in Deutschland aufhältst und weder eine Immobilie noch irgendwelche Verträge dort hast.

Statt dessen schlägt Christoph Heuermann auf staatenlos.ch vor, einfach dort hinzugehen, wo du am besten behandelt wirst. Entweder als ständig Reisender mit Hilfe der Flaggentheorie oder auch mit Hauptwohnsitz in einem der von ihm beschriebenen Steuerparadiese.

Und wenn du noch einen Schritt weiter gehen willst, dann kannst du im Ausland auch gleich eine Firma gründen und somit auf völlig legale Weise so gut wie gar keine Steuern mehr bezahlen. Weitere Infos hierzu erfährst du zum Beispiel in einem der Interviews mit Christoph Heuermann.

 

Verein oder Stiftung gründen: Die katholische Kirche ist der weltgrößte Verein und der LIDL Konzern ist eine Stiftung. Beide haben eines gemeinsam. Durch das optimale Nutzen der Spielregeln unseres Systems, zahlen sie mit Hilfe von mehreren Untervereinen und -stiftungen, so gut wie keine Steuern.

Die Doku „Millionengeschäfte mit der Gemeinnützigkeit“ zeigt dabei ziemlich gut auf wie das Prinzip funktioniert und dass diese zwei nicht die einzigen sind, die auf eine solche Art Steuern vermeiden.

Weshalb sollten du und ich es nicht also ebenfalls so machen wie die Großen?

Vor allem wenn du gerne in Deutschland bleiben magst, ist ein Verein oder eine Stiftung die wunderbare Möglichkeit. Andreas Clauss bietet mit seiner Novertis Stiftung einen prima Einstieg ins Thema. Mit seinen Vorträgen gibt er Tipps zum Umgang mit dem System und spricht immer wieder über die Vorteile einer eigenen Stiftung oder Vereins.

Ein weiterer Spezialist des Gebiets ist Wolfgang Biebel von unternehmensvereine.at, der seit mehr als 20 Jahren im Thema drin ist und vielen Menschen dabei hilft Vereine zu gründen. In diesem Interview beschreibt er die Vorteile der Vereinsstruktur.

 

Anhand der Gesetze beweisen, dass Steuerzahlungen gesetzeswiedrig sind: Wer sich tiefer in die deutsche Gesetzeslage einarbeitet, der stellt schnell fest, dass Deutschland alles andere als ein souveräner Rechtsstaat ist (siehe z.B. das eBook „Geheimsache BRD“).

Vielmehr haben wir es hier mit einem Verwaltungsinstrument zu tun, welches extrem abhängig und beeinflussbar von bestimmten anderen Institutionen und Ländern ist.

Wie du deshalb selbst souverän lebst und auf Angebote von GEZ und Finanzamt reagieren kannst, das zeigt dir ebenfalls Andreas Clauss im Vortrag „Dein Weg in die eigene Souveränität“:

 

So wenige Verträge eingehen wie möglich: Durch das eingehen eines Arbeitsverhältnisses oder das gründen einer Firma klopft automatisch das Finanzamt bei dir an. Jeder dieser „Verträge“ bringt „positive“ aber auch „negative“ Aspekte mit sich.

Je nach Bedürfnissen und Lebensmodell kann es deshalb auch sinnvoll sein, bestimmte Verträge einfach erst gar nicht einzugehen… Dich also gar nicht erst bei der Arbeitsagentur (durch beantragen von Arbeitslosengeld) oder dem Finanzamt „anzumelden“.

Es gibt einige Menschen, die ihren Lebensunterhalt mit Dienstleistungen wie Beratungen, Vorträgen, etc.. auf Spendenbasis bestreiten. Weiter arbeiten diese Menschen zum Beispiel auch mit Tauschgeschäften und mithilfe von so genannten „Freundeskreisen“. Es gibt viele Wege…

Im Kern geht es ja immer darum keine Steuern zu zahlen und wer sich doch mit dem Finanzamt beschäftigen möchte, für den gibt’s das extrem hilfreiche Buch: „Konz’ 1000 ganz legale Steuertricks“. Hiermit lassen sich auch schon mehrere Hundert Euros einsparen. Das einarbeiten ins Thema macht sich bezahlt.

 

Geld für GEZ-Beiträge lieber sinnvoller investieren

Seit die Zahlung der Rundfunkgebühren Zwang ist, stellen sich immer mehr Menschen die Frage, ob dies überhaupt rechtens ist und wie vertrauenswürdig die Inhalte von ARD, ZDF und Co. überhaupt noch sind…

Einige Menschen haben sich dabei genauer informiert und zeigen nun auf, wie du es hinkriegst die GEZ-Beiträge zu behalten und stattdessen so zu investieren, wie es dir passt.

Marco Friedrich – War bis zur Einführung der Zwangsabgabe selbst noch Beitragszahler und fand dann jedoch keine rechtliche Grundlage mehr. In diesem Videointerview spricht er darüber wie der Verzicht auf die Beitragszahlung funktioniert.

Matthias aus der Familie Kleespies – beschäftigt sich intensiv mit dem deutschen Staat und dessen Rechtssystem und erzählt wie du dich als „Privatperson“ verhalten kannst. In seinem Interview erfährst du, was du sagen darfst und was nicht…

PS: Manche kommen leicht aus der Masche raus und andere haben schnell Klagen am Hals, denn kämpfen kann das System sehr gut. Die Entscheidung ist also jeweils: „Wie viel Energie stecke ich hier hinein?„. Manchmal lohnt es sich auch rechtzeitig aufzuhören und das Geld mit dem Vermerk „Zahlung unter Zwang. Rechtsgültigkeit vorbehalten“ an die GEZ zu schicken.

 

Standardbriefe nur noch für 4 Cent abschicken

Laut Querdenker Rico Albrecht könnte unser Sozialsystem komplett aus den Gewinnen von öffentlichem Verkehr, Post und Telekommunikation bezahlt werden.

Seit 1995 liegt der Großteil der deutschen Post AG jedoch nicht mehr in staatlicher, sondern in privater Hand. Die Gewinnerzielung von über drei Milliarden Euro im Jahr 2016 geht deshalb wohl eher weniger in die Gemeinschaftskasse…

Statt nun 70 Cent für einen Standardbrief zu bezahlen, lohnt es sich deshalb den Weltpostvertrag anzuschauen…

Es gibt nämlich auch zwei Möglichkeiten, seine Standardbriefe für lediglich vier Cent oder gleich ganz kostenfrei zu verschicken. „Wie das?“, fragst du dich jetzt wahrscheinlich.

Weltpostvertrag: 1891 wurde der Weltpostvertrag zwischen Deutschland, dem deutschen Schutzgebiet, USA, Argentinien, Österreich, Ungarn, Chile, und vielen weiteren abgeschlossen. In dieser Vereinbarung werden allerdings keine Gebühren ausgewiesen, sondern es wird in Einheiten gerechnet. Im Falle von Deutschland entspricht die Höhe dieser Einheit fünf Pfennige, welche großzügiger weise mit 4 Cent umgerechnet wurden.

Die Post hat sich bei Privatisierung verpflichtet diese Gesetze und Vereinbarungen mit zu tragen, was auch erklärt, weshalb die vier Cent Briefe anstandslos ankommen. In diesem Video berichtet Alexander Wagandt von seinen Tests und den neuesten Updates. Weiter berichtet er auch von der Post Security AG und ihren Versuchen das Verschicken solcher Briefe einzudämmen und dem Bericht aus der Bildzeitung.

Kriegsgefangenenpost: Wer sich in die Gesetze einarbeitet, der kann heraus lesen, dass Deutschland rein rechtlich immer noch der Verfassung des deutschen Reiches unterliegt. Deutschland ist weiter von den Siegermächten besetzt und die BRD ist in Wahrheit nur eine Firma. (Ausführliche Erklärung auf equapio.com)

Laut Haagerlandkriegsverordnung können deshalb alle Kriegsgefangenen (also wir alle) gratis Post versenden und empfangen. Wie das genau geht und wie die Post darauf reagiert, wird in diesem Video genau aufgezeigt.

 

Kapitel 2: Konsumieren, was Sinn macht und auf alles Andere verzichten

Ökomode tragen

> Die Näher werden fair bezahlt.

> Der Boden wird so bewirtschaftet, dass in den nächsten Jahren auch noch was wächst.

> Verglichen mit Markenklamotten sind Ökoklamotten oft günstiger.

> Der Style ist mittlerweile auch cool!

> Du lebst gesund, da deine Haut nicht mit Giftstoffen aus Landwirtschaft und Stoffverarbeitung in Berührung kommt.

Sina Trinkwalder ist eine der Vorbild-Unternehmerinnen auf diesem Gebiet. Einfach weil’s Sinn macht, hat Sie die soziale und ökologische Firma Manomama ins Leben gerufen. Dort verarbeiten und nähen Menschen, die zuvor arbeitslos waren. Hier ihre Geschichte und Vortrag dazu. Ja und falls du noch auf der Suche nach Shops für Ökomode bist, dann ist sicher diese Sammlung interessant: Ökomodelabels und -shops.

 

Behalte deine Stimme

Stell dir folgendes Szenario vor: „Du bekommst die einmalige Chance Geschichte zu schreiben und mal so richtig deine Meinung zu sagen. Am besagten Tag wirst du nun in eine große Halle eingeladen. Du trittst ein und siehst..

Nein, dies ist keine Halle mit tausenden von Zuhörern, sondern, es ist ein Ort an dem es mucksmäuschenstill ist.

Leise wird dir dann ein Zettel gereicht und du siehst dich, auf eine der dort angebotenen Kabinen zugehen. Aber in der Kabine ist nicht etwa eine schöne Frau, nein, stattdessen darfst du hier ein paar Kästchen ankreuzen und eine der vorgegebenen Möglichkeiten auswählen. Ja und das war’s auch schon. Du wirfst dann das Papier mit deiner Stimme drauf in eine Urne, die du sonst nur auf dem Friedhof finden würdest und für die nächsten vier Jahre ist dein Fall wohl erledigt. Dein Mitbestimmungsrecht hast du nun an die Politiker abgegeben. Ab jetzt entscheiden sie für dich.

Okay, die Story ist vielleicht ein bisschen überspitzt. Aber aus politischer Sicht trägt der Spruch von Horst Seehofer schon gewaltig viel Wahrheit mit sich:

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“

Letztendlich ist wählen gehen also Zeitverschwendung. Die Politik hat schon immer so funktioniert, dass sie erst dann reagiert, wenn genügend Menschen dasgleiche wollen. Erst wenn eine große Anzahl an Menschen zum Beispiel die Energiewende einfordert, dann kann die Politik auch reagieren.

Ist ja auch logisch, denn die Politiker stehen immer zwischen den Wünschen der Bevölkerung und jenen Interessensgruppen, die die Parteien mit per Gesetz „anonymen“ Geldspenden und den damit gekoppelten Interesssen finanzieren.

Es kommt also wenig auf die einmalige Abgabe deiner Stimme an, sondern vielmehr auf deine täglichen Taten und deinen Konsum.

Kaufst du zum Beispiel günstiges Fleisch, dann stimmst du automatisch auch für eine entsprechende Tierhaltung und Produktion. Kaufst du Gebrauchtes, dann muss schon nichts Neues mehr für dich produziert werden.

Jede Firma muss sich allein schon aus betriebswirtschaftlichen Gründen genau Gedanken machen, für wen, was und wie viel sie produziert. Kaufen Kunden zum Beispiel plötzlich nur noch Bio, dann wird sich auch ein Aldi zwangsläufig recht schnell auf die neue Marktsituation einstellen müssen.

 

Ja oder Nein zur Organspende?

Organe können nur dann gespendet werden, wenn der Verunglückte für „Hirntot“ erklärt wird. Leider ist allerdings fragwürdig, ob die Diagnose „Hirntot“ auch wirklich den endgültigen Tod des Patienten bedeutet. Der im Koma liegende Mensch, führt nämlich trotz Aussetzen des Gehirns weiterhin alle körperüblichen Funktionen wie Verdauen, Schwitzen, Erektion oder sogar ein Kind gebären aus. Aufgrund der Körperbewegungen wird der Patient zum Beispiel auch bei der Organentnahme am OP-Tisch festgebunden…

Bevor du dich also für oder gegen die Organspende entscheidest, ist es sinnvoll dich mit folgenden Fragen zu beschäftigen:

Welche Probleme kommen auf den Organempfänger zu? 

In wie weit glaube ich, dass Persönlichkeits- und Seelenanteile mit meinen Organen mit verpflanzt werden?

… diese und viele weitere Fragen werden sehr gut von Werner Hanne im Youtubeinterview mit Robert Stein beantwortet.

Allerdings räume ich ein, dass dieses Aufzeigen der Organ-Thematik keinesfalls neutral ist. Nachdem ich mich informiert hatte, habe ich gleich den NichtOrganspender Ausweis von organspende-aufklaerung.de ausgefüllt.

PS: Aus meiner Sicht gilt es in erster Linie die Ursache einer jeden Krankheit herauszufinden und zu lösen. Das Empfangen von fremden Organen löst nicht das Problem, sondern holt zusätzlich noch weitere Probleme ins „Haus“…

 

Blut spenden erstmal nicht mehr…

Es heißt ja, dass Blut spenden Leben rettet. Ist das jedoch wirklich so? In der Doku „böses Blut“ wird das Thema Blut spenden da schon genauer unter die Lupe genommen.

