Gesundheit

Angst vor dem Zahnarzt? Keine Panik – hier erfährst du, wie deine Zähne gesund bleiben & wieder werden und auch, wie du einen vertrauenswürdigen Zahnarzt findest

0 Comments 28 Januar 2017

Welche zentrale Rolle deine Zähne für deine  gesamte Körpergesundheit spielen

Deine Zähne und deine Mundgesundheit haben einen ganz entscheidenden Einfluss auf die Gesamtgesundheit deines Körpers. Das liegt ganz biologisch und entwicklungstechnisch gesehen daran, dass sich die Mundhöhlen-Zahn-Kieferregion bei einem Embryo sehr früh entwickelt.

Es gilt: Je früher sich eine Körperregion bei Embryos ausbildet, umso bedeutender ist sie für das gesamte Körpersystem.

Und da die Kieferregion eines Embryos zeitgleich mit Organen wie dem Herz und dem Hirn in der 8./9. Schwangerschaftswoche entstehen, kannst du sehen, dass deine Zähne einen enorm wichtigen Platz im Gesamtsystem deines Körpers einnehmen.

Gesunde Zähne durch natürlich Zahnpflege - bauchgedanke.de

Des weiteren kannst du dir bewusst machen, dass du in deinem Körper genauso viele Zähne wie Wirbel hast, nämlich jeweils 32 Stück. Und da die Natur super präzise arbeitet, liegt auf der Hand, dass es einen Zusammenhang zwischen Zähnen und Wirbeln geben muss.

Das bestätigen dir inzwischen auch die ganzheitlich arbeitenden Zahnärzte und Kieferorthopäden. Jeder Zahn steht in direkter Verbindung mit einem Wirbel und die Gesamtheit des Kiefers mit der Wirbelsäule. Der „Bundesverband der naturheilkundlichen Zahnärzte“ (BNZ) beschreibt, dass beispielsweise eine Rücklagenstellung des Unterkiefers sehr häufig auch mit einer Lordose (= übermäßige Krümmung der Wirbelsäule nach vorne, umgangssprachlich ist eine Lordose der Lendenwirbelsäule ein Hohlkreuz) der Hals- & Lendenwirbelsäule einher geht.

zähne und Wirbelsäule stehen in Verbindung miteinander

Wenn du dir jetzt überlegst, wie viele Kinder Zahnspangen in den Mund bekommen, schwant dir wahrscheinlich schon, weshalb die Menschen in unseren Breitengraden meist schon von Jugend an mit Rückenproblemen zu kämpfen haben. Mehr zum direkten Zusammenhang zwischen Zähne-Organe-Wirbelsäule gibt’s weiter unten.

Jetzt geht’s erst noch mal zurück zur Rolle deiner Zähne im Körper. Neben der frühen Ausbildung der Zahnregion als Embryo und dem Zusammenhang zwischen Zähnen und Wirbeln, gibt es als dritten unmittelbaren Zusammenhang noch die Mundschleimhaut.

Denn die Beschaffenheit der Mundschleimhaut entspricht der Beschaffenheit der Darmschleimhaut. Das bedeutet ganz praktisch: gibt es in einem von beiden eine Krankheitssituation, dann spiegelt diese sich im anderen wieder. Hast du also eine Entzündung im Mund, dann hast du ziemlich sicher auch entzündliche Probleme im Darm.

Gerade Entzündungen verteilen sich im Körper ziemlich schnell. Denn Bakterien, Gifte und Allergene gelangen, wie alle anderen Stoffe auch, über die Schleimhaut oder eben auch ganz direkt durch die wunden oder offenen Stellen in die Blutbahn und verteilen sich so im gesamten Körper. In einer solchen Situation ist dein Körper voll im Einsatz, um sich wieder zu heilen und insgesamt natürlich auch anfälliger für weitere Krankheiten.

Du merkst also schon – die Gesundheit deines Mundraums und auch deines Kiefers ist ausschlaggebend wichtig für die Gesundheit deines gesamten Körpers. Inzwischen wissen die ganzheitlich arbeitenden Ärzte sogar, dass sich insgesamt 3/4 aller chronischen Erkrankungen der inneren Organe auf Kieferprobleme zurückführen lassen. Auch alle weiteren chronischen Krankheiten, Allergien oder sogar Herzflimmern stehen in ganz direktem Zusammenhang mit deiner Zahngesundheit.

Volkskrankheiten Parodontitis & Karies und welche Wechselwirkungskrankheiten sie hervorrufen

Zuerst ist es wichtig zu wissen, was Parodontitis und Karies ganz genau ist.

Parodontitis beschreibt eine bakterielle Entzündung des Zahnfleisches. Das Ganze fängt ganz simpel an: Zahnbeläge, die nicht entfernt werden, bleiben auf dem Zahn und verhärten sich mit der Zeit – das nennt sich dann Plaque. Dieser Plaque arbeitet sich unter das Zahnfleisch – dieses löst sich somit leicht vom Zahn und Bakterien können sich ungehindert darunter einlagern. Es kommt zur Entzündung.
Diese Entzündung kann vom Zahnfleisch auch bis auf die Wurzelhaut und den Kieferknochen übergehen, wodurch der Zahn sich lockern und sogar ausfallen kann.

Woran du eine Parodontitis erkennen kannst:

Du hast Zahnfleischbluten, lockere Zähne, dein Zahnfleisch zieht sich zurück, du hast Mundgeruch.

bakterien karies parodontitis

Karies beschreibt wiederum eine Bakterienkrankheit der Zähne. Die Bakterien nutzen die kohlenhydrathaltigen Speisereste im Mund, um sich zu vermehren. Beim Abbau dieser Kohlehydrate durch die Bakterien entstehen Säuren. Und diese sind das Übel für deine Zähne. Denn die Säuren lösen Mineralien auf – und der Zahnschmelz, der deinen Zahn ummantelt und schützt, besteht aus Mineralien. Ist der Zahnschmelz weg, gelangen die Bakterien weiter in den „tatsächlichen“ Zahn (=das Zahnbein) und die Säuren fangen auch dort an, deinen Zahn zu durchsetzen und zerlöchern.

Kariesbakterien hat übrigens nicht jeder im Mund – sondern sie werden übertragen, wenn du zum Beispiel den gleichen Löffel benutzt wie jemand, der Karies hat. Realistisch gesehen, haben durch diesen einfachen Weg der Übertragung dann aber trotzdem die meisten Menschen diese Bakterien im Mund. Und dann kommt es nur darauf an, ob sie einen Nährboden bekommen oder nicht.

Damit Kariesbakterien wirklich angreifen können, brauchen sie 4 Bedingungen, die gleichzeitig erfüllt werden müssen:

ZAHN  –  ZEIT  –  BAKTERIEN  –  FUTTER FÜR BAKTERIEN

Du brauchst also erstens Mal Zähne im Mund und gleichzeitig brauchst du die Bakterien im Mund. Dazu brauchst du weiterhin eine Nahrungsgrundlage für die Bakterien – die brauchen also was zum Futtern, damit sie aktiv werden können. Und selbst jetzt, wenn diese drei Faktoren erfüllt sind, arbeiten die Bakterien nicht sofort los, sondern brauchen eine Anlaufzeit von 48-72Stunden.

Sprich: Erst wenn du innerhalb von 2-3 Tagen kein Mal richtig Zähne geputzt hast, wird es happig.

Woran du Karies erkennen kannst:

Du hast also Löcher im Zahn, die dir Schmerzen verursachen und die dann normalerweise vom Zahnarzt gefüllt werden. Karies schon vor einem Loch zu erkennen ist möglich. Denn kleine heller gefärbte Stellen auf deinen Zähnen, kleine ganz weiße Stellen, zeigen dir das Frühstadium an.

Welche Wechselwirkungskrankheiten stehen nun im Zusammenhang mit Karies und Parodontitis?

Der bekannteste Zusammenhang zwischen innerkörperlichen Krankheiten und Zahnproblemen ist der zwischen Parodontitis und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Frage stellt sich natürlich, was zuerst entsteht. Und je nachdem, bist du anfälliger für das jeweils andere.

Hast du also eine Parodontitis, dann besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Krankheiten(HKE). Aber nicht nur das – auch andere Krankheiten wie Rheuma, Arthrose/Arthritis, Atemwegsinfektionen, Osteoporose, Lungenentzündungen, Krebs, Diabetes,…. werden durch eine Parodontitis begünstigt und initiiert.

Andersherum gilt natürlich dasselbe. So hat laut unterschiedlichsten Studien ein Diabetes-Kranker eine 3,5x höhere Wahrscheinlichkeit Parodontitis zu bekommen. Ganz krass ist auch, dass ein Diabetiker mit Parodontitis einer 8-fach höheren Sterberate unterliegt, als ein Diabetiker ohne Parodontitis. Dasselbe gilt für HKE-Kranke mit Parodontitis – hier liegt die Sterberate 2,3x höher.

diabetes und parodontitis stehen in ursächlichem Zusammenhang

Auch bei Schwangeren hat Parodontitis einen Einfluss: denn sie begünstigt nicht nur ein Untergewicht des Babys, sondern auch direkt eine Frühgeburt.

Spannend: Offiziell haben in Deutschland 40% der Erwachsenen eine mittelschwere Parodontitis. Zählst du dann noch die Menschen mit einer leichten und schweren Parodontitis dazu, dann sind das locker über die Hälfte, wahrscheinlich sogar 2/3 der Menschen.
Bei Karies ist das krasse, dass fast alle Kinder in Deutschland, nämlich über 90% Karies haben. Der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Wolfgang Eßer, sagt, dass Karies die häufigste chronische Krankheit bei Kids im Vorschulalter sei.

In Bezug auf Wechselwirkungskrankheiten hat Karies, die soweit fortgeschritten ist, dass Löcher im Zahn entstanden sind, selbstverständlich auch einen Einfluss auf die Gesamtgesundheit deines Körpers. Denn jeder deiner Zähne ist mit einem Organ direkt verbunden. Dazu kannst du dir die nachfolgende Abbildung anschauen:

Genauer erklärt, bekommst du diese Abbildung im nächsten Abschnitt.

Was bedeutet ganzheitliche Zahnmedizin?

Ganzheitliche Zahnmedizin ist vielleicht ein Begriff, den du bisher noch nie gehört hast. Mir ging es zumindest mal so, als ich mit meiner Recherche für diesen Artikel begonnen habe.

Tatsächlich gibt es zur herkömmlichen, schulmedizinischen Version der Zahnmedizin auch eine Zahnmedizin, die ganzheitlich arbeitet, also den gesamten Körper mit einbezieht.

Ganzheitlich arbeitende Zahnmediziner haben eine schulmedizinische Ausbildung zum Zahnarzt durchlaufen. Viele haben eine zusätzliche Ausbildung als Heilpraktiker oder anderweitig zusätzliches Wissen komplementärer Diagnose- & Heilverfahren erworben.

Diese Zahnärzte ziehen also den gesamten Körper in Betracht und arbeiten mit Heilpraktikern, Chiropraktikern, Osteopathen, TCM-lern etc. eng zusammen. Bist du das erste Mal bei einem solchen Zahnarzt, wird er, ähnlich anderen Komplementärmedizinern, ein ausführliches „Aufnahmegespräch“ mit dir führen – er checkt also die Lage, deine Gesamtgesundheit, was steht an, was hattest du bisher, wie geht’s dir körperlich und geistig? Das kann dann schonmal 1-2 Stunden dauern.

Ziept es in deinem Körper und / oder deinem Mund, versucht ein Ganzheitlicher Zahnmediziner (GZM-ler) zu klären, wo die Ursache liegt. Liegt sie im Mund und macht sich über deinem Körper bemerkbar oder andersherum. Ein GZM-ler findet also heraus, ob das Huhn oder das Ei zuerst war.

So gibt es viele Beispiele von Patienten, denen Operationen bevorstanden, am Knie, an der Hüfte oder sonst wo. Kurz vor der OP haben sie aber noch schnell den Zahnarzt-Termin eingeschoben – und schwups: Nach der Zahnbehandlung verschwanden auch die jeweiligen Schmerzen und eine OP war nicht mehr nötig!

Jetzt fragst du dich vielleicht, wie die Zähne denn nun wirklich mit den Organen und Körperregionen verbunden sind. Und dazu kommen wir jetzt auf die Abbildung der Zahn-Organ-Beziehungen zurück:

Die Abbildung entstammt der Traditionellen Chinesischen Medizin. Und diese beschreibt, wie du bestimmt weißt, die Existenz der Meridiane, also Energieleitbahnen, die deinen gesamten Körper durchziehen. Auf dem System der Meridiane beruht auch die Akupunktur und die Akupressur. Und eben auch der Zahn-Organ-Zusammenhang.

Wie du siehst, ist jeder Zahn ganz direkt mit einem Organ und einer Körperregion verbunden. Und das auch im übertragenen Sinn, denn die TCM schreibt jedem Organ zusätzlich eine metaphysische Funktion zu. Interessanterweise bestätigen sogar schulmedizinische Studien diesen Zusammenhang in ihren eigenen Worten: denn laut diversen Studien hat die mentale Verfassung eines Menschen auch einen Einfluss auf die physische Gesundheit. (Es fällt mir schwer an dieser Stelle keine sarkastische Bemerkung an die Schulmedizin gerichtet einzubauen..;-))

Zurück zum Thema: deine Zähne sind also über die Meridiane mit den jeweiligen Organen verbunden. Sprich: pflegst du deine Zähne gut und hältst sie gesund, wird auch dein ganzer Körper positiv stimuliert. Und andersherum: Hast du Füllungen in den Zähnen, vielleicht sogar noch Amalgam, dann brauchen dich deine schmerzenden Gelenke nicht mehr zu wundern.

Ganz nüchtern gesehen, ist das auch ganz klar, denn der Zahn ist über die Zahnwurzel mit deinem Organismus verbunden und ein Austausch findet ganz selbstverständlich statt. An dieser Stelle gelangen Bakterien und Giftstoffe aus den Zähnen also direkt in die Blutbahn.

Die ganzheitliche Zahnmedizin ergänzt sich also vor allem mit der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Die TCM arbeitet, wie du weißt, auf dem System der Meridiane. Alles im Körper ist miteinander verbunden. Gibt es eine Blockade in den Organen oder Meridianen, kann die Energie, das Qi, nicht richtig fließen und du wirst krank.

tcm meridiane akupunktur

Um das Qi wieder ins Fließen bringen zu können, wird zum Beispiel die Akupunktur angewandt. Hierbei werden feine Nadeln in die jeweiligen Akupunkturpunkte gestochen.

Akupunktieren hilft bei allgemeinen Kiefer- & Zahnproblemen, bei Zähneknirschen oder unterstützt die Wundheilung.

 

Osteopathie

Osteopathie ist inzwischen sogar schon so etabliert, dass selbst herkömmliche Zahnärzte bei Zähneknirschen osteopathische Behandlungen verschreiben.

zähne Wirbelsäule osteopathie

Was macht ein Osteopath? Er betrachtet deinen gesamten Körper – ausgehend davon, dass der Körper dann gesund ist, wenn alle Organe und Körperteile genügend Arbeitsfreiheit haben. Wenn dem nicht so ist, gibt es Verspannungen, die sich über das Gewebe ertasten lassen. Diese erspürt ein Osteopath mit seinen Händen und löst sie wieder auf.

Ein Osteopath schaut aber nicht nur auf deine Organe, sondern auch auf deine Haltung, also dein Knochengestell – richtet also Wirbel wieder ein und korrigiert eine Hüftfehlstellung. Solche Korrekturen an den Knochen haben eine Wechselwirkung auf deinen Kiefer und natürlich Kieferfehlstellungen. Andersherum korrigiert ein Osteopath beispielsweise auch Wirbelsäulenverkrümmungen, die durch Zahnspangen entstanden sind.

Aryuveda & Phytotherapie

Aryuveda und Heilpflanzen-Therapie kommt vor allem vorbeugend und ursachenbehandelnd zum Einsatz.

Sprich es gibt eine ganze Reihe Kräuter, die du zur Kariesvorbeugung und so zur täglichen Zahnpflege einsetzen kannst. Ebenfalls gibt es super geniale Kräuter, die du bei Zahnfleischbluten, Parodontitis oder Mundgeruch einsetzen kannst.

aryuveda und phytotherapie in der Zahnheilkunde

Welche das sind, erfährst du dann bei deinem GZM-ler und auch weiter unten in einer Tabelle, die diese Kräuter auflistet.

Homöopathie

Die Homöopathie kommt vor allem zum Einsatz, wenn es um Krankheiten im Körper geht, die deine Zahngesundheit beeinflussen.

Familienstellen & Hypnose

In manchen Fällen können auch Familienstellen oder Hypnose-Sitzungen Wunder wirken. Ist eine Situation in der Familie festgefahren und du beißt dich daran fest, dann hat das selbstverständlich physische Konsequenzen, die sich wiederum nur durch eine Korrektur der metaphysischen Situation lösen lassen.

Auch Zähneknirschen wird oftmals durch eine verfahrene Situation hervorgerufen und kann mit einer Familienaufstellung gelöst werden.

Geht es um Situationen in Bezug zu anderen Personen oder Geschehnissen, lohnt sich eine Familienaufstellung. Geht es um eigene Gedankenkonstrukte, kann eher eine Hypnose die Problematik lösen.

Ernährungsberater

Ganzheitliche Zahnmediziner arbeiten natürlich auch mit Ernährungsberatern zusammen. Denn Karies und Parodontitis sind häufig auch eine ganz direkte Folge unserer Ernährung. Stellst du deine Ernährung um, dann entziehst du den Bakterien jegliche Lebensgrundlage.

Mehr zum Thema Ernährung und Mundgesundheit findest du weiter unten als extra Kapitel.

Je nach GZM-ler kommen auch noch andere alternative Heilmethoden zum Einsatz.

Worin liegt das Problem schulmedizinischer Zahnmedizin?

Ganz grundsätzlich liegt das Problem der Schulmedizin natürlich darin, dass sie von den Pharmakonzernen gesteuert wird und so eben nicht das Wohl und die Gesundheit des Menschen im Mittelpunkt steht, sondern wie viel Kohle man verdienen kann.

Fehler der Schulmedizin

Konkret auf deine Zahn- & Gesamtgesundheit bezogen, liegt das Problem der schulmedizinischen Zahnmedizin einerseits darin, dass sie die ganzheitlichen Zusammenhänge außen vor lässt und andererseits darin, dass die verwendeten Materialen und auch die Inhaltsstoffe der meisten Zahnpflegeprodukte gesundheitsschädigend sind.

Welche Materialen kommen bei herkömmlichen Zahnmedizinern zum Einsatz?

Es geht also um das Thema Zahnfüllungen, Kronen und Zahnersatz. Zahnfüllungen bestehen meistens aus Metallen: Quecksilber, Zinn, Kupfer, Titan, Silber, Gold. Egal ob Schwermetall (hochgiftig) oder nicht – alle kommen zum Einsatz.

Das Problem am Einsatz von jeglichen Metallen ist nicht allein ihr Giftigkeitsgrad, sondern auch die Tatsache, dass immer ein Strom entsteht, wenn zwei Metalle aufeinandertreffen. Hast du also beispielsweise eine Gold-Krone und ein Titan-Implantat, so entsteht zwischen diesen beiden ein Strom in deinem Mund. Und dieser Strom bleibt natürlich nicht unbemerkt, sondern wirkt sich ganz direkt auf deine Organe und vor allem auf dein Gehirn aus!

Jetzt ist nicht jeder Strom gleich stark, denn die Metalle besitzen untereinander verschiedene Wertigkeiten. Spannend ist, dass ganz viele Menschen genau diese Gold-Krone & Titan-Implantat Verbindung im Mund haben. Denn genau diese beiden Metalle, Gold & Titan, liegen in ihrer Wertigkeit am weitesten auseinander und somit entsteht der stärkste Strom.