Klar in Einzelfällen ist die Gabe von Fremdblut unumgänglich und lebensrettend. Auf der anderen Seite gibt es beim Fremdblut aber auch große Probleme. Die Totesrate ist wesentlich höher und langfristig steigt unter anderem das Krebsrisiko sowie das Wundentzündungsrisiko.

Es gibt aber auch schon bessere Lösungen… bei einer geplanten Operation kann zum Beispiel das verlorene Eigenblut erneut aufbereitet und zurückgeführt werden. Auch immer mehr Ärzte wissen dies und so findet ganz langsam ein Umdenken statt. Allerdings nur wirklich langsam, denn mit dem Spenderblut werden halt immer noch Milliarden verdient.

Blut spenden ist also nicht nur positiv. Besser wäre es zuerst andere Lösungen vorazutreiben und Fremdblut nur im Notfall zu geben. Bis diese Entwicklung so weit ist, spenden wir erstmal kein Blut mehr.. und du?

 

Auf Nachrichten komplett verzichten und stattdessen selbst informieren

„Was bringt es mir bitte, wenn ich im Fernsehen erfahre, dass es im Iran einen Anschlag gab und X Menschen dabei gestorben sind?“.

Das ist zwar traurig, aber was kann ich denn wirklich daran ändern?

Als einzelner Bürger leider so gut wie nichts.

Also habe ich – knallhart gesagt – in diesem Moment meine Aufmerksamkeit für etwas verwendet, dass mir nichts bringt, sondern höchstens Nerven und Energie kostet.

„Wie sollten Nachrichten denn sonst aussehen?“, denkst du dir jetzt.

Ganz einfach so: Zuerst sollte das Problem berichtet und anschließend gleich die Lösung angeboten werden.

Zum Beispiel: Jeder Deutsche wirft im Jahr durchschnittlich 60 kg Essen weg. Um dies zu reduzieren bitten wir dich folgende 5 einfache Schritte einzuhalten…

Oder: In X-Land gab es eine Überschwemmung. Wir brauchen X Leute, die den Betroffenen vor Ort helfen. Wer eine Woche ehrenamtlich mithelfen kann, der melde sich bitte unter X.

Abgesehen davon gibt es bei Fernseh- und Zeitungsnachrichten noch mehr Probleme… Genau so wie das Geld auch, sind die meisten Medien im Besitz von einigen wenigen Menschen, welche das Sagen haben. In den USA sind zum Beispiel 90% der Medien im Besitz von nur noch 6 Konzernen und in Deutschland sieht’s auch nicht anders aus.

Dass Nachrichten aus diesen Medien schon lange nicht mehr politisch „neutral“ sind, sondern die Bevölkerung bewusst in eine Richtung gelenkt wird, das ist spätestens seit dem Vortrag „Einmal Erde und Zurück“ von Robert Stein bekannt. Dort beweist der Systemkritiker zum Beispiel, dass viele Bilder in den Nachrichten einfach aus früheren Berichten heraus kopiert und mit anderen Inhalten neu aufgearbeitet wurden.

Der Blick in herkömmliche Nachrichten ist deshalb mit Vorsicht zu genießen. Viel gewinnbringender ist da doch selektives Youtuben und die Beschäftigung mit deinem eigenen Leben.. findest du nicht auch?

 

Faire Suchmaschine verwenden

Jede deiner Suchanfragen verbraucht Strom, bringt aber auch Geld durch Einkäufe und angeklickte Werbeanzeigen. Bei den hier vorgeschlagenen Suchmaschinen läuft der gleiche Prozess jedoch unter einem „grüneren“ Aspekt:

Benefind.de – arbeitet Co2-neutral mit Ökostrom. Das Konzept dieser Google-Alternative: „Für jede zweite Suchanfrage spenden wir 1 Cent an eine Organisation Ihrer Wahl.“

Ecosia.org – schießt 80% vom Einnahmenüberschuss aus Werbung an ein Regenwaldprojekt und konnte damit schon mehrere Millionen Bäume in Brasilien pflanzen. Ecosia ist zusätzlich nicht nur Co2-neutral, sondern steht unter einer gemeinwohlorientierten Unternehmensform.

Beide der alternativen Suchmaschinen greifen zwar auf Yahoo und Microsoft Bing zurück aber hey! „Ein Baum oder kein Baum..?“ Die Startseite in den Einstellungen neu festzulegen lohnt sich deshalb auf jeden Fall.

PS: Und wenn wir gerade in der digitalen Welt sind, dann ist die Signal-App eine geniale Lösung. Sie funktioniert genau gleich wie WhatsApp, nur dass sie eben gemeinwohlorientiert (Open Source) und vor allem datensicher ist.

 

Kapitel 3: Persönlichkeit entfalten

Kommunikation neu lernen und Konflikte einfach auflösen

Eines der Hauptprobleme unserer Kultur ist wohl, dass die wenigsten gelernt haben, ihre tatsächlichen Gefühle und Bedürfnisse auszusprechen. Die meisten Streits basieren deshalb darauf, dass die Denkweise und Art des Gegenübers nicht verstanden oder fehlinterpretiert wird.

Durch das Üben und Anwenden einer wohlwollenden Kommunikation auf Augenhöhe, kannst du trotz Meinungsverschiedenheiten gut mit deinen Mitmenschen auskommen. Streits in deiner Partnerschaft, im Beruf oder in der Familie sind dann kein Problem mehr, denn nun kannst du ohne jeglichen „Angriff“ sagen, was du von deinem Gegenüber wünschst und brauchst.

Durch eine gute Kommunikation lebst du nicht nur stressfrei, sondern kommst auch leicht an die Dinge ran, die dein Leben einfach und wunderbar machen.

Friedemann Schulz von Thun ist zum Beispiel ein prima Einstieg in die Kommunikationspraxis:

Mit seinem 4-Ohren-Modell beschreibt er, dass jede Nachricht auf vier unterschiedliche Weisen gemeint aber auch gehört werden kann. Bei der Kommunikation kommt es deshalb im wesentlichen darauf an, mit „welchem“ Ohr du zuhörst. Du hast es selbst in der Hand. Verstehst du das Gesagte als Information (Sachebene), als Aufforderung (Appellebene), als Vorwurf (Beziehungsebene) oder als Frage (Selbstoffenbarungsebene)…

Weißt du mit welchem Ohr du meistens zuhörst? Versetze dich mal in die letzte Situation, in der du dich mit einer nahe stehenden Person gestritten hast… Was hätte anders laufen können, wenn du das Gesagte mit einem anderen Ohr gehört hättest?

 

Marschall B. Rosenberg ist ein weiteres Genie, wenn’s um Kommunikation geht:

In der von Marschall aufgegriffenen und entwickelten „gewaltfreien Kommunikation“ (GFK) zeigt der Psychologe wie du anderen Menschen auf Augenhöhe begegnest. Durch das Anwenden seiner gefühls- und bedürfnisorientierten Kommunikationstechnik kannst du leicht auf Andere eingehen und kommst schnell an das, was du wirklich für dich brauchst…

Im Konkreten geht es dabei um folgende vier Schritte, durch die jegliche Art von Konflikt gelöst werden kann:

1. Du zeigst deinem Gegenüber das Geschehene bewertungs- und vorwurfsfrei auf.

2. Du sagst welches Gefühl du dabei hast.

3. Du teilst dein mit dem Gefühl verbundenen Bedürfnis mit.

4. Du bittest deinen Gesprächspartner das zu tun, was dir jetzt gut tut bzw. du von ihm brauchst.

Schau dir dazu diesen Workshop an, denn dort zeigt Marschall wie einfach sich Konflikte mithilfe der „GFK“ lösen lassen und führt konkrete Übungen durch…

(Den deutschen Untertitel kannst du direkt bei Youtube einschalten.)

 

Dein Verhältnis zu Sex unter die Lupe nehmen

Da der Mensch sich sehr gut durch Sexualität beeinflussen lässt, macht die Werbe- und Filmindustrie natürlich keines Wegs halt vor diesem Thema. Durchs Fernsehen und andere Medien sind die meisten von uns deshalb stark beeinflusst. Sex ohne Orgasmus ist zum Beispiel kein echter Sex… aber ist das wirklich so?

Diana Richardson zeigt mit ihrem Film „Slow Sex – Wie Sex glücklich macht“ , wie du deinen Sex so erleben kannst, dass er dich mit tiefer Zufriedenheit erfüllt.

Ann-Marlene Henning – ist ebenfalls Sexualterapeuthin und wurde über die im deutschen Fernsehen ausgestrahlte „Make Love“-Reihe (kann täglich von 22.00 – 6.00 Uhr in der ZDF Mediathek angesehen werden) bekannt. Weiter hat sie auch einen Youtube-Kanal, in dem sie regelmäßig Zuschauerfragen zum Thema beantwortet.

 

Deine Partnerschaft vertiefen und aneinander wachsen

Es gibt bestimmte Werkzeuge, die deine Partnerschaft festigen und intensivieren. Hast du zum Beispiel Wünsche und Bedürfnisse, die dein Partner noch nicht kennt? Und wie gut kennst du deinen Partner selbst? Habt ihr genügend Zeit füreinander?

Zur Stärkung deiner Partnerschaft und dem Auflösen von bestehenden Hürden eigenen sich besonders:

Der Partnerschaftstest von Peter Kleylein. Denn der Paarberater hat einen wunderbaren kostenfreien Fragebogen für SIE und IHN entwickelt. Zuerst beantwortet dabei jeder für sich die Fragen, um sie dann anschließend gemeinsam abzugleichen und zu besprechen. Unsere Beziehung hat dies extrem gestärkt. Danke Peter, wir sind begeistert.

Und die erotischen Zwiegespräche. Der Psychoanalytiker Lukas Möller hat eine Form des partnerschaftlichen Gesprächs entwickelt, bei dem die Beziehungsqualität, das Sexleben und das Verständnis für den Anderen enorm verbessert wird. Konkret nehmt ihr euch dazu jede Woche an einem fixen Termin Zeit. Ein Partner erzählt dann für zum Beispiel 20 Minuten was ihn bewegt. Dabei redet ausschließlich er. Anschließend bekommt der andere Partner ebenfalls die gleiche Redezeit und zuletzt sprechen beide für weitere 20 Minuten zusammen.

Der Sinn und das Paradoxe dabei ist, dass Beziehungen dann intensiver werden, wenn jeder von sich erzählt. Vera Birkenbihl erklärt das wunderbar und zeigt auf weshalb diese Partnerschaften besonders gut klappen.

 

Die Dinge anpacken, die du aufschiebst…

Was kommt dir als erstes in den Sinn, wenn du dies liest?

Die aufgeschobenen Dinge sind gerade diese, die unterbewussten Stress in jedem von uns auslösen. Kennst du das positive Gefühl, das sich einstellt wenn du etwas lange Aufgeschobenes endlich erledigt hast?

Nimm dir genau jetzt eine Minute Zeit und plane, wann du dieses noch unerledigte und schon lange aufgeschobene Etwas fertigstellen wirst.

 

Ängste anschauen und Blockaden aufarbeiten

„Im Leben kann man alles haben“.

„Das Leben ist ein Zuckerschlecken“.

„Geld ist schön“…

Na, kommt da Widerspruch bei dir auf?

Wunderbar, dann hat’s bei dir gerade ein paar Glaubenssätze und Muster angetriggert, die überarbeitet und angeschaut werden wollen.

Weshalb?

Weil durch Anschauen von Ängsten und Aufarbeiten von Blockaden deine Lebensqualität massiv steigt. Auch wenn die Arbeit an deinem „Ich“ zu Beginn unbequem scheint, bist du danach freier im Denken und Handeln und kannst leichter deine Träume verwirklichen.

Dabei gibt es natürlich viele Werkzeuge seine Themen zu erkennen und zu lösen. Unser Favorit ist systemisches Familienstellen, denn hier kannst du deinen WUNSCH-Zustand erleben und danach auch in der Praxis wahr werden lassen.

Natürlich gibt es jedoch noch viele weitere Möglichkeiten… hier sind einige sehr effektive:

Selbst die Ursache erspüren – Im Grunde wissen wir schon wo der „Haken“ liegt, unser Bewusstsein hat die Ursache nur überspielt. Wenn du dir in Ruhe konkrete Fragen stellst wie „Was hindert mich XXX zu tun?“, „Was steht meiner Zufriedenheit im Wege?“ und „Wie kann ich die Person sein, die ich sein will?“, dann wirst du auch die Antworten dazu bekommen. Jeder hat die Fähigkeiten Antworten zu erspüren, bei den meisten Menschen fehlt nur das Training dazu.

Einen neutralen Gedanken-Beobachter installieren – Sicher kennst du es auch, dass dein Denken in Dialogform abläuft. Erst entsteht ein Wunsch „Ich will…“ kurz darauf später kommt jedoch schon das Gegenargument „geht nicht, weil zu aufwändig, zu wenig Geld, oder oder oder“.

Wenn du es nun hinkriegst diesen Dialog bewusst wahrzunehmen, dann wird es dir leicht möglich deine Beschränkungen selbst zu erkennen und abzulegen. Wie das genau geht?

Installiere einen unabhängigen Beobachter, der sich das Ganze bewertungsfrei ansieht. Erst wenn du in der Situation selbst bewusst bist, dann kann sich langfristig auch was ändern.

„Wie funktioniert das denn genau?“, fragst du dich jetzt wahrscheinlich.