Füllungen

Für Zahnfüllungen wird heute immer noch weitestgehend Amalgam eingesetzt – ganz einfach, weil die Krankenkassen Amalgamfüllungen komplett zahlen und bei anderen Füllungen ein Selbstzahleranteil anfällt.

Was ist so schlecht an Amalgam? Ganz einfach: Amalgam besteht aus Quecksilber, Silber, Zinn und Kupfer. Quecksilber ist hochgiftig, es gilt als 2. giftigster Stoff für den Menschen. Dementsprechend steht Quecksilber in Zusammenhang mit einer ganzen Latte an Krankheiten (mehr dazu erfährst du zum Beispiel in diesem Beitrag vom Zentrum der Gesundheit). Hast du eine oder mehrere Amalgam-Füllungen und lässt dein Blut testen, kann Quecksilber definitiv nachgewiesen werden. Denn die Hauptquelle für im Blut angelagertes Quecksilber sind Zahnfüllungen.

Jetzt denkst du dir vielleicht, dass die Füllung doch aber fest drin sitzt im Zahn. Das stimmt schon, aber durch das tägliche Zähneputzen mit Zahncreme, die Abrasiva enthält (mehr dazu unter weshalb herkömmliche Zahnpasta…deine Zähne schädigt), wird stetig ein bisschen an der Füllung gerubbelt und so immer etwas Quecksilber freigesetzt.

Andere Füllungen außer Amalgam gibt es natürlich auch: Glasionomerzement, Kompomer, Komposit, Gold und Keramik.

Glasionomerzement ist ein mineralischer Zement, der nicht besonders fest ist, und deshalb oft als Übergangslösung oder für Milchzähne verwendet wird. Kompomer ist eine Mischung aus Glasionomerzement und Kunststoff, hier gilt dasselbe.
Diese beiden Füllungen sind genauso kontraproduktiv wie Amalgam, weil eines der Mineralstoffe Fluorid ist. Und zwar in einer solchen Zusammensetzung, dass sich das Flourid ganz bewusst schön herauslösen und in deinem Körper anlagern kann. (Warum Flourid gesundheitsschädigend ist, erfährst du unter unter „weshalb herkömmliche Zahnpasta…deine Zähne schädigt„).

Komposit ist eine Zahnfüllung, die zu 20% aus Plastik besteht und zu 80% aus Glas. Sie soll formstabil sein und wird vor allem in sichtbaren Bereichen eingesetzt, da man sie mit UV-Licht farbbehandeln und an deine natürliche Zahnfarbe anpassen kann (natürlich verfärben sie sich auch leichter als andere Füllung…). Komposite kommen auch als Kleber für anderes Füllmaterial und Zahnspangen, als Desensibilisierungslacke bei empfindlichen Zähnen und als Kariesprophylaxe bei Kindern zum Einsatz.
Das Problem am verwendeten Plastik besteht darin, dass dieses Bisphenol-A haltig ist. Wenn du Kinder hast, erinnerst du dich sicher an sämtliches Plastik-Zubehör, das Bisphenol-A-frei deklariert ist. Denn inzwischen ist weithin bekannt, dass Bisphenol-A ein Hormongift ist und sich somit nicht nur negative auf deinen Hormonhaushalt (zB. auch Fruchtbarkeit) auswirkt, sondern in Bezug auf deine Zähne den Zahnschmelzaufbau hindert und Zahnausfall bewirkt.

Hinzu kommt, dass in den Kunststoffgemischen auch Flourid vertreten ist, was zu Mineralisierungsschäden an deinen Zähnen, verfrühter Hautalterung, einem höheren Knochen-& Zahnbruchrisiko, rheumatischen Beschwerden und einer erhöhten Infektanfälligkeit führen kann und führt (Dr. med. Hans-Gert Lindauer, Hamburg).

Insgesamt wirken sich Kunststofffüllungen so stark auf den Gesamtorganismus aus, dass es zu Herzrasen, Schlafstörungen, Energiedefiziten und vielem mehr kommen kann. Dr. Just Neiss, ganzheitlicher Zahnmediziner, hat einen Artikel über Zusammenhänge zwischen Krankheiten und Kompositen geschrieben.

Zahnfüllung gold Plastik

Gold ist in der herkömmlichen Zahnmedizin eine echte Alternative zu den anderen Füllungen, weil es keine giftigen Inhaltsstoffe besitzt. Dennoch muss Gold als Inlay angefertigt und eingeklebt werden – und das geschieht mit Phosphatzement, was wiederum nicht wirklich schadstofffrei ist. Des weiteren reagiert Gold mit anderen Metallen im Mund und sollte nur dann verwendet werden, wenn keine anderen Metalle vorhanden sind.

Keramik ist die absolut verträglichste Variante, denn es ist kein Metall und steht mit keinerlei Giftstoffen in Verbindung. Dennoch muss auch Keramik mithilfe eines Kompositklebers eingeklebt werden. In der ganzheitlichen Zahnmedizin gibt es Methoden, die die Verwendung von Komposit-Klebern verträglich machen können. Dazu später mehr.

Wie lange halten die unterschiedlichen Füllungen? 
Amalgam 6-8 Jahre, Glasionomerzement 3-4Jahre, Kompomer 3-4 Jahre, Komposit 6-8 Jahre, Gold 15 Jahre und Keramik 15 Jahre.

Du siehst also, es gibt Füllung, die deinem Körper richtiggehend nur schaden und Füllungen, die verträglich verbaut werden können. Ob und wie eine Füllung verträglich eingebaut wird, hängt auch wieder von der Sichtweise des Mediziners ab.

Denn ein herkömmlicher Zahnarzt wird dir ans Herz legen, dass es sinnvoller ist, so viel wie möglich vom gesunden Zahn zu erhalten und eher auf eine Komposit-Version zurückzugreifen, weil bei dieser Version die Füllung eingefüllt und dann ausgehärtet wird, während bei einem Keramik-Inlay das Inlay angepasst und als Ganzes eingesetzt wird – und hierfür mehr gesunder Zahn abgetragen wird.

Diese Denkweise wäre an sich auch top, wenn die verwendeten Materialen sich eben nicht hoch gesundheitsschädigend auswirken würden.
Das wäre dann der Fall, wenn der Arzt das Komposit vollständig aushärten würde, denn so lösen sich laut Dr. Neiss kaum/keine Inhaltsstoffe, wie das angesprochene Bisphenol-A, heraus. Beim Aushärten geht es darum, dass das in den Zahn gefüllte Komposit mit UV-Licht bestrahlt wird, damit es trocknet. Die offiziellen Aushärtungszeiten sind aber viel zu gering angesetzt, die Füllung härtet nur oberflächlich, nicht aber komplett aus. Dadurch können die  Inhaltsstoffe über die Zahnwurzel in den Organismus gelangen. Um dies auszuschließen, müssen die Komposit-Füllungen in mehreren Sitzungen à wenige Minuten mit Licht bestrahlt werden. Herkömmliche Zahnärzte haben dieses Wissen leider nicht!

Ähnliches gilt auch bei Wurzelbehandlungen. Um den natürlichen Zahn erhalten zu können, müssen hoch chemisch-giftige Arzneien eingesetzt werden, damit die Bakterien (einigermaßen) vernichtet werden können. Da stellt sich die Frage, was besser ist: den Zahn mit Chemiebombe erhalten und füllen oder ein Implantat ohne Gift. Diese Frage kann dir dann nur dein Bauchgefühl beantworten.

Wurzelbehandlungen

Da wir jetzt schon beim Thema Wurzelbehandlungen sind, geht’s direkt weiter. Eine Wurzelbehandlung wird dann unternommen, wenn sich Bakterien bis in die Zahnwurzel vorgearbeitet haben. Das ist zum Beispiel der Fall bei einer fortgeschrittenen Karies oder durch einen abgebrochenen Zahn.

Die herkömmliche Zahnmedizin verspricht dir, dass das kranke Gewebe an deiner Zahnwurzel mithilfe von Werkzeugen mit Nickel-Titan-Legierungen und chemischen Medikamenten gänzlich beseitigt und das Loch dicht verschlossen wird. Technisch gesehen ist das aber in den allermeisten Fällen aufgrund der fein verzweigten Zahnwurzel gar nicht möglich. Das bestätigt sich dadurch, dass ein zahnwurzel-behandelter Zahn nie komplett störungsfrei wird – sei es direkt oder in den zugehörigen Organen.

Hinzu kommt, dass die allermeisten Wurzelfüllungen arsen- und oder aldehydhaltig sind und so ihr übriges tun. Arsen gehört ebenfalls zu den giftigsten Verbindungen überhaupt und war im Alten China gängig, um jemanden um die Ecke zu bringen.

Zahnfüllung Wurzelbehandlung zahnimplantat

Implantate und Brücken

Implantate sind vollständig ersetzte Zähne. Sie bestehen aus einer Art Schraube, die meist aus reinem Titan hergestellt wird, und in den Kieferknochen eingearbeitet wird. Darauf kommt ein Verbindungsstück aus demselben Material und obendrauf eine Krone, also der sichtbare Zahn.

Statt Titan kann für dieses Konstrukt auch Keramik verwendet werden – was insgesamt gesundheits-freundlicher ist.

Und dennoch gilt bei jeglichem Implantat (1 Zahn) und Brücken (mehrere Zähne): sie sind Fremdkörper im Mund und es gibt keinerlei Studien zu Langzeitfolgen.

Welche Rolle spielen die Schwermetalle?

Dir ist jetzt bestimmt aufgefallen, dass immer wieder die Rede von Schwermetallen war.

Zu den Schwermetallen gehören Metalle ab einer bestimmten Dichte (4,5g/cm3). Hierzu zählen beispielsweise Quecksilber, Kupfer, Zink, Nickel, Titan, Chrom, Blei usw. Kommen diese Schwermetalle in hohen Verbindungen vor, wirken sie stark toxisch auf deinen Körper. Sie schwächen dein Immunsystem, Organe wie Leber und Nieren, dein Gehirn (z.B. Alzheimer), also dein gesamtes System. Es kommt zu chronischen Erkrankungen wie Morbus Crohn, chronischen Infektionen, Störungen des Nervensystems usw.

Dein Körper kann Schwermetalle leider nicht selbstständig ausleiten, weil diese Stoffe natürlicherweise nicht in unserer Nahrung vorkommen. Es gibt aber unterschiedliche Methoden zur Ausleitung von Schwermetallen.

Weil das Thema Schwermetall-Ausleitung sehr umfassend ist, gehe ich an dieser Stelle nicht weiter darauf ein, sondern empfehle dir diesen Vortrag von Dr. med. Dietrich Klinghardt. Er empfiehlt ganz grundsätzlich die Alge Chlorella, Bärlauch und Koriander zur Ausweitung von Schwermetallen.

Eine Ausleitung von Giftstoffen macht selbstverständlich nicht nur bei Schwermetallen, sondern grundsätzlich Sinn. Wenn du beispielsweise eine einfache Füllung bekommen hast, kannst du schon am Tag vor dem Eingriff oder sonst direkt danach anfangen, mit Ceolith oder Chlorella zu arbeiten, um die schädlichen Stoffe, die freigesetzt worden sind, direkt zu binden und über den Stuhl auszuführen, damit sie sich gar nicht erst in deinem Gewebe anlagern können.

Dabei lohnt es sich übrigens auch an das Betäubungsmittel zu denken, das für die Behandlung verwendet wurde. Auch da sind Giftstoffe drin, die deinen Körper belasten. Übrigens sind die meisten Anästhetika mit Adrenalin versetzt – es gibt aber auch welche ohne. Frag also deinen Zahnarzt einfach, was er verwendet bzw. bitte ihn direkt um ein Mittel, das frei ist von Adrenalin.

Als Idee am Rande: Manche Zahnärzte arbeiten auch mit Hypnose als Alternative zum Betäubungsmittel. Oder du entscheidest dich Selbsthypnose zu erlernen – dann brauchst du das Zeug eh nicht mehr:-)

 

Wie arbeitet die GZM und welche Materialien werden verwendet?

Den Ansatz der ganzheitlichen Zahnmedizin kennst du schon. Der Zahnmediziner schaut nicht nur in deinen Mund, sondern sieht sich dich als ganzen Menschen an und findet mithilfe weiterer Heilmethoden heraus, ob die Ursache für dein Problem im Mund liegt und sich über deinen Körper äußert oder andersherum.

Auch bei den Ansätzen zur Behandlung von Karies und Parodontose unterscheiden sich die Ganzheitlichen von den Schulmedizinern.
Ihr Ziel ist es, diese Krankheiten frühzeitig zu erkennen und natürlich zu behandeln.

Sie werden dich also beispielsweise auf deine Ernährung ansprechen und dir erklären, welche Nahrungsmittel, was in deinem Mund auslösen. Das Thema Ernährung findest du in einem extra Abschnitt: Ernährung: welche Rolle Zucker wirklich spielt.

Sie werden dir weiterhin natürliche Methoden zur Verbesserung deiner Mundgesundheit empfehlen. Und dazu gehört dann flouridfreie Zahnpasta oder gar keine Zahnpasta, sondern Zahnkreide, Mundspülungen mit Xylit, Kräuteranwendungen oder Ölziehen.

Welche Sachen hier wirklich helfen und sinnvoll sind, findest du wieder in einem extra Abschnitt: Mit welchen Produkten & Gewohnheiten kannst du deine Zähne pflegen und gesund halten.

Wenn es um die verwendeten Materialien in der ganzheitlichen Zahnmedizin geht, gilt grundsätzlich: es kommen keine Metalle zum Einsatz. Sprich alle Füllungen und Implantate werden aus Keramik hergestellt. Das ist natürlich schon mal echt klasse, denn Keramik ist für deinen gesamten Körper am besten verträglich: es kann weder ein Strom in deinem Mund entstehen, noch sind Allergene oder andere körperbelastende Stoffe im Keramik enthalten.

Nichtsdestotrotz kommen auch die ganzheitlichen Zahnärzte nicht um die Verwendung des herkömmlichen Komposit-Klebers umhin. Das ist zwar irgendwie schade, und dennoch auch nicht ganz so schlimm, denn diese Zahnmediziner wissen um die richtigen Aushärtungszeiten für den Kleber. Das bedeutet, dass du eben kaum/keine Gefahr läufst, dass sich giftige Stoffe in deinen Körper ablösen.

Ich schreibe kaum/keine Gefahr, weil sich feststofflich nichts löst, feinstofflich aber dennoch die Info in deinem Körper vorhanden ist.

Wichtig ist es auch zu wissen, dass die ganzheitlichen Zahnmediziner dir nicht einfach irgendein Zeug in den Mund hauen, sondern erstmal deine Verträglichkeit mit dem Material testen. Sprich, sie checken erstmal ab, ob du auf Variante A, B oder C des Komposit-Klebers reagierst oder nicht und überlegen sich dann Lösungen, die dein Körper gut verträgt.

Werden die Zahnbehandlungen bei ganzheitlichen Zahnmedizinern übernommen?

Grundsätzlich wird ein Zahnarzttermin ganz normal von deiner Krankenkasse gezahlt. Denn Zahnarzt ist Zahnarzt.

Empfiehlt dir dein Zahnarzt zusätzliche komplementär medizinische Hilfe, wie Akupunktur oder Osteopathie kommt es auf deine Krankenkasse an, ob sie solche Leistungen übernimmt oder nicht.

Bei den Füllungen verhält es sich wieder gleich, wie beim herkömmlichen Zahnarzt. Amalgam würde übernommen werden, während die anderen Möglichkeiten nur in der Höhe, die einer Amalgam-Behandlung entspricht, übernommen werden – den Rest musst du selbst tragen.

Wie du einen ganzheitlich behandelnden Zahnarzt finden kannst: Das ist recht easy – einfach auf der Seite der Internationalen Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin e.V. das Suchfeld bemühen.

Meine Erfahrung: Nicht alle aufgelisteten Zahnärzte sind wirklich 100% ganzheitlich eingestellt. Schau einfach, welche Ärzte es in deiner Umgebung gibt, schau dir ihre Internetseiten an und gehe zu 2-3 Verschiedenen, einfach um zu sehen, was jeder dir so erzählt und was du für ein Gefühl bei ihnen hast.

Was sagt die Ganzheitliche Zahnmedizin zum Thema Weisheitszähne

Zu den Weisheitszähnen kennst du wahrscheinlich die üblichen Aussagen vom Zahnarzt oder Kieferorthopäden: „Die müssen raus, weil sie die Frontzähne verschieben können.“

Rein körperlich gesehen, geht das aber gar nicht. Es gibt keinerlei Beobachtungen oder konkrete Studien, die zeigen, dass Weisheitszähne in der Lage sind, die vorderen Zähne zu verschieben. Dahingegen existiert aber das Gegenteil: denn es gibt eine internationale Studie, die eindeutig belegt, dass Weisheitszähne keine Verschiebungen bewirken können! 

Es gibt demnach also keinen Grund beschwerdefreie Weisheitszähne herausnehmen zu lassen. Ganzheitliche Zahnmediziner und Kieferorthopäden raten davon sogar direkt ab. Denn den Weisheitszähnen kommt eine ganz wichtige Organverbindung im Körper zu – sie stehen in direkter und ganzheitlicher Verbindung zu Herz und Dünndarm.

Weisheitszähne nicht ohne Grund rausnehmen

Das ist deshalb so wichtig, weil dieser Wirkungskreis in deinem Körper mit der Hypophyse, dem zentralen Nervensystem, der Psyche und deinem Energiehaushalt  verbunden ist.

Das bedeutet ganz praktisch gesehen: lässt du deine Weisheitszähne herausnehmen, schwächst du deinen Energiehaushalt, dein Immunsystem und es kann mit etwa einem halben Jahr Verzögerung zu Schwierigkeiten kommen wie Herzrhythmusstörungen, Schwindel, Migräne, Sehstörungen, Rheuma, Verdauungsprobleme, allgemeine Schwäche.

Psychisch gesehen steht dein Herz zudem für Liebe, der Herz-Dünndarm-Kreis hat mit Gefühlen zu tun wie Liebe, Ärger, Zorn, Vergebung, Traurigkeit, Selbstliebe, Sorge, Geborgenheit. All diese Gefühle befinden sich in unserer heutigen Zeit nicht im Lot, sondern ufern vielmehr ins Extreme aus – denk dabei an Dinge wie hohe Scheidungsraten, im Selbstwert geschwächte Menschen, Menschen voller Sorgen oder Streitlustige, die wegen Nichts vor Gericht ziehen.

Laut Dr. med. dent. Brockhausen kommt es bei ausnahmslos allen Patienten, denen die Weisheitszähne (insbesondere alle 4 auf einmal) gezogen worden sind, zu Lähmungen des zellulären Immunsystems (das Immunsystem wird in zellulär und humoral unterteilt – zellulär heißt: körpereigene Abwehr durch Zellen).

Grundsätzlich erleben Menschen, bei denen Weisheitszähne gezogen worden sind, zunächst Erschöpfungszustände, sie verlieren ihren „Biss“, fühlen sich schwach.
Dr. Kübler aus Waldshut benennt zudem eine Untersuchung der Uni Bergen, die belegt, dass gesundheitliche Schäden erst nach Entfernung der Weisheitszähne auftauchen. Das liegt unter anderem auch daran, dass die Wunden, die bei der Entfernung entstehen, sehr selten vollständig ausheilen. In den allermeisten Fällen bleibt ein „Raum“ zurück, in dem sich Bakterien und Pilze sammeln, und der Ursache für weitere Krankheiten wird.

Wann ist es jetzt also wirklich nötig Weisheitszähne herausnehmen zu lassen? 

Wirklich nötig ist eine Entfernung der Weisheitszähne laut ganzheitlichen Zahnmedizinern in zwei Fällen:

wenn sich eine Entzündung an den Weisheitszähnen ausgebildet hat

oder

wenn wirklich ein Platzmangel im Kiefer besteht, wodurch die Zähne nicht durchstoßen und  die Nachbarzähne direkt geschädigt werden können.