Am besten du nimmst dazu dauerhaft einen Teil deines Körpers wahr. Konzentriere dich zum Beispiel neben denken und reden auch auf deine Atmung. Dies bringt Bewusstsein in den Moment und somit auch Erkenntnis in die jeweilige Situation.

Sehr gute Inspiration liefert dazu Eckart Tolle in seinen Youtube Vorträgen. Erkenne dich selbst ist zum Beispiel ein wunderbarer Start:

Regelmäßig Affirmationen lesen oder anhören – Bei uns im Bad stehen Affirmations-Kartensets, aus denen ich täglich eine Botschaft ziehe. Das wundersame dabei ist, dass die gezogene Karte meist perfekt zur aktuellen Aufgabe passt. Manchmal empfinde ich dies dann als angenehme Hilfe und ein anderes mal als unbequeme Wahrheit…

Affirmationen zählen zwar nicht zu den kräftigsten Blockaden-lösern. Dennoch würde ich sagen, dass man alte Denkmuster damit auf Dauer schon sehr gut „umprogrammieren“ kann.

Und falls du dir den ultimativen Affirmationsflash geben möchtest, dann ist das regelmäßige hören von so einem und so einem Video sehr empfehlenswert.

Geführte Meditationen mitmachen – Bequem von zu Hause aus begibst du dich auf eine gedankliche Reise und widmest dich einem von dir ausgewählten Thema. Über Youtube sogar gratis und wenn du richtig tief reinkommst, dann fließen gerne mal die Tränen. Ein Zeichen dafür, dass gerade etwas in dir gelöst/geheilt wurde… Zum Einstieg sind sehr empfehlenswert:

Ängste überwinden und Loslassen mit Alan Fields. Selbstliebe und Liebe zulassen mit Fabienne Rose. Stärke dein Erfolgsbewusstsein mit Veith Lindau.

Rückführungen in frühere Leben und Innenwelt Surfen – Im geführten Trance-Zustand schaust du in deine früheren Leben. Dabei hast du jeweils ein konkretes Ziel, was du wissen willst. Zum Beispiel kann dies die Frage sein: „Welches Leben hatte den größten Einfluss auf mein aktuelles“ oder „In welchem Leben war ich sehr glücklich“ oder „In welchen Leben war ich wie als Künstler tätig“.

Während dem Einblick in deine früheren Leben stößt du dann auf alte Glaubenssätze, die dich im aktuellen Leben hindern, bekommst Erkenntnisse für dein aktuelles Leben und kannst alte Talente wieder entdecken.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann schaue dir dieses Interview mit mir und Ottilie E. Scherer an.

Aurachirurgie – Dabei werden karmische Verletzungen aus früheren Leben geheilt. Wenn jemand zum Beispiel Probleme mit der Halswirbelsäule hat, dann kann es sein, dass er in einem früheren Leben erhängt wurde und daraus noch „Altllasten“ mit sich herumträgt.

Ein Spezialist in Sachen Aurachirurgie ist Gerhard Klügel. Er wohnt in Lichtenstein und sein Terminkalender ist auf mindestens sechs Monate ausgebucht. In diesem Interview erzählt er zum Beispiel wie er dazu gekommen ist so viele Menschen zu heilen.

Es gibt natürlich unzählige weitere Werkzeuge… du findest garantiert das Richtige für dich;)

 

Deine Potentiale erkennen und leben

Dies hängt für mich auch erstaunlich viel mit dem vorherigen Punkt zusammen. Jedes mal wenn ein altes Glaubensmuster oder eine Blockade gelöst wird, dann entsteht Freiraum genau dies zu leben, was tief in jedem von uns steckt.

Bei der Potentialentfaltung ist es generell eh am wichtigsten, dich in erster Linie mit dir selbst zu befassen.

Ein genialer Einstieg ist es dabei sich in folgende Fragen hineinzuspüren:

„Wer würde ich sein, wenn es nichts und niemanden gäbe, der sagt wie ich bin?“

– gestellt von Wayne Dyer – 

und noch krasser

„Wer bin ich?“

– hör dir dazu jedoch erst diese Erläuterung von Eckhart Tolle an.

Und einen weiteren tiefen Einblick in deine Kraft kannst du auch mit diesen gezielten Techniken bekommen:

Astrologie – Seit über 5000 Jahren wird diese Wissenschaft der Sterne schon praktiziert. Mithilfe deiner minutengenau angegebenen Geburtszeit und des Geburtsortes, kann klar herausgelesen werden, welche „karmischen Aufgaben“ du in dieses Leben mitgenommen hast. Zudem gibt der so genannte Solar-Radix auch Auskunft, was deine besonderen Fähigkeiten sind und für welche Dinge du in diesem Leben ein gutes Händchen hast.

Zur Inspiration und Erkennung deines Potentials ist die Astrologie top, denn du bekommst gezeigt, was möglich ist und wie dein Leben bei voller Entfaltung aussehen kann.

PS: Der Hypnosetherapeut und Astrologe Hans-Peter Zimmermann schenkt dir beim Eintrag in seinen Newsletter eine 15-minütige gratis Astroberatung per Skype zum Geburtstag.

Numerologie / Kabbala – Anhand der Zahlen in deinen persönlichen Daten (Geburtstag, Name,…), erfährst du mehr über den „Sinn deines Lebens“ und „deine Lebensaufgabe“. Die Wissenschaft der Zahlen (insbesondere die Kabbala) wurde in vor-mittelalterlichen Zeiten hauptsächlich als Geheimlehre in mächtigen Kreisen angewandt.

Ich hatte bisher nur einmal eine Kabbala-Beratung. Mich hat dabei beeindruckt, wie leicht mir die Beraterin dabei helfen konnte, einen anderen Blick auf meine aktuellen „Probleme“ zu werfen.

Ja, und der nächste Schritt für die Potentialentfaltung ist es, sich immer wieder Inspiration von Leuten wie Gehirnforscher Gerald Hüther, Bewusstseinsexperte Eckhart Tolle, Psychologe Wayne Dyer und vielen weiteren zu holen. (siehe dazu unsere Youtube Film- und Vortragsliste.)

Und zuguterletzt ist es natürlich am wichtigsten, überhaupt mal zu starten und „ins Tun zu kommen“. Fange einfach im Kleinen an. Alles weitere entwickelt sich dann. „Der Weg ist schließlich das Ziel“ – wie Konfuzius sagte.

 

Dich bei Leuten entschuldigen, denen du „Unrecht“ getan hast

Als Kind habe ich eine Freundin aus Eifersucht die Treppe hinuntergestoßen, einer anderen aus Gruppenzwang das Kleidchen gelüftet und zwei anderen im Schulbus die Hölle heiß gemacht.

Alles ganz normal. Kinder machen das halt. Könnte ich jetzt sagen…

Bis ich durch Zufall einen Ted-Talk angesehen hatte, der genau dieses Thema angesprach.

Die Essenz des Vortrags war, dass es beim Entschuldigen oft auch um mich selbst geht. Ich bin ja schließlich derjenige, der diese Situationen immer wieder bewusst oder unbewusst im Kopf hat.

Ich entschloss mich deshalb, mich wirklich bei den jeweiligen Personen dafür zu entschuldigen. Und siehe da. Es war wirklich so, die meisten hatten die jeweiligen Geschehnisse gar nicht mehr im Bilde. Ich jedoch, konnte jedes Mal eine große Erleichterung verspüren.

Ist es nicht cool die Dinge, die dich stören, so einfach aus der Welt zu schaffen? Und wer weiß, vielleicht können sich die früheren „Opfer“ ja dann auch leichter bei ihren „Opfern“ Entschuldigen und es wird ein Kreislauf..

 

Deinem Kind ein natürlich geniales Sprungbrett bieten

Der Mensch ist in seiner „natürlichen Form“ ein absolut intuitives, kreatives und selbstloses Wesen.

Im bisherigen Geld- und Wirtschaftssystem wird allerdings leider mit so viel Angstmacherei gearbeitet, dass viele dieser wunderbar menschlichen Eigenschaften mit Egoismus und einem betriebswirtschaftlichen Denken überdeckt wurden.

Das Tolle ist jedoch, dass wir als Eltern den größten Hebel haben, dies in Zukunft wieder anders werden zu lassen. Das Einzige, worauf wir dabei zu achten haben, ist es den Kids Wurzeln (Urvertrauen) und Flügel (Freiheiten) mitzugeben:

schwangerer Bauch pränatal babySchwangerschaft – Die Schwangerschaft ist eine prima Gelegenheit die eigenen Geburtstrauma und Ängste zu lösen und sich somit wunderbar für das neue Familienmitglied zu öffnen. Als Vorbereitung auf die Geburt eignet sich ist zum Beispiel ein Hypnobirthing Kurs, mit dem du Atemtechniken erlernst, die den Geburtsvorgang wesentlich erleichtern. Weitere Infos dazu liest du bei Ginas Artikel: „Sanfte und selbstbestimmte Geburt – wie das geht und was du dazu brauchst

stillkissenHausgeburt – Neben unzähligen gesundheitlichen Vorteilen ist die Hausgeburt bzw. natürliche Geburt auch für die Psyche von Eltern und Kind am schönsten. Zudem verzichtest du auf eine Interventionsrate von 91% in Krankenhäusern und nutzt das von der Natur geplante „Alles geht gut“-Konzept.

Wie es mit dem Risiko in Zahlen aussieht und welche Vorteile eine Hausgeburt sonst noch zu bieten hat, das schreibe ich auf „Deine Hausgeburt ist sicher, weil für dein Baby 11 Vorteile mehr sind als 3 Nachteile„.

Stillen – Ist der sichere Hafen für jedes Kind. Sicher kennst du dieses absolut paradiesische Gefühl von Geborgenheit, wenn du mit deinem Partner kuschelst. Alles ist in diesem Moment gut so wie es ist. Ja und genau nach diesem Gefühl sehnt sich ein Kind, wenn es weinend zur Mama gerannt kommt. Kriegt es diese Geborgenheit nun, dann wächst Vertrauen und Selbstsicherheit.

Beim Stillen geht’s deshalb nicht nur um die Inhaltsstoffe der Muttermilch, sondern auch um die Bedürfnisse des Kindes. Mega interessante Studien zeigt Gina in „Stillen ist die Grundlage, die du deinem Baby für seine körperliche und seelische Gesundheit mit gibst

Beikost – In keinem Urvolk der Welt wird den Babys Brei verabreicht. Es wird gestillt und zusätzlich darf beim Essen der Eltern mit gemampft werden. Das klappt auch ganz prima, denn Babys und Kleinkinder sind Meister im „kopieren“…

Weshalb also auf industriell hergestelltes Essen zugreifen, wenn es anders viel leichter geht? Lies dazu: „Beikost soll dir und deinem Baby Spaß machen

 

Tragen – Es ist einfach krass welche Vorteile das Tragen im Bezug auf Körperhaltung, Gleichgewichtssinn und auch die psychische Entwicklung hat. Zudem kannst du mit einem auf den Rücken „geschnallten“ Baby auch selbst viel mehr erledigen. Die sinnvollsten Tragevarianten zeigt Gina in den Videos am Ende von „Getragen sein. Welche Vor-& Nachteile das Tragen hat“.

 

Windelfrei – Ich glaube kein Kind will in seiner eigenen Scheiße sitzen. Windelfrei ist deshalb die Lösung. Du sparst dabei nicht nur die Kosten für durchschnittlich 5000 Windeln, sondern lernst auch mehr auf die Bedürfnisse deines Babys zu achten. Jedes Baby gibt unterschiedliche Anzeichen ,wenn es Hunger hat, müde ist, Körpernähe braucht oder eben auf die Toilette muss.

Die Schwierigkeit liegt zu Beginn nur darin, dass wir Eltern diese Anzeichen auch unterscheiden können und überhaupt sehen. Ein Kind schreit nicht einfach so. Ein Kind schreit nur dann, wenn es unerfüllte Bedürfnisse hat.

Das zu tun, was die Urvölker schon lange machen, spart deshalb nicht nur Geld, sondern bringt auch früh trockene Kinder (schon nach 12-18 Monaten) und du hast keine Probleme mehr mit der Haut deines Babys, dem Windelgestank und natürlich auch der Umweltbelastung,…

Wie’s genau funktioniert schreibt Gina in “ Windelfrei Jetzt! Mit diesen 3 Regeln bist du sofort windelfrei unterwegs

FamilienbettFamilienbett – Der plötzliche „Kindstot“ hieß früher „einsame Wiege“. Denn bei Neugeborenen bis 3 Monate und auch darüber hinaus schlägt das Herz noch unregelmäßig und setzt auch mal 5-10s oder sogar bis zu 20s lang aus. Auch die Atmung kann noch unregelmäßig sein. Durch die Nähe zur Mutter wird die Atmung und der Herzschlag des Kindes stimuliert (durch Herzschlag und Atmung der Mutter). Schläft das Kind allein oder liegt es tagsüber viel auf dem Sofa, im Kinderwagen etc. , so gibt es keinen äußeren Reiz zur Stimulierung von Herz und Atmung und das kann dann immer mal wieder blöd enden. Im Familienbett kommt dies nicht vor. Hier haben die Kinder den ständigen Bezug und somit auch eine intensive Bindung zu den Eltern. Weitere Vorteile sind, dass die Mama nachts nicht aufstehen braucht, weil das Töpfchen zum Abhalten gleich neben dem Bett steht und die Mamabrust mit perfekt temperierter Milch auch gleich vor Ort ist. Hierzu: „Geborgenheit, Liebe und Ausgeruht sein, das schenkst du dir und deinem Baby im Familienbett.

stillen in den ersten tagenHautkontakt – Direkter Hautkontakt begünstigt nicht nur die Entwicklung des Gehirns, sondern wirkt sich auch wesentlich auf die Gesundheit des Babys aus. So wird zum Beispiel bei Hautberührung das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, welches das Gefühl von Verbundenheit und Sicherheit stärkt, sowie den Stresshormonspiegel im Blut senkt.

24 weitere positive Fakten von Hautkontakt schreibt Gina in „Deine Haut ist die Verbindung zwischen Körper und Geist“.

Spielen ist das beste Lernen - das beweisen die neuesten Erkenntnisse aus der HirnforschungAls Freilerner aufwachsenZwei Menschen haben vor wenigen Jahren einen besonderen Startschuss für das „Schulfrei“-Thema gegeben:

André Stern, der in Frankreich aufgewachsen und nicht in die Schule gegangen ist. Stattdessen durfte er einfach das machen, was ihn interessierte und wie man heute in seinen Vorträgen sieht, ist mal zumindest bei ihm erstaunliches dabei herausgekommen. In „Leben und Lernen aus Begeisterung„, spricht er zum Beispiel darüber, wie das Lernen automatisch in jedem Kind verankert ist und was sein Sohn täglich erlebt.

Und der Gehirnforscher Professor Gerald Hüther, der sehr anschaulich aufzeigt, dass das A und O zum Lernen die Begeisterung ist. Wenn sich Menschen für etwas begeistern, dann erlernen sie Dinge innerhalb kürzester Zeit. Kinder brauchen also ein Umfeld, das ihnen Freude bereitet. Was alles sonst noch dazu gehört und wie Erwachsene ihren Kindern ein „gutes“ Lernen ermöglichen könnten, darüber spricht er in „Gelassenheit hilft“.

Die Umsetzung dieses genialen Wissens steckt allerdings noch in den Kinderschuhen, da in Deutschland ja die strengste Schulpflicht Europas herrscht. Nichtsdestotrotz hat ein Juristenstaat wie Deutschland natürlich wieder unzählige Möglichkeiten, in denen man Schule doch anders erleben kann.

So gibt es zum Beispiel den Uracher Plan, der ein offizielles Projekt des Landes Baden-Württemberg ist und in dem die Kinder nur einen Tag pro Woche zur Schule gehen. Weiter gibt es schon einige demokratische Schulen, in denen die Kinder selbst bestimmen, was gelernt wird. Und Christoph Schumann, Macher des Films „Schools of Trust“ (hier auf Youtube zu sehen) , hat eine der ersten freilern Schulen in Hedungen gegründet.

Ja und wer sein Kind einfach komplett ohne Schule aufwachsen sehen will, für den gibt es natürlich auch schon viele Lösungen. Hier ist es dann wichtig sich mit der Facebookgruppe der Schulfreibewegung  zu vernetzen und auszutauschen, sowie auf das Schulfrei-Festival zu fahren und natürlich auch auf die von uns organisierten Freilern-Treffen zu kommen;)

 

Kapitel 4: Auf deinen Körper hören

Etwas für deine Gesundheit tun

Natürlich gesunde Zähne – Wusstest du, dass herkömmliche Zahnpasten kleine Plastik-Partikel enthalten, welche den Zahnschmelz über lange Zeit abreiben und schädigen?

Auf was es bei der natürlich gesunden Zahnpflege ankommt, weshalb Fluorid nicht in die Zahnpasta gehört und welche neuen Zahnpflegemöglichkeiten es gibt, das beschreibt Gina deshalb in diesem Zahnartikel.

Barfuß laufen – Unser Körper ist so gebaut, dass wir am leichtesten und gesündesten gehen, wenn wir den Fuß zuerst vorne aufsetzen.

„Wie kann das sein, alle treten doch zuerst mit der Ferse auf?“, fragst du dich jetzt wahrscheinlich.

Im Selbsttest wird das schnell deutlich. Wenn du dir die Ohren beim Gehen zuhältst, dann hörst du beim Fersengang dumpfe Rückschläge, während das Aufsetzen der Ballen lautlos und federweich funktioniert.

Für den Körper und vor allem auch für die Knie ist es deshalb am gesündesten zuerst die Ballen-Außenkante, dann den Ballen selbst und am Schluss die Ferse aufzusetzen.

So viel wie Möglich barfuss laufen und am besten auch Barfuss-Schuhe tragen, rückt somit mehr ins Rampenlicht und macht aus gesundheitlicher Sicht am meisten Sinn.

Wie der Ballengang genau funktioniert und was weitere Vorteile daran sind, das zeigen die Trainer Strong&Flex auf Youtube und weshalb Barfuss laufen so genial ist, das erklärt Falko Gorski im Interview „Barfuss laufen lernen“.

Über Impfen Bescheid wissen – Bis zum Jahr 1960 sind die Todesfälle nach schweren Krankheiten wie Masern, Tuberkulose, etc.. fast bis auf Null zurück gegangen. Die klassische Impfung wurde allerdings erst ab den 60er Jahren eingeführt. Die Erfolge der Krankheitsrückgänge ist also keineswegs den Impfungen, sondern hauptsächlich dem gestiegenen Hygienestandart und der besseren Lebensmittelversorgung zuzuschreiben.

Impfen ist nur aus wirtschaftlichen Gründen interessant, denn wer sich intensiv in’s Impfthema einliest, der wird viel zu viele unsinnige und risikoreiche Dinge darüber hören… In diesem Impfartikel hat Gina die wichtigsten Fakten zusammengefasst.

Den Körper entgiften – Um welche Gifte geht es denn hauptsächlich?

> Hormone aus Anti-Babypille und anderen Medikamenten, denn diese können von der Kläranlage nicht mehr ausgefiltert werden und gelangen somit zwangsläufig in’s Trinkwasser.

> Schwermetalle wie zum Beispiel Quecksilber und Aluminium, die unter Anderem auch durch Impfungen direkt in die Blutbahn gelangen.

> Plastikpartikel aus dem Müll in unseren Ozeanen, welche mittlerweile in der gesamten Umwelt verteilt sind.

> Feinstaub welcher überwiegend durch Industrie und Verkehr gebildet und dort auch eingeatmet wird.

Unser Körper scheidet zwar viel davon aus, kennt aber auch nicht alle der schädlichen Stoffe. Und so kommt es leider vor, dass immer mehr Stoffe, mit denen unser Körper nichts anzufangen weiß, in den Bindegeweben einlagert werden. Mit der Zeit beeinträchtigt dies dann nicht nur die Organe, sondern auch unser Gehirn und die Fruchtbarkeit. Ausleiten ist deshalb essentiell und hält dich vital sowie geistig fit.

Wie funktioniert Giftstoffe ausleiten nun am besten?

Ölziehen – Öl eignet sich deshalb so gut, weil dein Körper sich unter anderem über die Mundschleimhaut und vor allem auch über deine Zunge entgiftet. Zudem kannst du das Ölziehen perfekt beim Duschen machen und hast somit viel Gesundheit ohne zusätzlichen Zeitaufwand.

Wie stark sich dadurch auch deine Zahngesundheit und Mundhygiene verbessert, das hat Gina in dieser Anleitung zum Ölziehen beschrieben: Natürliche Zahngesundheit – (Fürs Ölziehen etwas runter scrollen).

Heilfasten – „Fasten bringt den Ärzten wenig, aber denen, die es machen sehr viel“, sagt Rüdiger Dahlke und spielt dabei auch auf unsere Evolution an. Über Jahrhunderte hat sich der menschliche Körper darauf spezialisiert mit wenig auszukommen. Folglich können wir mit dem Überfluss, welchen es erst seit zwei Generationen gibt, nur schwer umgehen – so Dahlke.

Das Fasten entgiftet nicht nur den Körper, sondern bringt Erholung, neue Energie und natürlichen Muskelaufbau. Zudem schafft es Klarheit und Struktur auf seelischer Ebene.

Ein prima Einstieg zum Fasten liefert Humanmediziner und Psychotherapeut Dr. Rüdiger Dahlke in seinen Fastenbüchern und Youtube Vorträgen.

Aderlass – So wie wir unseren Körper durch Haare schneiden, Waschen und Zähne putzen pflegen, so braucht auch unser Blut eine Reinigung. Denn geschieht dies nicht, dann entstehen immer mehr Ablagerungen im Blutkreislauf und es kann leicht zu Bluthochdruck und Folgekrankheiten führen. Laut Dr. Markus Tebartz gibt es kaum ein Krankheitsbild, das keine lokalen Stauungen, Verschlackungen oder Mehrdurchblutungen aufweist.

Aderlass ist deshalb so genial, weil dabei 50-300ml zähflüssiges altes Blut abgenommen wird. Der Körper ist nun gefordert junges Blut mit schneller Fließgeschwindigkeit und einem verbesserten Sauerstofftransport zu bilden. Eingelagerte Giftstoffe können nun wieder leicht ausgeschieden und insgesamt erhöht sich die Lebenserwartung sowie deine Leistungsfähigkeit.

Frag dazu einfach mal bei deinem Heilpraktiker oder Akupunkteur nach und lies weitere Hintergründe bei hildegardvonbingen.info.

Regelmäßiger Ausdauersport – Eine wunderbar leichte Art deinen Körper zu entsäuern und entgiften, denn durch die Muskelarbeit bist du nicht nur besser durchblutet, sondern atmest auch all das angestaute Kohlendioxyd aus. 1-2 mal pro Woche Schwitzen reicht dabei vollkommen aus. Und lieber nicht übertreiben, da „Vollgas-Sport“ zur Anhäufung von Milchsäure führt und somit das Gegenteil bewirkt…

Bestimmte Lebensmittel essen – Entgiftend wirkende Heilkräuter und Lebensmittel gibt es haufenweise. Die günstigsten und am einfachsten erhältlichen habe ich dir hier aufgeführt:

Grünes Blattgemüse, da es große Mengen an Chlorophyll enthält, welches die Leberfunktion verbessert und Giftstoffe sowie Schwermetalle beseitigt.

Brennnessel eignet sich perfekt zur Blutreinigung. Weiter regt sie Verdauungsapparat und Nierenfunktion an, wirkt enorm harntreibend und gibt Power – denn sie ist eisenreich.

Koriander ist top für die Ausleitung von Schwermetallen aus schwer zugänglichen Körperregionen wie zum Beispiel dem Gehirn.

Löwenzahn wirkt basisch und schmeckt fein im Salat. Die Wurzeln stärken die Leber, während die Blätter ihre Heilwirkung zugunsten der Nieren ausspielen.

Knoblauch oder Bärlauch in roher Form ist ein antimikrobiell und antioxidativ wirkendes Heilmittel, welches hervorragend die im Körper abgelagerten Schwermetalle an sich bindet.

Cayenne Pfeffer ist deshalb so ein tolles Entgiftungsgewürz, weil die Inhaltsstoffe Herz, Lunge, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Milz und Magen verwöhnen. Zudem verbessern sie den Blutkreislauf, regen den Stoffwechsel an und fördern die Gewichtsabnahme.

Artischocke regt den Gallenfluss an, verbessert die Blutfettwerte und stärkt die Leber (Entgiftungsorgan).

Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen oder Grapefruits enthalten Flavonoide, welche entzündungshemmend, krebsvorbeugend und stoffwechselfördernd wirken, sowie unsere Zellen schützen und die Durchblutung anregen. Ein prima Tipp ist deshalb gelegentlich einen „Ginger-Lemon-Honey-Tea“ (Ingwer-Zitrone-Honig mit heißem Wasser aufgießen) zu trinken oder einfach etwas frisch ausgepresste Zitrone mit ins Trinkwasser zu geben.

 

Verstehen was eine gesunde Ernährung ausmacht

Wie du dir schon denken konntest, gibt es hier natürlich keine pauschale Ernährungsform. Wir sind einfach zu viele und zu unterschiedliche Menschen auf diesem Planeten. So essen Eskimos zum Beispiel ausschließlich Fleisch, während der Magen eines Inders die selbe Ernährungsform wohl kaum aushalten würde.

Dr. Ulrich Mohr trifft deshalb den Nagel auf den Kopf. Im Interview bei quer-denken.tv sagt er nämlich, dass sämtliche Ernährungslehren irren und alle Empfehlungen scheitern müssen..

Wenn das wirklich so ist,

welche Faktoren spielen denn dann eine Rolle? 

Die Forschung am Menschen hat gezeigt, dass es auf sehr viele weitere Einflüsse ankommt:

Sonne – Sie reguliert eine Vielzahl an Körperfunktionen. Sie allein reguliert die Kalziumaufnahme und lässt das lebensnotwendige Vitamin D produzieren, welches die Nerven, Muskelfunktionen, den Tag-Nacht-Rhytmus, das Immunsystem und vieles weitere reguliert. Die tägliche Portion Sonne ist somit ein wesentlicher Beitrag zur gesunden Ernährung.

Luft – Wird die Asche eines Verstorbenen nach der Verbrennung untersucht, dann lassen sich lediglich ein Häufchen Mineralien, Schwermetalle und viele Kohlenstoff-Sauerstoff-Wasserstoff-Stickstoff-Verbindungen (chemisch abgekürzt C-O-H-N-Verbindung) finden. Vereinfacht gesagt besteht der Körper also neben Wasser hauptsächlich aus C-O-H-N-Verbindungen, welche von ein paar Metallen und Mineralien zusammen gehalten werden. Luft ist deshalb viel mehr als nur ein Sauerstofflieferant, denn sie versorgt sämtliche Körperzellen mit ihren Inhaltsstoffen.