Laut verschiedenen Zahnmedizinern, wie Dr.Koch aus Herne oder Ernährungsforschern wie Dr. Werner Kollath kann einem Platzmangel im Kiefer vorgebeugt/verhindert werden, wenn die Ernährung ausreichend Vitalstoffe (=Vitamine, Mineralien und Spurenelemente) enthält. Bei Platzmangel könntest du also auch erstmal deine Ernährung aufpimpen und schauen was passiert. Denn ziehen lassen geht im Endeffekt ja immer noch.

Wenn es dann tatsächlich dazu kommt, dass du deine Weisheitszähne ziehen lassen musst, werden ganzheitliche Zahnmediziner auf die richtige Reihenfolge achten und niemals alle 4 auf einmal rausnehmen. Bei Frauen werden zuerst die Zähne rechts gezogen, bei Männern links. Zudem wird zuerst der Zahn im Unterkiefer entfernt und 2-3 Monate später der im Oberkiefer. Diese Reihenfolge fußt wiederum auf der TCM und ist am besten verträglich für deinen Gesamtorganismus.

 

 

Weshalb herkömmliche Zahnpasta und Mundwasser deine Zähne schädigen

Wie jetzt? Warum schädigen? Normalerweise gehst du doch davon aus, dass deine Zahnpasta nicht nur hilft, deine Zähne zu säubern, sondern eben auch dazu beiträgt, dass der Zahnschmelz erhalten bleibt und die Zähne gesund bleiben. Und dass Mundwasser Bakterien killt und einen guten Atem verleiht.

zahnpflegeprodukte

Das ist, so abgefahren es auch klingt, absolut nicht so – viel mehr das Gegenteil ist der Fall. Herkömmliche Produkte zur Zahnpflege schädigen deine Zähne und Mundflora mehr, als dass sie sie verbessern. Und das liegt letztlich an den Inhaltsstoffen.

Was steckt also in herkömmlichen Zahnpflegeprodukten alles drin?

Parabene

Parabene sind Konservierungsmittel und somit in jeder herkömmlichen Zahnpasta enthalten. Die Konservierungsstoffe gehen durch die Mundschleimhaut direkt in deinen Körper über und wirken dort vor allem auf den Hormonhaushalt – genauer gesagt auf die Östrogenproduktion! Besonders stark wirkt sich dieser Einfluss bei Männern und vor allem auch kleinen Jungs auf die Fruchtbarkeit aus. Aber auch bei Frauen mit Brustkrebs können die Parabene im Geschwür selbst gefunden werden.

Weiterhin können die Konservierungsstoffe auch Allergien auslösen. Das liegt einfach daran, dass sie durch den ganzen Körper gehen und sich in allen möglichen Organen ansammeln. Parabene können schon nach 2 Tagen Benutzung herkömmlicher Kosmetik in deinem Urin nachgewiesen wenden.

In Babyprodukten sind diese Konservierungsstoffe weitestgehend verboten – nicht jedoch in herkömmlicher Kosmetik.

Parabene werden auf den Verpackungen mit vielen unterschiedlichen Namen angegeben. Hier eine Auswahl, der am häufigsten verwendeten Bezeichnungen: Parahydroxybenzoat, Oxybenzoesäure, Oxybenzoat, Hydroxybenzoat, HB-Ester/ PHB-Ester und einfach alles, wo das Wort Paraben selbst drin vorkommt wie beispielsweise Ethylparaben.

Emulgatoren

Emulgatoren wirken technisch gesehen so: aus Stoffen, die sich schlecht oder gar nicht miteinander mischen lassen, entsteht durch Zugabe von Emulgatoren eine homogene Masse, die auch so bleibt und sich nicht wieder absetzt.

In der Kosmetik werden Tenside als Emulgatoren eingesetzt. In deinem Mund trocknen diese Tenside deine Schleimhaut aus und können so zu einer Mundschleimhautentzündung oder sogar zu Mundgeschwüren führen.

Natriumlaurylsulfat ist ein typisches Tensid, manchmal auch als SLS oder SDS angegeben.

Des weiteren kannst du einen Emulgator daran erkennen, dass er PEG in der Bezeichnung trägt oder auf -eth endet.

Abrasiva

Abrasiva sind die Stoffe, die deine Zähne weiß machen. Feinste Körnchen also, die auf dem Zahn reiben und so natürlich dem Zahnschmelz zu Leibe rücken. Mit dem Resultat, dass viele Menschen, die extra white Zahnpasta benutzen, früher oder später empfindliche Zähne bekommen.

Triclosan

Triclosan findest du in Zahnpasta und Mundwasser. Triclosan wird chemisch hergestellt und sorgt dafür, dass alle Bakterien abgetötet werden. Es geht hierbei wirklich um alle Bakterien, auch die nützlichen, deren Aufgabe es ist, die Mundflora gesund zu halten.

Triclosan zerstört also nicht nur die Mundflora und führt somit zu Entzündungen etc., sondern lässt deinen Körper sogar starke Antibiotika Resistenzen aufbauen – was weniger cool ist, wenn du dich je entscheiden solltest, doch mal auf Antibiotika zurückzugreifen.

Interessant: In vielen anderen Ländern ist Triclosan schon verboten, in Deutschland nicht.

Flourid

Das Ammenmärchen vom ach so wichtigen Flourid hält sich weiterhin in der herkömmlichen Zahnmedizin.

Fakt ist: Flourid ist ein Zellgift – und zwar eines, das sich gern anlagert, genauso wie Quecksilber. Das bedeutet, dass sich in deinem Körper eher chronische als akute Effekte entwickeln. Denn durchschnittlich 50% des eingenommenen Flourids bleiben im Körper gespeichert. Hauptanlagerorte sind deine Knochen, dein Bindegewebe, deine Zirbeldrüse (reguliert deine innere Uhr und schüttet DMT aus – ein Stoff, der bei Geburt, Tod, spirituellen, intuitiven & kreativen Aktivitäten ausgeschüttet wird), deine Schilddrüse, Hypophyse und Nebennieren.

Du merkst vielleicht schon, dass gerade diese Organe eine ausschlaggebende Rolle in der Hormonproduktion deines Körpers spielen. Die Hormonproduktion wird durch das abgelagerte Flourid beeinträchtigt und somit gerät die natürliche Selbstregulierung zur Erhaltung der Gesundheit in Ungleichgewicht – und zwar physisch, mental und somit auch psychosomatisch (psychische und feinstoffliche Probleme des Inneren zeigen sich als körperliche Probleme im Äußeren). Psychosomatisch gesehen hat das Flourid somit auch einen Einfluss auf das komplette Chakrensystem – also auf deinen gesamten Organismus.

Flourid hat zudem nicht nur einen negativen Einfluss auf deinen Hormonhaushalt, sondern auch auf deinen Stoffwechsel. Denn Flourid ist ein Zellgift, es hemmt also die Enzyme, die am Stoffwechsel beteiligt sind und schwächt diesen somit.

Des weiteren vermindert Flourid alle deine kognitiven Fähigkeiten. Hierzu gehört unter anderem: Lernen, logisches Denken, Urteilsfähigkeit, sprechen, Aufmerksamkeit, Kreativität, Erinnerungsvermögen,….

Zurück zu deinen Zähnen: Flourid stärkt, anders als dein Zahnarzt dir erzählt, deinen Zahnschmelz nicht, sondern schwächt diesen langfristig – insbesondere in saurem Milieu. Die meisten Menschen heute haben ein leicht bis stark saures Milieu im Mund, je nachdem wie zuckerhaltig ihre Ernährung ausfällt: je zuckerreicher, umso saurer.

Worauf sich die Zahnmediziner beziehen, wenn sie dir erzählen, dass Flourid deinen Zahnschmelz stärkt, ist folgendes: durch das Flourid baut sich tatsächlich eine Schicht auf deinen Zähnen auf. Diese Schicht ist in etwa 6 Nanometer dick – sprich: sie ist so dünn, dass sie mit einem Mal kauen schon wieder weggerieben ist. Gleichzeitig lagert sich das Flourid aber auch im Mundgewebe an und gelangt durch die Mundschleimhaut in deinen Körper. Mit dem Effekt, dass deine Knochen und Zähne durchaus härter werden, aber eben in einer Form, die nachteilig ist. Denn die Knochen und Zähne härten so aus, dass sie ihre natürliche Flexibilität verlieren und so schneller ab-/brechen. (Das kannst du vor allem in Regionen der Welt beobachten, wo das Trinkwasser fluoridiert ist.)

Nachdem du nun die chronischen Effekte kennst, die Flourid in deinem Körper hat, gibt es auch noch den Akutfall – und das ist ganz einfach: der Tod.

Isst ein bis zu 2 Jahre altes Kind nur eine halbe Tube fluoridierte Zahnpasta, stirbt es daran. Ein 6-jähriges Kind muss etwa zwei Drittel essen, um daran zu sterben. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine 2-Jährige eine halbe Tube Zahnpasta isst, ist vielleicht nicht sehr hoch, wenn auch immer noch wahrscheinlich genug. Das Wichtige aber an diesem Beispiel ist, dass schon so geringe Mengen an Fluor in Zahnpasta zum Tod führen können.

Jetzt denkst du vielleicht noch daran, dass Fluorid doch als essentielles Spurenelement gilt, ähnlich Eisen und Zink. Dem ist aber in Wahrheit nicht so, denn ein essentielles Spurenelement zeichnet sich dadurch aus, dass sich ein Mangel in deinem Körper ausbildet, wenn du zu wenig davon hast. Bei Flourid ist das nicht der Fall – ganz im Gegenteil, je weniger du von dem Zeug im Körper hast, umso besser.

flourid zellgift

Insgesamt führt eine regelmäßige Verwendung von industriellem Mundwasser und Zahnpasta also nicht nur zu einer negativen Veränderung deiner Mundschleimhaut und des Zahnschmelzes, zu einer Zungenfarbenveränderung und sogar zu einer Beeinträchtigung des Geschmackempfindens, sondern eben auch zu Krankheitsbildern in deinem gesamten Organismus.

Selbst Zahnpflegeprodukte aus der Naturkosmetik sind nicht optimal

In Naturkosmetikprodukten kommen die Inhaltsstoffe wie beispielsweise Triclosan oder auch geschmacksverändernde Stoffe nicht vor. Das ist schonmal ein großes Plus.