Licht und Ordnung – Durch seine Forschungen hat der Biophysiker Professor Fritz-Albert Popp bewiesen, dass wir uns letztendlich aus dem Licht eines jeden Lebensmittels ernähren. Mit Hilfe eines Restlichtverstärkers, der das Licht millionenfach verstärkt, konnte Popp zeigen, dass alle organischen Gewebe wie z.B. Eier, Tannenzweige, Fisch… Licht aussenden.

Über Messungen kann so zum Beispiel festgestellt werden, ob Saatgut oder Getreide noch keimfähig ist. Werden nur die Inhaltsstoffe analysiert, dann findet sich kein Unterschied, denn Weizenkorn und Weizenmehl sind chemisch völlig identisch.

Popp hat deshalb nachgewiesen, dass es im Wesentlichen um die Anzahl der Biophotonen und der Ordnung der Stoffe geht. Das ganze Korn ist sozusagen organisierter als das gemahlene. Beim Menschen finden pro Sekunde und Zelle über 100.000 chemische Reaktionen statt. Ein solch massiver Austausch der Zellen ist laut Popp nur durch Licht und Ordnung möglich.

Für mich als Konsument bedeutet dies, dass ich deshalb auch wissen sollte, mit welchen Informationen mein Essen gewachsen ist und wie es behandelt wurde. Ein Landwirt der seine Tiere schlägt, wird sicher ein anderes Produkt hervorbringen als einer, der sie liebevoll behandelt.

Dies mag zwar verrückt klingen, aber Lebensmittelforscher Walter Dänzer bestätigt genau dies in seinem Buch „Die unsichtbare Kraft in Lebensmitteln – Bio und NichtBio im Vergleich“. Mit spezieller Fototechnik zeigt er auf, wie die Kristallstruktur im Unterschied von Bio und NichtBio Lebensmitteln aussieht.

Ob du von deinem Lebensmittel eine positive Information und Ordnung erhalten hast, merkst du vor allem dann, wenn sich nach dem Essen ein warmes und wohliges Gefühl einstellt.

Wenn du den Landwirt persönlich kennst und zudem saisonal und frisch isst, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass du Lebensmittel mit sehr viel Licht und Ordnung zu dir nimmst.

Info: Mehr dazu im Interview von Frau Dr. Hendel auf www.wasser-und-salz.org und im Vortrag von Alexander Popp mit „das Licht in unseren Zellen„.

Mineralstoffgehalt – Dass künstlich zugesetzte Stoffe wie Natriumfluorid schädlich für den Körper sind, das ist dir vielleicht schon bekannt. Wie sieht es jedoch mit Jod und anderen Mineralstoffen aus?

Der Chemiker Dr. Andreas Noak weiß dazu ganz genau, was der Körper aus chemischer Sicht benötigt. Neben dem Entlarven von pseudowissenschaftlichen Aussagen im Bezug auf Vitamine, Schwermetalle und Nährstoffe, berichtet er in „Geheimakte Lebensmittel“ über den Unterschied zwischen wirklich gesunden Lebensmitteln und jenen, für die du besser kein Geld ausgibst..

Robert Franz ist ebenfalls einer, der weiß wovon er spricht. Bei ihm erfährst du zum Beispiel was die wirklichen „Superfoods“ sind und welche Stoffe du bei Diabetes, Herzbeschwerden und unzähligen weiteren Krankheiten einnehmen solltest.

Intuitiv Essen – Wer Tiere in der freien Natur beobachtet, der stellt fest, dass sie automatisch genau das zu sich nehmen, was sie für ihre Gesundheit brauchen (z.B. Wölfe fressen verwestes Fleisch und Kühe Tannenzweige). Genau diese Fähigkeit haben wir Menschen auch, nur dass sie eben meist durch Werbung und Suchtmittel wie Zucker, Alkohol, etc. welche direkten Einfluss auf unser Gehirn nehmen, verfälscht ist.

Macht nichts, denn das intuitive Essen kannst du erneut trainieren, indem du dich bei Hunger einfach fragst: „Was braucht mein Körper in diesem Moment?“.

Die Antwort kann zu Beginn natürlich noch verfälscht sein und „Gummibärchen“ lauten. Im nächsten Schritt testest du deshalb, ob die Antwort wirklich vom Körper oder vom Verstand kommt. Schmecke nun gedanklich die Gummibärchen und achte darauf, was dein Körper dir für eine Rückmeldung gibt. Wie fühlt sich jetzt dein Magen, Mund und allgemeines Befinden an? Bringt das Gummibärchen Wohlbefinden oder hast du eher viel Säure im Mund und willst was trinken?

Neben Ernährungsaspekten geht’s auch um die Ethik.. Daher die Frage:

“Was schwingt bei unserer Nahrung sonst noch mit?“

Cleve Backster – Ist ein amerikanischer Spezialist für Lügendetektoren. Durch einen Impuls schloss der Wissenschaftler 1968 seine Zimmerpflanze an einen Lügendetektor an und entdeckte dabei Erstaunliches.

Die Pflanze zeigte gleiche Reaktionen wie ein Mensch. Wurde sie zum Beispiel mit Feuer bedroht, dann zeichnete der Detektor die Kurve von Angst auf. Durch viele weitere Experimente wurde bewiesen, dass auch Pflanzen Gefühle haben.

Stefano Mancuso – der italienische Gehirnforscher für Pflanzen geht dabei sogar noch weiter. Durch seine Forschungen fand er heraus, dass Pflanzen einen Gedächtnisspeicher von bis zu 40 Tagen haben und über eine soziale Intelligenz verfügen… Was Pflanzen alles drauf haben und wie sie sich bewegen, um das zu bekommen, was sie wollen, das zeigt Mancuso in seinem genialen Ted-Votrag „Die Wurzeln der Pflanzenintelligenz

Was bedeutet dies nun im Bezug auf unsere Nahrung?

Rein ethisch macht es keinen Unterschied, ob eine Pflanze abgeschnitten oder ein Tier getötet wird. Beide haben Gefühle, Emotionen, soziale Kompetenzen und… bei jeder Spezies wird dabei die Angst um’s Überleben ausgelöst.

Laut Uli Mohr ist das Grundthema deshalb das „Leben und Sterben“. Außer der Lichtnahrung gäbe es keine Ernährungsform, die ganz ohne „töten“ auskomme. Aus dieser Sicht heraus sei es deshalb egal, ob eine Pflanzen oder ein Tier getötet und gegessen wird. Wichtig sei viel mehr das intuitive Essen und die Achtsamkeit, sowie Dankbarkeit gegenüber dem Lebensmittel.

PS: Ich habe gelernt, dass es sinnvoll ist, mit allem, was ich abschneide oder töte Kontakt aufzunehmen und ihm in Dankbarkeit zu erklären, wofür ich es brauche und ihm zusichere, dass seine Art erhalten bleibt. Angesichts der wissenschaftlichen Erkenntnisse im Bezug auf’s Energetische, welches bei allen Lebewesen mitschwingt, macht dies nur Sinn für mich. Dr. Klaus Volkamer liefert im Vortrag „Die feinstoffliche Erweiterung unseres Weltbildes“ die wissenschaftliche Erklärung dazu.

Wie viele tierische Produkte esse ich?

Dass Fleisch, Wurst und Milchprodukte gut schmecken, das lernen wir durch unsere Kultur schon als Babys. Wer jedoch genau recherchiert, der erfährt eher weniger erfreuliche Fakten…

Der Umweltfaktor – Für die deutsche Tierhaltung werden 11,4 Millionen Tonnen Futtermittel aus dem Ausland gekauft. Der Großteil davon ist gentechnisch verändertes Soja aus Südamerika. Umgerechnet entspricht die dafür benötigte Anbaufläche der Größe von Mecklenburg-Vorpommern. Alle, die Geflügel, Schwein und Eier aus konventioneller Haltung essen, sind somit auch verantwortlich für die Rodung von Regenwald z.B. in Brasilien.

Der Gesundheitsfaktor – Insbesondere Fleisch aus industrieller Masttierhaltung enthält einen großen Anteil der entzündungsfördernden Arachidonsäure. Sind die Entzündungswerte erhöht, dann liegt es auf der Hand, dass Infektionen nicht lange auf sich warten lassen. Tierische Produkte sind jedoch noch in weiteren Bereichen gesundheitsbedenklich. Milchprodukte können zum Beispiel Osteoporose verursachen und eine regelmäßig konsumierte Menge an tierischen Fetten führt leichter zu Herz-Kreislauf-Beschwerden.

Der Effizienzfaktor – Zur Produktion einer tierischen Kalorie werden je nach Tierart fünf bis dreißig Kalorien verfüttert. Für eine Kalorie aus Rindfleisch benötigt man 10 Kalorien aus Getreide – 90% der Nahrungsenergie bleiben also auf der Strecke – so der Weltagrarbericht.

Den Konsum von tierischen Produkten zu minimieren ist also nur sinnvoll. Auf welches Maß jedoch, dass muss wohl jeder für sich selbst entscheiden…

PS: Passen Männer ihre Ernährungsweise an die der Frauen an (weniger Fleisch und mehr Obst+Gemüse), dann wird laut Weltagrarbericht eine Fläche von 15.000 Quadratkilometer frei. Unsere Erde würde dann mit 15 Millionen Tonnen Treibhausgase und 60.000 Tonnen Ammoniak weniger belastet werden.

Die Lösung: Biologisch aus dem eigenen Garten oder direkt vom Landwirt 

Schon heute wird laut Weltagrarbericht mehr Essen produziert als die aktuelle Weltbevölkerung überhaupt essen kann. Über 80% kommt dabei immer noch von Kleinbauern, die weniger als zwei Fussballfelder Land besitzen.

Die wirkliche Qualität und Vielfalt kommt somit aus den Kleingärten der Welt. Intuitiv Essen, selbst Gärtnern (oder jemanden haben, der für einen mitgärtnert) und beim persönlich bekannten Biobauern einkaufen ist das, was den größten Vorteil für ein sinnvolles Gesamtkonzept bringt.

Auch aus finanzieller Sicht ist dies absolut leicht umsetzbar, denn es gibt schon lange Techniken, welche im Handumdrehen die angeblichen „Nahrungsprobleme“ unserer Welt lösen:

Humussphäre – Professor Ralf Otterpohl berichtet davon in seiner Vision „Das neue Dorf“. Er spricht darin an, welche Ernteerfolge der Norweger Herwig Pommersche mit seiner biologischen Hummusaufbereitung hat. Von nur einem Quadratmeter holt er im Jahr 18 Kilo Zwiebeln herunter. Das ist das Vielfache der normalen agrochemischen Landwirtschaft, welche pro Quadratmeter und Jahr lediglich drei Kilo Zwiebeln hervorbringt.

Desert Greening – Der Ingenieur Madjid Abdellaziz ist Experte für Sphärenharmonie und kann einfach gesagt „den Himmel regnen lassen“. Auf diese Weise hat er Algeriens Wüste in eine grüne Oase verwandelt. Mithilfe eines weiterentwickelten „Cloudbusters“ nach Nikola Tesla, Wilhelm Reich und Victor Schauberger akupunktiert er einfach gesagt die Stellen im Himmel, bei denen die Energie im Stocken ist.

Resultat ist, dass es nach kurzer Zeit schon anfängt zu regnen. Aber nicht nur das, denn mithilfe eines Wolkenstabilisators und bestimmten Begrünungstechniken bleibt bei Abdellaziz keine Wüste mehr trocken.. Seine Artikel zu lesen, Website zu studieren und Videos zu sehen lohnt sich also, denn er hat auch was über radioaktive Strahlung zu sagen…

Urban gardening – Ron Finley macht’s vor. Er erkennt das Problem der minderwertigen Nahrung der amerikanischen Supermarktketten und baut seinen Stadtteil in South Central LA einfach in einen Garten um. Dabei schafft er es die Kinder seiner Nachbarschaft zu inspirieren und verleiht dem „Gangster sein“ eine ganz neue Coolness. Seinen zugehörigen TED-Talk mit deutschem Untertitel hat er dabei echt witzig gehalten.

Will Allen, der ehemalige Basketballprofi, hat in der amerikanischen Stadt Milwaukee die Non-Profit Organisation „Growing Power“ gegründet. Dort pflanzt er auf nur 1,2 Hektar Fläche Essen für 10.000 Menschen an. Er und sein Team produzieren dabei komplett ohne Agrochemie und nutzen nicht nur den Boden der Gewächshäuser, sondern auch zwei weitere Ebenen auf Hüfthöhe und Augenhöhe. Auf der mittleren Ebene halten sie sogar Aquakulturen mit verschiedenen Fischsorten. Durch diese geniale Kombination gelingt ihnen eine optimale Wärme-, Dünge- und Gesunheitssymbiose zwischen Pflanze und Tier. In seinem Vortrag zeigt er Bilder und spricht darüber wie sie arbeiten.

Permakultur – Ist im Prinzip wie ein geplanter Urwald mit extrem hohen Erträgen auf kleiner Fläche. Sepp Holzer ist einer der Ikonen auf diesem Gebiet. Weltweit hat er mit dem Konzept der Permakultur schon ganze ausgetrocknete Landstriche begrünt. Es gibt Beispiele für jede Fläche und Größe. Der Zirkeldreher hat zudem in diesem Video einige Querbeet-Beispiele von verschiedenen Permakulturen zusammen gestellt.

Ziel kann heute also nur noch sein mit der Natur zusammenzuarbeiten. Allein schon deshalb, weil im biologischen Kleingarten die höchsten Erträge zu erzielen sind. Indem du also selbst einen Kleingarten betreibst, in einer Initiative mitmachst oder beim Landwirt direkt einkaufst, hast du den größten Einfluss auf deine Gesundheit, die Nahrungsindustrie und die Umwelt.

 

Kapitel 5: Einen für Mensch, Tier und Umwelt sinnvollen Lifestyle leben

Ein Stück Selbstversorger sein

Sich selbst zu versorgen ist kostengünstig und vor allem auch ökologisch. Klar, komplett alles selbstzumachen ist schon ein Lebenskonzept, dass nicht jedem taugt. Dennoch können ein paar Punkte davon auch relativ einfach von jedem „Normalo“ umgesetzt werden.

Was macht also einen Selbstversorger hauptsächlich aus?

+ Lebensmittel selbst produzieren, denn die Ernährung aus dem Garten ist im Vergleich zur Ackerfläche nicht nur gesünder, ökologischer, sicherer und günstiger, sondern auch wesentlich effektiver. Durch die Vielfalt im Kleingarten hast du weniger Ernteausfälle und in der Regel den gesünderen Boden. (Es ist erstaunlich, aber 65-70% der Weltbevölkerung ernähren sich immer noch aus Kleingärten)

+ Kleidung nähen und Seifen herstellen

+ Regenwasser nutzen, denn die mittlere Wasserschicht einer Regentonne, ist sogar sauberer als Quellwasser.

+ Und die etwas anspruchsvolleren Dinge wie Strom und Biotreibstoff selbst produzieren, sowie mit Erdöfen oder ähnlichem zu heizen.

Die Vielfalt ist groß und es gibt eine Menge Menschen, die sich zum Großteil selbst versorgen. Eine wunderbare Inspiration sind zum Beispiel rrhase auf Youtube, dieselbstversorgerfamilie und das Experiment Selbstversorger.

Und zum starten hat Utopia diese 15 Dinge, die du nicht kaufen, sondern einfach selbst machen kannst…

 

Bei Solidargemeinschaften mitmachen

In der Gemeinschaft ist manches einfacher, kostengünstiger und auch umweltfreundlicher. So gibt es verschiedene Solidargemeinschaften, die zum Beispiel eine Landwirtschaft betreiben oder sich im Krankheitsfall absichern…

Landwirtschaftliche Solidargemeinschaften

Im Kern geht es darum Gemüse oder andere Lebensmittel zu erzeugen und diese ohne Umwege über den Supermarkt direkt unter den Mitgliedern aufzuteilen.

Regelmäßig gibt es Treffen, in denen die Hauptbetreiber berichten, was aktuell in der Landwirtschaft so los ist, in welchen Bereichen Unterstützung gebraucht wird und für welche Zwecke Geld investiert werden sollte.

Der Vorteil für die Mitglieder ist dabei, dass sie in der Erzeugerrolle sind und die Produktion somit aktiv mitgestalten können. Attraktiv ist natürlich auch die Frische der Lebensmittel und der finanzielle Anreiz – denn es ist lediglich der in der Gemeinschaft demokratisch beschlossene Mitgliedsbeitrag zu leisten.

Der Vorteil für die Besitzer ist Sicherheit, weil sie – egal wie die Ernte ausfällt – einen Lohnausgleich von der Gemeinschaft gezahlt bekommen. Weiter bringt die Gemeinschaft auch Arbeitsentlastung in Form von Mithilfe und Wissen mit sich.

Mehr Infos – auch über die „SolaWi“ in deiner Nachbarschaft – bietet die recht informative Seite von solidarische-landwirtschaft.org.

PS: Und für Kinder ist es natürlich auch extrem spannend auf diese Weise in die Landwirtschaft einzutauchen.

Solidargemeinschaften im Gesundheitsbereich

Das ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich anstelle der privaten oder gesetzlichen Krankenkasse sinnvoll im Falle von Krankheit absichern wollen.

Du hast deine Gesundheit dabei komplett selbst in der Hand, denn es besteht freie Arzt- und Behandlungswahl. Es ist also egal, ob du zum Homöopath gehst oder dich für eine Chemo entscheidest, die Beiträge von dir und der Gemeinschaft kommen für die entstandenen Kosten auf.

Das Grundprinzip lautet dabei, dass jeder so viel einzahlt, wie er für seine Gesundheit braucht. Je nach Gemeinschaft kann die Höhe des Beitrags selbst bestimmt oder vorgegeben sein. Generell funktioniert das dann wie „zuverlässig funktionierende Nachbarschaftshilfe“, erklärt Reiner Neureuther-Wiethaler, Vorstand der Solidago-Gemeinschaft, im Interview mit aerztezeitung.de.

PS: In den nachfolgenden Antworten gebe ich Auskunft über das generelle Prinzip von Solidargemeinschaften. In den einzelnen Gemeinschaften kann es natürlich zu Unterschieden in der Handhabung kommen.

Wie funktioniert die Ideologie in der Praxis?

Du schenkst einen jährlichen Gesundheitsbeitrag an die Gemeinschaft. Du bekommst zurück, wenn dir Kosten durch Krankheit oder Unfall entstanden sind. In der monatlichen Sitzung reicht jedes Mitglied seine Anträge ein. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Leistungen. Es liegt jedoch im Interesse der Gemeinschaft für „alle“ Krankheitskosten aufzukommen. Grundsätzlich gilt das Solidarprinzip, es werden also Menschen jeder Altersstufe aufgenommen und kein Mitglied wird/wurde jemals „rausgeschmissen“.

Wie sind die Gemeinschaften meist aufgebaut?

Die Mitglieder treffen sich in kleinen Ortsgruppen, um sich im Gesundheitsbereich auszutauschen, Neuerungen zu besprechen und von der persönlichen Befindlichkeit zu erzählen. Weiter gibt es über das Jahr verteilte Treffen der regionalen Ortsgruppen, sowie deutschlandweite Treffen.

Wie funktioniert das ganze dann technisch?

Dein Beitrag wird aufgeteilt auf die Töpfe deiner Ortsgruppe (meist 60%), der Region (20%) und des Dachverbands (20%). Jede Ortsgruppe finanziert sich zuerst selbst und falls die Kasse leer ist, wird ein Hilfegesuch an die Nachbargruppen gestellt. Umgekehrt gilt natürlich dasgleiche > falls die Kasse gefüllt ist, dann wird ein Teil des Geldes für Hilfegesuche anderer Gruppen weiter gegeben. Geld ist Energie und Energie soll ja bekanntlich fließen…

Die ganze Hierarchie ist also wie eine Pyramide aufgebaut. Zuerst wird sich selbst geholfen, dann bei den Nachbarn gefragt und im Härtefall bei der gesamten Gemeinschaft angeklopft. Für die Kosten von plötzlichen Unfällen gibt es jedoch eine zusätzliche unbürokratische Lösung, denn hierfür steht ein extra deutschlandweiter Feuerwehrtopf zur Verfügung.

Die Verwaltung läuft meist auf Vereinsbasis. Manche Mitglieder engagieren sich dabei ehrenamtlich als Kassier, Vorstand oder übernehmen andere kleine Jobs. Die Verwaltungskosten sind dementsprechend gering und belaufen sich lediglich auf 10-15€ pro Mitglied und Monat.

Gibt es Einschränkungen wie bei einer normalen Krankenkasse auch?

Das Prinzip der Solidargemeinschaften befindet sich in einer gesetzlichen Grauzone. Sie sind „geduldet“ jedoch keine offiziell anerkannte Krankenabsicherung. Zum einen bringt dies natürlich mehr Freiheit, da Krankenkassen sehr hohe Auflagen erfüllen müssen. Zum anderen ist es nicht für alle Bürger gleich leicht in eine Solidargemeinschaft zu wechseln…

Was für Menschen sind in diesen Gemeinschaften?

Oft sind das Menschen, welche die Leistungen der Kassen eh nur im Notfall in Anspruch nehmen würden.

Zum Großteil setzen sie sich aus Leuten zusammen, welche zuvor noch nicht krankenversichert waren und aus Selbstständigen, die ja alle freie Kassenwahl haben.

Für Arbeitnehmer gestaltet sich ein Komplettumstieg schon etwas schwieriger, da bis zum Bruttoverdienst von monatlich 4.800,-€ die Versicherungspflicht in den gesetzlichen Krankenkassen angesagt ist. Dennoch habe ich auch hier schon gehört, dass ein Umstieg möglich sei.

Ja und dann gibt es da noch Mitglieder, die einfach dabei sind, weil sie das Prinzip genial finden und welche, die das ganze als Zusatz-Absicherung für sich nutzen.

Steht ausreichend Geld zur Verfügung?

Einige Solidargemeinschaften gibt es nun seit über 20 Jahren. Mir wurde bisher noch kein Fall bekannt, dass eine Gemeinschaft zahlungsunfähig war (und würde dies passieren, dann würden andere Gemeinschaften einspringen).

Jede Gemeinschaft, egal ob Krankenkasse oder Solidargemeinschaft, hat schließlich mit dem ähnlichen Prozentsatz an Pflegefällen und kostenintensiven Krankheiten zu rechnen. Es mag sein, dass Krankenkassen mehr Geld zur Verfügung haben. Allerdings wird hier auch wesentlich mehr Geld verbraucht. Einerseits durch Verwaltungs- und Personalkosten. Andererseits durch höhere Behandlungs- und Medikamentenkosten, da hier nicht der Patient selbst bezahlt, sondern einfach verschrieben bekommt…

Was sind die Hauptargumente für eine Solidargemeinschaft und was dagegen?

Dafür: Es ist nicht nur finanziell attraktiv, sondern du hast bei Krankheit auch eine ganze Menge an Vertrauenspersonen als Ansprechpartner, welche dich unterstützen. Das Geld fließt direkt in die Gesundheitsbehandlungen, die jeder einzelne für sich als sinnvoll empfindet – ohne von bürokratischen Kosten verschluckt zu werden.

Dagegen: Wir befinden uns in einer gesetzlichen Grauzone des „geduldeten Bereichs“. Würde dich jemand anzeigen, dass du nicht gesetzlich versichert bist, dann müsstest du im Härtefall in die gesetzliche Kasse zurück wechseln und wenn’s „blöd läuft“ sogar Beiträge nachzahlen…

Welche Solidargemeinschaften gibt es?

Artabana Deutschland ist eine der größten (über 2000 Mitglieder) und ältesten (seit 1987 in der Schweiz und seit 1999 in Deutschland) Gemeinschaften. Bei Artabana ist dir deine individuelle Entscheidungsfreiheit zugesichert. Zudem bestimmst du die Höhe deines Gesundheitsbeitrags selbst.

Die Samarita gibt es auch schon seit 1997 und der Beitrag orientiert sich an einem gestaffelten Richtsatz, welcher von Faktoren wie Einkommen und Familiengröße beeinflusst ist. Weiter ist es den Mitgliedern ein Anliegen sich gegenseitig auch ideell zu unterstützen.

Und Solidago hat sich 2013 aus der Artabana heraus gelöst und leistet Pionierarbeit, indem sich die Gemeinschaft auf dem Weg zur politischen Anerkennung befindet. Hierzu lässt sie Arbeit und Ausgaben wissenschaftlich auswerten. Der Solidarbeitrag setzt sich aus 10% des zu versteuernden Einkommens plus 15,-€ Verwaltungsgebühr zusammen.

Und weitere kleinere Gemeinschaften sind die Solidarkunst Freiburg, die Unterstützungskasse der Polizei Münster (SpUKa), die Unterstützungskasse der Bediensteten der Justizvollzugsanstalt Bielefeld und das Werk gegenseitiger Hilfe des Vereins Pfälzischer Pfarrer/innen.

 

Bewusst konsumieren und damit beeinflussen

Um im aktuellen Wirtschaftssystem zu überleben und Umsatz zu machen, muss sich jede Firma zwangsläufig am Nutzen für den Menschen orientieren. Klar, denn erfüllt das Produkt nicht mindestens eines der vier goldenen Kundenbedürfnisse (profit = finanziell attraktiv, pleasure = bringt Vergnügen, pride = bringt Ansehen, peace = bringt Frieden und macht’s einfacher), dann wird das Produkt auch nicht gekauft.

Es ist also schon so, dass letztendlich der Kunde entscheidet. Wird ein Produkt nur wenig gekauft, dann wird es recht schnell wieder vom Markt verschwinden. Die Aufgabe eines Firmeninhabers ist es deshalb stets, sich Gedanken zu machen: „Was wollen unsere Kunden?“ und „Welche Produkte kann ich anbieten, um Umsatz und Rentabilität zu steigern?“

Durch deine Entscheidung, was du einkaufst und was nicht, kannst du deshalb gezielt Einfluss auf die Entwicklung des Marktes ausüben.

„Ach. Die wenigen Sachen, die ich kaufe, werden da wohl nicht ins Gewicht fallen.“, ist jetzt vielleicht einer deiner Gedanken. Aber hey! Sieh es doch mal so, dass nur du der Gestalter deiner Welt bist… deine Gedanken und alles was du tust, wirkt sich automatisch auf dein Umfeld aus.

Gibt es in deiner Welt Firmen wie McDonalds, Shell, Adidas oder CocaCola?