Gleichzeitig ist der Einsatz von wirklich zahnpflegenden Stoffen wie Xylit, Propolis oder natürlichen ätherischen Ölen für das Frischegefühl im Mund super toll.

Und dennoch kommen auch in der Naturkosmetik schaumbildende Stoffe, Abrasiva oder auch Flourid zum Einsatz. Und das ist wirklich total schade. Zwar bekommst du auch Fluorid-freie Zahnpasta – aber ein fertig angerührtes Creme-produkt braucht eben einfach Emulgatoren, Konservierungsstoffe & Co.

Wenn du aber doch nicht ganz auf Zahncreme verzichten willst, kannst du auf Weleda zurückgreifen. Weleda bietet von den Inhaltsstoffen ganz passable Zahncremes an – der Hauptkritikpunkt liegt hier auf dem Glycerin. Glycerin ist an sich zwar nicht schädlich, aber es hinterlässt auf den Zähnen ebenfalls Rückstände, die nur mit richtig intensiven und mehrmaligen Zahnspülung runterzubekommen sind. Weleda Zahncreme bekommst du hier auf eBay oder im Bioladen/Reformhaus.

Insgesamt gesehen ist fertige Zahnpasta oder Mundwasser, egal ob herkömmlich oder Naturkosmetik, dennoch nicht optimal für deine tägliche Zahnpflege.

Mit welchen Produkten und Gewohnheiten kannst du deine Zähne täglich pflegen und gesund halten? 

Es gibt einige Produkte, die wirklich sinnvoll sind für deine tägliche Zahnpflege. Dazu gehören zum Beispiel Zahnöl, Zahnkreide, Miswak-Zahnbürsten oder das Ölziehen:

Für das tägliche Zähneputzen benutzt du statt Zahnpasta am besten:

1. Zahnöl:

Zahnöl ist super genial. Denn die Inhaltsstoffe wirken sich durch die Bank genial auf deine Mundflora und Zahngesundheit aus! Es gibt schon einige Anbieter, die Zahnöl verkaufen – schau dir aber die Inhaltsstoffe wirklich gut an, denn in Zahnöl sollte auch wirklich nur Öl drin sein.

Wenn du ein fertiges Zahnöl kaufen möchtest, ist das Zahnöl von „Ringana“ oder auch das von „Provida organics“ empfehlenswert.

Ansonsten kannst du auch einfach Kokosöl, Sesamöl oder andere Öle, die dir gut schmecken und die du auch zum Ölziehen verwendest, benutzen, um deine Zähne zu putzen.

Alternativ kannst du dir auch dein eigenes Zahnöl mixen! Wie das geht, erfährst du im Absatz Zahnpasta, Zahnöl & Mundwasser selbst herstellen.

2. Zahnkreide – nur zusätzlich und höchstens 1-2x im Monat!

Zahnkreide ist an sich super genial. Denn die Inhaltsstoffe wirken sich durch die Bank genial auf deine Mundflora und Zahngesundheit aus! Du benutzt sie ganz normal wie Zahnpasta.

zahnkreide

Grundsätzlich besteht Zahnkreide aus Calciumcarbonat, meistens versetzt mit Xylit und einigen Kräutern:

Calciumcarbonat: Das ist die Grundsubstanz – die Kreide. Calciumcarbonat ist genau der Stoff, aus dem auch deine Knochen und Zähne bestehen. Um deine Knochen oder Zähne zu stärken, schaust du vermehrt auf deine Calcium-Aufnahme. Die Kreide wirkt sich also genial auf deine Zähne aus – denn diese werden durch den direkten Kontakt & den indirekten Kontakt (über die Mundschleimhaut vom Körper aufgenommen und innerlich der Struktur zugeführt) remineralisiert. Zudem wirkt Calciumcarbonat basisch – was schädliche Bakterien so gar nicht mögen. Sprich Karies ist kein Thema mehr.

Xylit: Xylit ist ein aus Birkenrinde gewonnener Zuckerersatzstoff, der antibakteriell wirkt und so auch vor Karies schützt. Tatsächlich gab es schon vielerlei Studien, die zeigen, dass Menschen, die regelmäßig Xylit verwenden, keine Karies bekommen.

Nelke: wirkt entzündungshemmend und auch leicht betäubend bei Zahnweh (in Zahnöl für zahnende Kids ist Nelkenöl auch drin).

Pfeffer: wirkt entzündungshemmend, antimikrobiell und schmerzlindernd. Gleichzeitig wirkt er auch verdauungsfördernd:-).

Minze/Pfefferminze: wirkt antibakteriell und gibt einen frischen Geschmack.

Bei unterschiedlichen Herstellern kommen unterschiedliche Kräuter mit in die Zahnkreide. Einerseits haben sie, wie du gerade gelesen hast, eine positive Auswirkung auf deine Zähne, und andererseits geben sie einen guten Geschmack.

Der Gewöhnungsfaktor bei Zahnkreide besteht darin, dass sie nicht schäumt – was natürlich perfekt für deine Zahn-Gesundheit ist, aber eben neu für dein Zahnputzgefühl. Denn schon nach wenigen Sekunden fühlt es sich im Mund so an, als würdest du ohne etwas putzen. Der leichte Kräutergeschmack bleibt meist erhalten.

Zahnkreide kannst du zum Beispiel über ebay kaufen: empfehlenswert sind die Produkte von „zahnkreide“ und „birkengold“. „Birkengold“ schmeckt etwas intensiver nach Ingwer, „Zahnkreide“ ist etwas neutraler.

ACHTUNG, ACHTUNG:

Zahnkreide solltest du nicht jeden Tag benutzen! 1-2x im Monat reicht vollkommen aus. Denn Zahnkreide ist letztlich reines Abrasiva. Die Kreide löst sich also nicht vollständig im Mund auf, sondern es bleiben kleinste Körnchen bestehen, die auf deinen Zähnen rubbeln.

Aus diesem Grund kannst du die Kreide hin und wieder super genial als „Weiß-Zahnpasta“ benutzen, nicht aber täglich, weil du dir sonst den Zahnschmelz damit abreibst.

Alternativ könntest du die Kreide als Kur auftragen: Wenn du das Pulver also nur mit dem Finger auf die Zähne aufträgst, einwirken lässt und dann entweder ausspülst oder runterschluckst.

Alternativen zur herkömmlichen Plastik-Zahnbürste:

1. Öko-Zahnbürste

Anstatt einer Zahnbürste aus herkömmlichem Plastik, kannst du dir eine Öko-Zahnbürste aus Bio-Plastik oder Bambus zulegen.

Die Bambus-Bürsten sind einfache Einweg-Bürsten, die du wie gewohnt nach 6-8 Wochen entsorgst. Die Borsten bestehen ebenfalls aus Bambus, wenn sie als naturbelassen oder natur deklariert sind, oder sonst aus Kunststoff, wenn es keine extra Deklarierung gibt. Es gibt Hersteller, wie hydrophil, die auf eine nachhaltige Produktion achten.

Bei Öko-Plastik-Bürsten, wie die von Monte Bianco (eBay), behältst du normalerweise den Stil, der aus Mais-Plastik hergestellt wird und wechselst nur die Köpfe immer wieder aus. Köpfchen gibt es auch hier entweder herkömmlich aus Nylon oder nature aus Schweinsborsten. Wichtig auch hier: weichere Köpfe sind besser für dein Zahnfleisch als Festere.

2. Ultraschall-Zahnbürsten

Als Variante, auf die du ab und zu neben deiner ganz normalen Handzahnbürste zurückgreifen kannst, bietet sich eine Ultraschall-Zahnbürste an.

Um dir einen Überblick zu verschaffen: es gibt Handzahnbürsten, elektrische Zahnbürsten und Schall-Zahnbürsten.

Eine Handzahnbürste hat den Vorteil, dass sie eben nicht elektrisch ist, du deinen Kopfbereich also keinen elektronischen Wellen aussetzt. Sie ist günstig, du bist auf keine Aufladestationen angewiesen, sie greift im Normalfall deinen Zahnschmelz nicht an, sie massiert dein Zahnfleisch mit.

Eine elektronische Zahnbürste hat im Grunde keine Vorteile, denn sie ist eben nicht nur preishoch in der Anschaffung und macht dich abhängig von Stromquellen, sondern schwingt mit ihren Bürsten so schnell und intensiv hin & her, dass sie wirklich deinen Zahnschmelz angreift und somit für empfindliche Zähne und allem was damit einher geht sorgt. Es ist also sinnfrei eine elektrische Zahnbürste zu benutzen.

Eine Ultraschallzahnbürste (es geht wirklich nur um Ultraschallbürsten, nicht um einfache Schallbürsten, weil diese letztlich gleichzustellen sind mit einfachen elektrischen Zahnbürsten) hat Vor-& Nachteile. Und weil diese recht umfassend sind, bekommst du eine Auflistung zur besseren Übersicht:

Wirkungsprinzip: Die Ultraschallwellen erzeugen mit der Zahnpasta Millionen kleine Bläschen, die dann in Berührung mit dem Zahnbelag implodieren und diesen so entfernen. Weil es sich um Ultraschallwellen handelt, sind die Schallwellen nicht hörbar.

Pro: Das absolute unschlagbare an einer Ultraschallzahnbürste ist, dass sie wirklich effektiv alle Zahnbeläge entfernt, auch Plaque, der schon etwas älter ist. Und das, ohne dabei den Zahnschmelz anzugreifen. Denn eine solche Zahnbürste arbeitet, wie der Name schon sagt, mit Ultraschall und nicht mit Reibung. Und das ist im Endeffekt genau dasselbe Prinzip, wie bei einer professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt – denn dieser verwendet ebenfalls Schallgeräte.

Benutzt du also eine Schallzahnbürste, wirst du dir Zahnreinigungen beim Arzt entweder komplett sparen oder auf ein Minimum herunterfahren können.

Contra: Eine Ultraschallzahnbürste ist vergleichsweise teuer in der Anschaffung, du bist wiederum auf Strom angewiesen, um sie aufladen zu können und du verwendest in deinem Kopfraum Ultraschallwellen.

Zu bedenken gibt  es 2 Dinge:

  1. Es gibt nur 2 Anbieter, die Ultraschallzahnbürsten herstellen. Für welchen du dich letztlich entscheidest, sagt dir am besten dein Bauchgefühl. Hier hast du den eBay-Link zur Emmi-Dent Bürste und einmal den Link zur Megasonex Bürste.
  2. Es heißt, dass du für die Emmi-dent eine Spezialzahnpasta brauchst und für die Megasonex nicht.
    An dieser Stelle kann ich dir zwar keinen wissenschaftlichen Hintergrund bieten, warum es sinnvoll ist oder eben nicht sinnvoll ist eine spezielle Zahnpasta zu benutzen – dafür kann ich dir mein eigenes Bauchgefühl dazuvorstellen und vor allem auch die Selbsterfahrungen einer guten Freundin, die selbst Zahnärztin ist.Mein Gefühl sagt mir, dass es nicht logisch ist, dass du für die ein Bürste eine spezielle Zahncreme brauchst und für die andere nicht, wenn doch beide mit demselben Prinzip arbeiten.Meine Freundin, die selbst Zahnärztin ist, hat das Ganze ausprobiert. Sie besitzt eine Emmi-dent Bürste und hat sich von der Firma Emmi-dent eine passende Zahncreme gekauft, die  frei von Flourid, Gluten, Nanomaterialien und Mikroplastik ist(Emmi-dent Nature Calcium). Sie hat einerseits diese Zahncreme ausprobiert und andererseits auch mit einer normalen Naturkosmetik-Zahncreme von Weleda gearbeitet. Sie beschreibt, dass sie bei beiden Varianten das Gefühl hatte, dass die Zähne gut gereinigt werden, wobei mit der Spezialcreme ein besonders glattes Gefühl auf den Zähnen hinterbleibt und bei der normalen Zahncreme nicht.

Fazit: Eine Schallzahnbürste täglich zu benutzen, ist unnötig, denn du brauchst nicht jeden Tag eine Ultrareinigung deiner Zähne. Hin & wieder, wenn du das Gefühl hast, du bekommst den Zahnbelag nicht richtig runter, ist eine Schallzahnbürste genial. Denn sie entfernt alle Rückstände gründlich, ohne ewiges Schrubben. Du könntest so eine Schallzahnbürste also 1x pro Woche oder 1x Monat benutzen, je nachdem, was dein Mundgefühl dir sagt.

Ob du dann auch eine spezielle Zahncreme benutzt, muss dir dein Bauchgefühl sagen. Sicherlich sind Stoffe in der Creme drin, die nicht sonderlich gesund sind, wie beispielsweise Tenside oder Emulgatoren. Gleichzeitig ist die Frage, ob es nicht einfach okay ist, diese Zahncreme zu benutzen, wenn du die Ultraschallzahnbürste eh nur 1x pro Monat hernimmst.

Ganz grundsätzlich musst du für dich einfach entscheiden, ob die Verwendung von Ultraschallgeräten in deinem Kopfbereich für dich in Ordnung geht oder nicht. Gleichzeitig musst du auch abwägen, ob du dir eine Spezialzahnpasta dazu besorgst oder nicht. Wenn du ein ungutes Gefühl hast, dann ist es sinnvoller, eine solche Zahnbürste nicht zu benutzen, wenn es dir gut dabei geht, warum nicht.

3. Das A & O des Zähneputzens

Ein optimales Zähneputzen zeichnet sich durch 2 Dinge aus:

  1. der Druck: Setze deine Zähne und dein Zahnfleisch nur sehr geringem Druck aus – etwa 200g Druck. Wie wenig das ist kannst du überprüfen, indem du mit deiner Zahnbürste auf eine Küchenwaage drückst und versuchst 200g zu halten. Alternativ kannst du deine Zahnbürste auch auf deinen Handrücken drücken – sobald sich die Haut weiß färbt, übst du zuviel Druck aus.Der Druck ist deshalb so entscheidend, weil gerade in dem Bereich, wo sich die Beläge bilden und es somit wichtig ist zu putzen, nämlich am Zahnfleischrand, der Zahnschmelz von Natur aus am dünnsten ist. Reibst du wie ein Wilder darauf herum, trägst du den Zahnschmelz langsam ab.Nebenbei: der Zahnschmelz in diesem Bereich ist sogar so dünn, dass es er durch ständiges, nächtliches Zähneknirschen oder Zähnezusammenbeißen gesprengt werden kann. Das liegt daran, dass es hier zu Druckkräften von 300kg und mehr kommt.
    Bei empfindlichen Zähnen ist es also auch wichtig Knirschen & Pressen auszuschalten.
  2. die Gründlichkeit: 1-2x am Tag richtig ordentlich und gründlich Zähneputzen mit Bürste, Öl, Seide und Zungenschaber pflegt deine Zähne und hält sie gesund.5x am Tag 1-2min nachlässig Drüberschrubben ist weder effektiv, noch zahngesundheitsfördernd.

 

Welches Zahnpflege-Zubehör sonst noch sinnvoll ist:

1. Zungenschaber

Ein Zungenschaber hört sich im ersten Moment vielleicht nicht so appetitlich an – ist aber wirklich eine geniale Sache.

zungenschaber

Denn über Nacht bildet sich auf deiner Zunge ein Belag, der nur so strotzt vor Bakterien und Toxinen. Das liegt daran, dass sich dein Körper nachts entgiftet und das eben auch über die Zunge geschieht. Optimalerweise putzt du also diesen Belag am Morgen mit einem Zungenschaber ab.

Die Vorteile liegen auf der Hand: die krankheitsverursachenden Bakterien werden nicht wieder heruntergeschluckt, sondern ausgespült; dasselbe gilt für die abgesonderten Giftstoffe; Mundgeruch wird der Gar ausgemacht; und wenn du siehst, was für eine dicke Schicht da manchmal runterkommt, fühlst du dich gleich doppelt so frisch im Mund.

Zungenschaber gibt es vielerlei. Die Plastiknoppen auf der Rückseite einer herkömmlichen Zahnbürste sind völlig unnütz, und auch andere Plastik-Produkte sind qualitativ einfach nicht der Renner.

Empfehlenswert sind die einfachen aryuvedischen Schaber aus Edelstahl. Denn diese sind einfach hygienisch, holen wirklich den ganzen Belag runter, sind schnell in der Handhabung und halten lange.

Einen Zungenschaber bekommst du hier (eBay) oder in den meisten Bio-Läden mit Kosmetikabteilung.

2. Zahnseide

Auch Zahnseide ist eine sinnvolle Ergänzung zum normalen Zähneputzen. Denn egal mit welcher Zahnbürste – du kommst einfach nicht zwischen die Zähne rein.

Auch hier empfiehlt es sich wieder auf die Öko-Produkte zurückzugreifen, denn herkömmliche Zahnseide besteht aus Plastik, während die Bio-Variante wirklich aus Seide besteht und mit Bienenwachs bezogen ist.

Zahnseide bekommst du hier bei ebay oder auch im Biomarkt mit Kosmetikabteilung.

Gewohnheiten, die jeden Tag dazu gehören:

1. Ölziehen

Das Ölziehen kommt aus der aryuvedischen Tradition und ist eine super geniale Gewohnheit zur Pflege deiner Zähne und für deine gesamte Mundhygiene. Denn das Öl kommt im Mund in absolut jede Ecke und in jeden Zahnzwischenraum.

Ganz praktisch gesehen, nimmst du beim Ölziehen einen Schluck voll Öl in deinen Mund und bewegst dieses im ganzen Mund hin und her. Du ziehst es zwischen deinen Zähnen durch und schaust einfach, dass es überall in deinem Mund hingelangt. Mit der Zeit vermengt sich das Öl natürlich mit dem Speichel und das Ganze wird dann einfach flüssiger und leichter zu ziehen und „spülen“. Das hört sich jetzt ein bisschen eklig an und anfangs wird es dir vielleicht auch nicht anders gehen wie mir und den meisten anderen – dass du dich einfach erstmal überwinden musst, das Öl-Spucke-Gemisch im Mund zu behalten und nicht auszuspucken.

Das wird aber wirklich besser, vor allem, wenn du fühlst wie frisch und super sich dein Mund nach dem Ölziehen anfühlt. Beim ersten Mal Ölziehen schaffst du vielleicht schon 5 min und dann kannst du dich langsam weiter steigern auf die idealen 15-20 min. Das hört sich lang an, vor allem am Morgen, ist es aber nicht – denn das Ölziehen geht ja nebenher. Du fängst einfach gleich nach dem Aufstehen damit an und nebenher kannst du duschen, dein Kaffee vorbereiten oder was auch immer du sonst am Morgen tust machen.

Das Ölziehen zur Gewohnheit werden zu lassen, ist deshalb so genial, weil:

du mit dem Öl an absolut jede Stelle zwischen allen Zähnen kommst.
das Öl entzündungshemmend wirkt – und auf diese Weise Zahnfleischentzündungen vorbeugt und heilt.
das Öl auch antibakteriell wirkt und so Karies vorbeugt. In der Tat bekommen Menschen, die regelmäßig Ölziehen, keine Karies.
das Öl entgiftend wirkt. Entgiftend deshalb, weil dein Körper sich unter anderem über deine Mundschleimhaut und vor allem auch über deine Zunge entgiftet und das Öl diese ganzen ausgeschiedenen Giftstoffe bindet und abführt.
du durch die Mundbewegungen, woran deine Zunge ja beteiligt ist, die Zungenreflexzonen aktivierst und somit deinen ganzen Körper über die Meridiane anregst.
du damit immer einen frischen Mund hast. Bakterien haben keine Chance mehr und somit auch der Mundgeruch nicht.
der Speichelfluss angeregt wird. Und Speichel hemmt wiederum Bakterien.
das Milieu in deinem Mund so wieder basisch wird. In einem basischen Milieu machen sich keine krankheitserregenden Keime breit.
dein Kiefer durch die Bewegung gestärkt wird.
sogar lockere Zähne durch das Ölziehen wieder gefestigt werden.
das Ölziehen sogar positiv auf Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Allergien, Asthma, Hautprobleme, Nebenhöhlengeschichten, Verdauungsprobleme und mehr auswirkt.
es deinen trockenen Mund und rissigen Lippen wieder gesunden lässt.
du auf natürliche Weise deine Zähne aufhellst, sie also weißer werden.