Wenn du deren Produkte kaufst, dann natürlich schon. Wenn du deren Angebote jedoch meidest, dann unterstützt du deren Firmenpolitik ja auch nicht. In deiner Welt sind diese Firmen dann einfach nicht existent. Was dir auch eine Menge an Ärgernis erspart, denn wenn du die Firma nicht mit deinem Geld (= also deiner Energie) unterstützt, dann brauchst du dich auch automatisch nicht über deren Tun zu ärgern.

Das was die jeweilige Firma eben macht, das ist deshalb so, weil andere entweder nicht informiert sind oder eben anders denken als du. Und an dieser Stelle ist es wesentlich einfacher, „das Andere“ einfach „anders“ sein zu lassen und deinen Fokus auf dich und dein Umfeld zu richten. Denn die jeweiligen Firmen oder anders denkenden Menschen zu bekämpfen, das stärkt genau das, was du weg haben willst.

Kämpfen und recht haben ist leider nur anstrengend. Sonst nichts. Wenn sich etwas ändert, dann durch Inspiration und diese geht ausschließlich von deinem TUN aus.

Okay und neben diser Ideologie, kann natürlich auch im Alltag schon viel für den bewussten Einkauf getan werden:

Gebrauchtes kaufen – Vor dem Kauf von neuen Sachen ist der Blick ins Auktionshaus (z.B. ebay), auf den Flohmarkt oder in die Kleinanzeigen eine sinnvolle Idee. Hier lässt sich Geld sparen und die Dinge mussten nicht extra neu produziert werden, sondern sind umweltfreundlich aus zweiter Hand.

Tauschen – Weiter gibt es in deiner Stadt vielleicht auch einen Tauschring? Hast du schon mal davon gehört? Es dreht sich um einen Verein/Gemeinschaft, in der miteinander alles Mögliche getauscht wird. Die Mitglieder treffen sich regelmäßig zum Plaudern und eben zum Tauschen… Sei das Angebot eines Fahrdienstes oder der Verleih des Autos oder die Hilfe beim Computer oder im Garten, Massagen oder gar Kakteenableger.

Direkt beim Handwerker – Was ebenfalls Sinn macht, ist zuerst zum Schreiner, Glasbläser, Lehmbauer und Töpfer zu gehen. Im Vergleich zum Möbelhaus ist die Ware wesentlich hochwertiger und der preisliche Unterschied oft gar nicht so groß. Das Tolle ist, dass es meist einzelne Leute sind und man sehr gut mit ihnen reden kann. Wir sagen dabei einfach, wie viel Geld wir ausgeben können und finden dann eine gemeinsame Lösung.

Okay und ein weiteres wichtiges Thema ist, dass glückliche Menschen laut Hirnforschung weniger unnötige Dinge kaufen als unglückliche Menschen.

Bewusst konsumieren heißt deshalb nicht nur auf Qualität, Produktion und Nachhaltigkeit zu achten, sondern auch genau zu überlegen, ob ich dieses Produkt wirklich brauche. Welche Motivation oder was könnte dahinter stecken, dass ich nun erneut eine Hose kaufe, obwohl ich bereits mehrere zu Hause habe?

Der Blick hinter die Kulissen verrät dabei mehr. Laut Hirnforscher Gerald Hüther ist unser Gehirn daran interessiert, wenig Energie zu verbrauchen (Kohärenz-Zustand).

Erfahrungen von Ausgrenzung oder Bestrafung regen im Gehirn jedoch Regionen an, die auch dann aktiviert werden, wenn ein Mensch körperlichen Schmerz empfindet. Kein Hirn und kein Mensch will diesen Schmerz-Zustand lange ertragen, deshalb muss schnell eine Ersatzbefriedigung her.

Wir kaufen deshalb eine neue Hose und sogleich wird das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert. Freunde und Bekannte schenken uns plötzlich mehr Aufmerksamkeit. Dadurch wird der Normalzustand (Kohärenz) im Kopf wenigstens für kurze Zeit wiederhergestellt und der Schmerz gelindert.

Unsere wahren Bedürfnisse werden dabei jedoch nicht gestillt. „Wenn man nicht das bekommt, was man braucht, nimmt man sich eben, was vorhanden ist.“, sagt Hüther in seinen Vorträgen und weist anschließend auch auf die Werbung hin, welche einem täglich weismacht, was noch fehlt und gekauft werden sollte.

Um diesem Konsumverhalten bewusst zu entkommen, ist es sinnvoll sich für andere Dinge, als den Glücks-Kauf zu begeistern. Die besten Vorbilder sind dafür wohl die jüngsten in unserer Gesellschaft, denn diese sind extrem schnell begeisterungsfähig – was in deren Gehirn jedes Mal ein Glückshormon-Feuerwerk auslöst.

 

Weiter verkaufen, upcyceln oder spenden

Dr. Erwin Thoma erklärt es in seinem Vortrag: Biologen haben ausgerechnet, dass alle Ameisen der Welt mehr Gewicht auf die Waage bringen als die gesamte Menschheit. Der einzige Unterschied ist dabei allerdings, dass die Ameisen ihren Müll weiter verwenden und für die Umwelt aufbereiten.

Fazit: Wir sind also nicht zu viele Menschen auf dieser Welt, sondern wir haben lediglich die falschen Lebenskonzepte.

Wie kann unser Wegwerfkonzept also so verbessert werden, dass am Ende nur noch das wenigste im Restmüll landet?

1. Vor dem Entsorgen genau prüfen, ob der Gegenstand nicht gebraucht verkauft werden kann. Zum Beispiel bei ebay oder ebay-kleinanzeigen.de.

2. Eventuell kann der Gegenstand ja auch umfunktioniert werden? Ein alter Lampenschirm kann auf diesem Wege mit etwas Farbe und Dekoration schnell wieder als Kunstgegenstand aufleben.

Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Weiter verwenden und upcyceln lautet der Trend dazu. Ganze Commuitys beschäftigen sich mittlerweile damit. Egal ob dabei das alte T-Shirt zum Putzlappen verschnitten wird, ein bei ebay gekaufter indischer Sitzsack mit alter Kleidung befüllt wird oder ob urban gardening unter einem ganz neuen Gesicht erscheint.

Besonders geniale und kreative Ideen findest du zum Beispiel bei Hannes Treichl von andersdenken.at oder bei Eliza Schwarz mit ihren Bastel- und Nähinspirationen auf YouTube oder auf der Seite der handmadekultur.de Upcycling mit ganz vielen Anleitungen.

Und wenn das Umfunktionieren dann doch zu viel Aufwand ist, dann kannst du auch viele Dinge direkt an Oxfam spenden. Die Oxfam-Organisation besteht aus einer Reihe SecondHand-Läden, die ihren Erlös für Sozial- und Umweltprojekte einsetzen. Oxfam-Läden findest du mittlerweile in jeder größeren Stadt und deine Spende wird halt auch tatsächlich sinnvoll eingesetzt.

Alternativ kannst du natürlich auch bei Kleiderkammern, Sozialkaufhäusern oder anderen sozialen Einrichtungen (siehe Vorschläge von Utopia) spenden. Das Einzige, was du jedoch meiden solltest, ist die Spende über Kleider-Container.

Weshalb? Das zeigt die Reportage der „Altkleider- Lüge“:

 

Kleiderschrank auf genau die Dinge reduzieren, die du gerne anziehst

Es braucht nicht viel Kleidung. Es braucht einfach nur die richtige Kleidung.

So hat Gina ihre Kleiderflut auf genau die Stücke reduziert, die sie gerne anzieht. Sie spart sich jetzt nicht nur Zeit und Nerven bei der Frage: „Was soll ich heute anziehen“, sondern kauft neue Klamotten auch viel überlegter ein.

 

SecondHand-Kleidung wunderbar!

Indem du das benutzt, was bereits da ist, sparst du wertvolle Ressourcen. Mit SecondHand-Klamotten fährst du nicht nur günstiger, sondern hast auch noch den Vorteil, dass die meisten Schadstoffe bereits ausgewaschen sind.

Sicher gibt es auch in deiner Stadt gute Möglichkeiten für ein noch schick aussehendes Kleiderstück. In München sind wir zum Beispiel sehr gerne auf Flohmärkte gefahren und bei uns im Allgäu gehen wir regelmäßig in SecondHand-Läden für Babyklamotten.

Ja und online gibt’s mittlerweile auch prima Shops wie ubup.com oder der etwas unübersichtlichere kleiderkorb.de.

Mehr zu Arbeitsbedingungen und Schadstoffen in Kleidung liest du übrigens in unserem Kleidungsbericht und in diesem Video stellt Gina ihre SecondHand-Outfits vor:

 

Kapitel 6: Zeit in sinnvolle Projekte investieren

Energie aus Wasser gewinnen und damit günstig heizen oder Auto fahren

Wasser ist ein großer Energieträger. Unter anderem ist es zum Beispiel sehr einfach möglich Wasserstoff oder Knallgas daraus zu gewinnen. In den Medien wird dies allerdings oft als „gefährlich“ dargestellt…

Doch ist es wirklich gefährlich?

Nein, der wahre Grund ist, dass es viel zu günstig ist, denn greift die Bevölkerung plötzlich nur noch auf die wesentlich günstigere Wasserenergie zurück, dann kann die Ölindustrie ihren Job an den Nagel hängen.

Eine open source Bauanleitung, um HHO selbst und sicher herzustellen, liefert Peter mit seiner Seite www.wasserstattsprit.info. Mit dem selbst produzierten Gas kannst du zum Beispiel eine Heizung betreiben, unter Wasser schweissen, Spritkosten um ein Drittel oder mehr einsparen oder je nach Größe der „DryCell“ dein Auto sogar komplett mit Wasser betreiben…

Hier der Trailer zum Selbstbau-Set:

 

Als neue Gewohnheit 30-Tage Projekte integrieren

Kennst du die 30-Tage-Projekt-Idee von Matt Cutts? Der Google-Entwickler spricht bei TED davon, dass das menschliche Gehirn mindestens 21 Tage braucht, bis es eine neue Gewohnheit integriert hat.

30 Tage sind deshalb eine perfekte Zeitspanne, denn so kannst du Dinge, die dich stören weglassen oder Neues ausprobieren und herausfinden, wie es für dich passt.

Es gibt dazu sehr viele Ideen. Wir haben uns bereits getestet an:

Glutenfrei essen. Vegan leben. Meditieren. 10 Minuten Öl-ziehen als zusätzliche Zahnpflege. Zuckerfrei leben (da haben wir abgebrochen). Ab 18 Uhr nichts mehr essen (gut für die Verdauung). Eine Gymnastikübung pro Tag machen. Täglich einen spannenden Vortrag ansehen.

 

Patientenverfügung schreiben und somit die Verantwortung für deine Gesundheit übernehmen

Es dauert zwar eine Weile die Patientenverfügung zu schreiben, aber wenn sie fertig ist, dann hast du ein echt gutes Gefühl. Du hast dann nämlich entschieden, was mit dir passiert, wenn ein Ernstfall vorliegt. Dies zu regeln, hat gleich mehrere Vorteile:

1. Du kannst dir ein paar Jahre Koma und langwierige lebensverlängernde Maßnahmen einsparen.

2. Du triffst selbst eine Entscheidung und musst diese nicht deinen Familienangehörigen überlassen.

3. Du beschäftigst dich mit ernsten Themen und bekommst dadurch mehr Vertrauen und zugleich einen „Notfallplan“ an die Hand.

Das Schreiben hat bei mir zirka einen halben Tag gedauert. Ich habe mir zwei unterschiedliche Muster als Vorlage hergenommen und anhand von diesen meine jeweiligen Bestimmungen und Werte festgelegt.

Zwei sehr nützliche Muster kommen vom Bundesministerium und vom betanet.

PS: Du brauchst dann nur noch alle 3-5 Jahre hineinschauen und überprüfen, ob die Inhalte noch so für dich passen.

 

Aufräumen

Eine Heilerin, die unser Haus ausräucherte und reinigte legte uns nahe, dass wir doch besser aufräumen sollen. „Weshalb das gut sei?“, fragte ich sie.

„Ganz einfach weil deine Wohnung aus energetischer Sicht dein Inneres widerspiegelt“, gab sie mir zu verstehen. „Der Dachboden zeigt wie ordentlich und strukturiert dein Denken ist, die Mitte des Hauses spiegelt deinen Körper und im Keller erkennst du wie viel Ballast du an den Beinen hast…“

Wir beherzigten ihren Rat und allein schon das Aufräumen im Keller brachte ein so gutes Gefühl mit sich, dass ich seither den Sinn im „Ordnung halten“ verstanden habe.

Wo sollte ich deshalb also unbedingt aufräumen?

Im Keller: Denn ist im Keller viel Gerümpel, dann hast du sinnbildlich Ballast an den Beinen und bist nicht so beweglich. Die wichtigsten Dinge in eine Kiste oder in einen Schrank räumen und den Rest wegwerfen/verkaufen ist die Lösung.

Im Dachboden: Mit viel Gerümpel im Dachboden schwirrt dir auch viel im Kopf herum und du kannst nicht frei denken. Auch hier lohnen sich gut beschriftete Kisten und die kritische Frage: „Willst du deine alten Schulsachen wirklich noch mal anschauen?“.

Ja generell ist es besser nur solche Dinge aufzubewahren, die du auch wirklich mit einem angenehmen Gefühl verbindest.

Auf dem Schreibtisch: Wenn du kreativ und produktiv arbeiten willst, dann brauchst du Platz. Ein Ablagesystem ist deshalb eine prima Idee, weil es Ordnung bringt und du alles nur einmal in der Hand hast. Bei jeder Sache entscheidest du also sofort was damit passiert. Automatisch vermeidest du somit alles mehrmals auf dem Tisch zu haben und bekommst statt dessen einen echt guten Überblick.

In dir: „Du bist der Durchschnitt der fünf Personen, mit denen du am meisten Zeit verbringst“, so lautet das viel zitierte Sprichwort von John Rohn.

Logischerweise dachte ich deshalb, dass ich einfach sorgfältig auswählen müsse, mit wem ich, wie viel Zeit verbringe. Andreas Gregori vom Glückfinder Podcast hat diese Idee jedoch schnell über den Haufen geworfen. In seinen Blog-Gedanken schreibt er, dass die fünf Hauptpersonen meines Umfelds lediglich der Spiegel für mein derzeitiges „ICH“ sind.

Wenn ich also mit Dingen unzufrieden bin, dann ist es wichtig, dass ICH mich verändere.

Meine fünf engsten Personen sind somit die perfekten Aufzeiger für mein „glücklich sein“ oder eben „nicht-glücklich sein“.

PS: Also einmal mit dem Partner oder den Eltern gestritten und schwupp… sind schon wieder Themen da, die wahrgenommen und angeschaut werden wollen 😉

 

Kapitel 7: Ganzheitlich denken

Die Spielregeln des Lebens kennen und anwenden

Wie beim Fußballspiel, so gelten auch im Leben bestimmte „Spielregeln“. Daran glauben oder nicht glauben steht dabei außer Frage, denn es geht hier nicht um etwas religiöses, sondern darum, dass die Gesetze tatsächlich existieren und wirken. Nur wer diese so genannten „Lebensgesetze“ kennt und beachtet, der kann das Mitspielen auch als Angenehm und Wunderbar erleben.

Weil die Regeln für’s Lebensspiel schon seit Jahrtausenden in den verschiedensten Kulturen bekannt sind, gibt es natürlich auch verschiedene Arten der Auslegung. Im Kern dreht es sich jedoch jedes Mal um’s Gleiche…

Rüdiger Dahlke spricht von den Schicksalsgesetzen:

1. Gesetz der Dualität/Polarität – Alles in dieser Welt hat einen Gegenpol, seine andere Seite. Das Ein-Atmen braucht das Aus-Atmen, das Licht den Schatten und die Männlichkeit die Weiblichkeit…

In der weiten Welt der Gegensätze strebt alles nach Einheit und Vereinigung. Diese kommt in verschiedenen Weisen zum Ausdruck. Bei Mann und Frau zum Beispiel in der Sexualität.

Jeder Pol erzwingt in langfristiger Sicht seinen Gegenpol. Wer dies verstanden hat, der weiß, dass das erzwingen von einem Pol (z.B. „nur die vegane Ernährung ist die Richtige“) automatisch den Gegenpol auf den Plan ruft (z.B. „nur Fleisch essen ist wahre Lebenskraft“).

Das Böse bedingt das Gute und umgekehrt. Da beide Pole zusammen gehören, werden wir nie einen davon aus der Welt schaffen können. Im Gegenteil, denn mit dem Kampf gegen den einen, stärken wir automatisch den anderen Pol.

Der Sinn liegt deshalb darin, sich mit beiden Polen zu beschäftigen, diese wahrzunehmen und zu akzeptieren.

Du brauchst also weder ein Impfgegner noch Impfbefürworter zu sein, sondern kannst einfach beide Seiten kennen und verstehen und dann das tun was dir und deinem Weltbild entspricht. Allein dein Tun wird nun deine Außenwelt beeinflussen und gestalten. Du sparst dir dabei also das Kämpfen für das Eine oder Andere und lässt deine Energie einfach nur dorthin fließen, wo du es für sinnvoll empfindest.

Die dazugehörige Haltung lautet dann: „Alles hat seine Daseinsberechtigung, nur entscheide ich für mich, welchen Dingen ich meine Energie (also meine Aufmerksamkeit) beisteuere.“

 

2. Gesetz der Resonanz/Anziehung – Gleiches zieht Gleiches an. Der Mensch nimmt die Welt deshalb genau so wahr, wie er mit ihr in Resonanz ist. So wird eine schwangere Frau in der Fußgängerzone immer mehr Schwangere bemerken, als zum Beispiel ein Jugendlicher, der sich mit ganz anderen Dingen beschäftigt.

Mithilfe deiner Gedanken holst du das Gedachte deshalb auch tatsächlich in dein Leben. Sei es, dass dir die Bahnschranke jedes Mal vor der Nase runter klappt, weil du gedacht hast: „immer wenn ich durch die Stadt fahre, ist die Bahnschranke zu“. Oder dass dein Wohlstand wirklich immer mehr wächst, weil du dir täglich sagst, dass du „in Überfluss und Zufriedenheit lebst“.

3. Gesetz des Anfangs – Durch die Erbgutforschung ist bekannt, dass im Samenkorn bereits der ganze Baum angelegt ist, und im Ei das ganze Wesen. Im Anfang liegt eine besondere Kraft, in der es wichtig ist, die Dinge sehr aufmerksam zu betrachten und zu behandeln. Dies spiegelt sich in vielen Projekten wie zum Beispiel auch in der Kindererziehung. Sorgen die Eltern zu Beginn dafür, dass die Bedürfnisse des Kleinkindes (Körpernähe, Muttermilch, geliebt werden, …) gestillt sind, dann stehen die Kinder im jugendlichen Alter viel schneller auf eignen Beinen als Gleichaltrige, die in jungen Jahren nur wenig Rückhalt erfahren haben.

Sehr verständlich und einleuchtend erklärt Dr. Dahlke die „Schicksalsgesetze“ natürlich auch selbst in diesem Vortrag:

 

Das Kybalion, auch bekannt als die Hermetischen Gesetze:

1. Das Prinzip des Geistes – Alles ist Geist. Die Quelle des Lebens ist unendlicher mentaler Schöpfergeist.

Das Höherschwingende verändert und hebt das Niederschwingende, denn Geist herrscht über Materie. Somit sind Gedanken stärker als Materie. Jeder Gedanke von dir beeinflusst deshalb deine Mitmenschen und deine gesamte Umwelt.

Im praktischen sieht das so aus, dass dein Körper also genau das tut, was dein Geist ihm vorgibt. Eben genau deshalb, weil das Denken höher schwingt als der feststoffliche Körper.

2. Das Prinzip von Ursache und Wirkung = Karma – Jede Ursache hat eine Wirkung – Jede Wirkung hat eine Ursache. Jede Aktion erzeugt eine bestimmte Energie, die mit gleicher Intensität zum Ausgangspunkt, also dem Erzeuger zurückkehrt.

Gleiches muss Gleiches erzeugen. Aktion = Reaktion. Die Ursache kann dabei auf vielen Ebenen liegen, denn jeder Mensch ist Schöpfer, Träger und Überwinder seines Schicksals. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Tat ist eine Ursache, die eine Wirkung hat. Es gibt also keine Sünde, keine Schuld, kein Zufall und kein Glück, sondern nur Ursache und Wirkung, die viele Jahrhunderte und Leben auseinanderliegen können und uns solange, bis sie von uns in Liebe angenommen und also aufgelöst worden sind, immer wieder konfrontieren.

Bedenke bei all deinem Denken, Fühlen und Handeln die Wirkung. Wenn du für jemanden Hass empfindest, kehrt sofort Hass zu dir zurück. Willst du jemandem schaden (allein schon die Absicht zählt), schadest du in mindestens derselben Weise dir. Fürchtest du um das Wohl deiner Kinder, ziehst du alles zu ihnen hin, was du befürchtest.

3. Das Prinzip der Entsprechungen und Analogien – Wie innen – so außen, wie außen – so innen. Wie im Großen – so im Kleinen.

Das Große kann im Kleinen und das Kleine im Großen erkannt werden. Und so, wie du innerlich bist, so erlebst du auch deine Außenwelt, und die von dir erlebte Außenwelt entspricht immer dem, was du selbst innerlich bist. Die Außenwelt ist dabei immer dein Spiegel. Bist du im Reinen mit dir selbst, dann bist du gleichermaßen auch im Reinen mit der Außenwelt. Wenn du dich weiter entwickelst, dann muss sich alles auch um dich herum weiterentwickeln.

4. Das Prinzip der Resonanz/Anziehung – Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Ungleiches stößt einander ab. Hass zieht Hass an, Angst zieht Angst an, Sucht zieht Sucht an – und wenn wir nicht innehalten und umkehren, dann setzen wir eine Abwärtsspirale in Gang, die irgendwann nicht mehr zu stoppen ist und in Depression, Unglück und Tod endet.

Das gleiche Prinzip gilt natürlich auch für die Aufwärtsspirale 😉

5. Das Prinzip der Harmonie/ des Ausgleichs – Alles strebt zur Harmonie, zum Ausgleich. Das Stärkere bestimmt das Schwächere und gleicht dieses an sich an. Das Leben besteht aus dem harmonischen Miteinander, dem Geben und Nehmen der Elemente und Kräfte, welche in der Schöpfung wirken.

Indem wir das geben, was wir suchen, lassen wir den Überfluss in unser Leben ein. Indem wir Harmonie, Freude und Liebe geben, erschaffen wir in unserem Leben Glück, Erfolg und Fülle.

Von der Fülle des Lebens bekommt man nur so viel, wie man sich selbst der Fülle gegenüber öffnen kann. Der Mensch öffnet sich, indem er allen bewussten und unbewussten Gedanken an Mangel und Begrenzung in sich auflöst. Ja, sich von allen alten Begrenzungen trennt und neues, unbegrenztes wagt. Wer die Fülle nicht lebt, dem bleibt sie versagt.

6. Das Prinzip des Rhythmus – Alles besitzt seine Gezeiten. Alles steigt und fällt. Nichts bleibt stehen, alles bewegt sich. Der Pendelschwung zeigt sich in allem. Der Schwung nach links entspricht dem Schwung nach rechts. Rhythmus ist ausgleichend, bringt Verlässlichkeit und Gewissheit mit sich.

Du brauchst den jeweiligen Rhythmus also nur kennen zu lernen, um ihn dann optimal für dich zu nutzen. Die Winterzeit nutzt du als Gärtner zum Beispiel für deine Weiterbildung und Erholung während du im Sommer und Herbst auf beste Ernteergebnisse fokussierst.

7. Das Prinzip der Polarität – Die Welt ist Polar (Arm – Reich, Männlich – Weiblich, Gut – Böse). All diese Gegensätze kommen jedoch aus dem gleichen Ursprung. Alle Gegensätze sind somit eins.

Es gibt nicht die einzig richtige Wahrheit, sondern viele Wahrheiten. Urteile und werte deshalb nicht. Erkenne auch die Gegenmeinung an. Alle haben recht. Alles hat seine Berechtigung.

Weiteres zu den „kosmischen Prinzipien“ siehst und liest du am besten in diesem Erklärvideo oder bei MARYAM auf www.puramaryam.de.

 

Meditation nutzen

Ganz nach den kosmischen Gesetzen „wie Außen so Innen – wie Innen so Außen“ ist die Meditation – also in deiner Mitte sein – wohl einer der wichtigsten Punkte. Denn nur wenn du mit dir selbst im Reinen bist, dann kann sich auch deine Umwelt entwickeln.

Meditation ist das beste Werkzeug um:

Ausgeglichen zu sein – da alle Unruhe, Angst, Blockaden und der ganze Stress innerhalb der Meditation aufgelöst wird.

Sein ganzes Gehirn zu nutzen – wie aus der Hirnforschung bekannt, nutzt der durchschnittliche Mensch gerade mal 5% seines Gehirns. Untersuchungen von regelmäßig Meditierenden haben jedoch ergeben, dass bei diesen das gesamte Gehirn vernetzt und aktiviert ist.

Zugang zum eigenen Glück – Zufriedenheit ist der natürliche Zustand des Menschen. Durch unser Geldsystem haben wir allerdings verlernt die ständige Verbindung zu diesem Gefühl zu haben. Durch regelmäßige Meditation ist es jetzt wieder möglich, in diese Zufriedenheit einzutauchen und dadurch unter Anderem auch seine Berufung kennenzulernen.

Energie haben – Nach wissenschaftlichen Aufzeichnungen kann in der Meditation eine tiefere Ruhe als in der Tiefschlafphase erreicht werden. Dies bringt einen Energieschub und optimale Körpererholung mit sich.

Empathie erlernen – Wer meditiert, kann sich leichter auch auf die Menschen einstellen, die anderer Meinung und somit weniger sympathisch sind. Mitgefühl ist essentiell für ein gemeinsames Leben auf diesem Planeten und ermöglicht kommunikativen Austausch, der in dieser Form sonst nicht möglich ist.

Für Meditation gibt es unzählige Techniken. Zwei davon haben wir gelernt. Eine davon kann ich dir mit bestem Gewissen empfehlen – und zwar die Transzendentale Meditation (TM). Absolut jeder kann sie anwenden. Sie ist total einfach und extrem effektiv. Mehr Infos dazu siehst du auf meditation.de, dort kannst du dich auch für einen Gratisvortrag in deiner Nähe eintragen und Erkenntnisse von Trainern (z.B. unserem Ausbilder Norbert Wobbe) hören.

 

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Treffen

Das nächste offene Artabana-Treffen zur Absicherung bei Krankheit ist am Dienstag 24. April ab 18.30 Uhr bei uns am Kempterhof.

Bitte jeweils bei uns anmelden - 01723981788

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