Du siehst also, Ölziehen ist einfach nur genial.

schöne zähne ölziehen

Und jetzt gibt’s die praktische Anleitung:

Das Öl

Du besorgst dir erstmal das Öl, damit du loslegen kannst. Traditionellerweise nimmst du Sesam- oder Sonnenblumenöl. Die allermeisten empfehlen heute Kokosöl zu verwenden, weil das so viele entzündungshemmende und andere tolle Inhaltsstoffe haben soll.

Meine ganz persönliche Meinung dazu ist: Kokosöl ist sicher eine tolle Sache – dennoch ist das Kokosöl zur Zeit ein mega Marketing-konsumanregendes Produkt, wird überall gehypt und in den Himmel gelobt, um Kohle zu machen. Sprich: wenn du Lust hast auf Kokosöl, dann klar warum nicht; wenn du denkst, das regionale Sonnenblumenöl tut’s auch, dann bist du damit genauso gut dran!

Am besten ist es, wenn du einfach wieder auf dein Bauchgefühl hörst und zu dem Öl greifst, das dir schmeckt und taugt.

Es gibt auch ein zusammengestelltes Öl von der Firma Ringana – dieses besteht aus Sesamöl, Minzöl, Sternanisöl, Zimtöl, Eukalyptusöl, Myrrheöl, Salbeiöl, Zitronenöl, Nelkenblütenextrakt, Kieselsäure, Xylit und Gelbwurzextrakt. Du siehst es ist eine ganze Latte an Inhaltsstoffen und das macht es super erfrischend und angenehm zum Ölziehen.

Du kannst dir aber auch einfach dein eigenes Öl zusammenstellen. Als Basis nimmst du Kokos-, Sesam- oder Sonnenblumenöl und mischst das mit einem Öl, das einen frischen Geschmack gibt, wie beispielsweise Minzöl.

Die Anwendung

Erstens: die Zungenreinigung

Als erstes am Morgen fängst du mit der Zungenreinigung an. Mit dem Zungenschaber oder ersatzweise einem Löffel schabst du den weißen Belag auf deiner Zunge runter, damit das gröbste schon mal raus ist.

Zweitens: Öl in den Mund

Jetzt nimmst du einen Teelöffel oder Esslöffel voll Öl, je nachdem wie viel Menge du im Mund verträgst, in den Mund und ziehst das Öl immer wieder durch alle Zähne durch.  Das soll unbedingt auf nüchternen Magen passieren, also auch ohne davor etwas zu trinken. Denn sonst spülst du schon einen Teil der Bakterien und Ablagerungen wieder in den Körper rein.

Insgesamt ist es optimal 15-20min zu ziehen, damit sich alles rauslösen kann.

Drittens: Nachputzen

Wenn du fertig bist, kannst du das Öl einfach ausspucken (ins Waschbecken oder in ein Taschentuch) und deinen Mund nochmal mit Wasser oder einer selbstgemachten Mundspülung durchspülen. Es gehört ebenfalls dazu, deine Zähne nochmal nachzuputzen – das geht auch gut ohne Zahnpasta oder Zahnkreide.

Wichtig beim Ölziehen

Es gibt ein paar Dinge, die du beim Ölziehen beachten solltest:

Das Öl wirklich ausspucken und nicht herunterschlucken. Denn das Öl bindet ja alle Toxine und Bakterien und die beförderst du mit dem Öl aus deinem Körper heraus.
Das Öl nur im Mund ziehen und spülen – nicht aber gurgeln.
Nur ohne Prothesen Ölziehen.
Beim Thema Zahnfüllungen scheiden sich die Geister, denn manche sagen auch mit Zahnfüllung Ölziehen ist ok, während die anderen davon abraten. Hier ist es wieder wichtig auf dein Bauchgefühl zu hören und dich zu fragen: welcher Art der Füllungen hast du? Wie viele Füllungen hast du? Hast du mehrere Amalgam-Füllungen im Mund, lösen sich natürlich extrem viele Giftstoffe heraus und das kann schnell zuviel werden für deinen Körper. Hast du eine Keramik-Füllung sieht das schon wieder anders aus.
Auch Kids können Ölziehen, sobald sie sicher wissen, dass das Öl wieder heraus muss. Du selbst kennst dein Kind am besten und weißt, wann es bereit dafür ist.

 

Ernährung: welche Rolle Zucker wirklich spielt 

Jedes Kind bekommt immer wieder gesagt, dass Zucker den Zähnen nicht gut tut. Das gibst du vielleicht auch an deine Kinder weiter. Und dabei hast du natürlich auch recht.

Denn Zucker beziehungsweise Kohlenhydrate spielen tatsächlich eine ganz entscheidende Rolle beim Thema Zahngesundheit. Woran liegt das?

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Kohlenhydrate, wozu Zucker ja eben auch gehört, verschieben das Bakteriengleichgewicht in deinem Mund – und zwar in eine ungünstige Richtung. Denn wenn dein Körper Kohlenhydrate im Mund anfängt zu verdauen, so werden Säuren gebildet. Und das ist das, was deinen Zähnen und deinem ganzen Körper schadet.

Denn die Säure greift nicht nur ganz direkt deinen Zahnschmelz an, sondern verhindert auch eine Remineralisierung deiner Zähne direkt im Mund und bietet das perfekt Milieu für kariesfördernde Bakterien.

Insgesamt auf deine Ernährung gesehen, gilt: je saurer dein Körper wird, umso mehr Mineralstoffe verliert er. Und das wirkt sich letztlich auf allen Ebenen aus:

deine Knochen, Zähne und das Gewebe verlieren an Struktur, das heißt Knochen & Zähne an Härte, das Gewebe an Festigkeit;

du fühlst dich durch weniger Mineralstoffe müde und abgeschlagen;

auch auf psychisch-emotionaler und feinstofflicher Ebene bist du weniger empfänglich, denn die Mineralstoffe wirken als Brücke zwischen rein biochemischen Abläufen im Körper und deinem Gemüt (wie das genau funktioniert erklärt Dr. med. Ulrich Mohr in diesem Interview).

Auch auf deinen Körper im Ganzen gesehen, wirken sich Säuren nachteilig aus. Denn die Säuren müssen mithilfe von Mineralstoffen ausgeleitet werden. Und diese Mineralien nimmt dein Körper aus seinen Speichern wie Knochen, Zähne und Gewebe.

Und das bedeutet schließlich ganz einfach, dass du deine Speicher einerseits gut mit Mineralien versorgen solltest und andererseits, dass weniger oder nicht säurebildende Nahrungsmittel super als Grundlagennahrung für deinen Körper geeignet sind.

Weshalb ist basische Ernährung geeigneter und was heißt das genau?

Lebensmittel, die basisch und eben nicht sauer in deinem Körper wirken, sind aus zwei Gründen besser für deinen Körper: den ersten Grund kennst du schon, denn Säuren müssen mithilfe von Mineralien wieder ausgeleitet werden. Und der zweite Grund ist letztlich die Erklärung für den Ersten. Denn fast alle Regionen in deinem Körper sind basisch veranlagt. Sogar in deinem Mund herrscht ein schwach basisches /neutrales Milieu und normalerweise kein Saures (!!) : der pH liegt bei 7,0 -7,1.

Die einzigen Körperregionen, in denen ein saures Milieu herrscht, sind der Magen direkt mit pH 1,2 – 3,0 und deine Muskeln mit pH 6,9. Das liegt daran, dass dein Magen mithilfe der Säure die Nahrung zersetzt und in den Muskeln durch die fortwährende Verbrennung von Nährstoffen, Säuren gebildet werden (der Muskelkater rührt von einer Übersäuerung der Muskeln durch Überaktivität). Spannend ist, dass das Herz bei einer pH-Wert Absenkung auf pH 6,2 aufhört zu schlagen.

Welche Nahrungsmittel werden basisch, welche sauer zersetzt?

Ganz grundsätzlich kannst du davon ausgehen, dass tierische Eiweiße säurebildend sind und Gemüse basenbildend ist. Auch Kohlenhydrate- & zuckerhaltiges, Alkohol und Koffein bilden schlechte Säuren.

Das heißt jetzt nicht, dass du nie wieder Kaffee trinken sollst, sondern einfach mal schaust, wie deine Grundnahrung zusammengesetzt ist und wie du sie optimieren kannst.  Es heißt, eine Ernährung basisch zu sauer von 80:20 eignet sich gut. Einen genialen Überblick von „Zentrum der Gesundheit“  über basische & saure Lebensmittel findest du in diesem Beitrag .

Spannend ist hierbei noch zu wissen, dass durch gesunde Ernährung der Zahnbelag nicht verschwindet, sondern sich in seiner Qualität verändert. Denn bei idealer Ernährung und Mundhygiene bietet der Zahnbelag den guten Bakterien ein Milieu, in dem diese es schaffen die schadenden Bakterien im Zaum zu halten.

 

Was hilft bei Zahnfleischentzündung, Zahnweh und empfindlichen Zähnen wirklich?

Wenn du nicht gleich zum Zahnarzt gehen möchtest, sondern selbst erstmal deinen Körper zur Selbstheilung unterstützen und anregen möchtest, dann gibt es ein paar tolle pflanzenheilkundliche Dinge, auf die du zurückgreifen kannst.

Angefangen bei der TCM: von der Traditionellen Chinesischen Medizin her ist bekannt, dass die Milz eine übergeordnet wichtige Rolle für dein Zahnfleisch und deine Zahnsubstanz spielt. Es ist also eine gute Idee, die Milz in ihrer Funktion zu unterstützen. Die Milz steht für die Energie der Mitte – sie ist also der Hauptschalter für die Energien in deinem Körper. Die Emotion, die mit der Milz korreliert ist Nachdenklichkeit.

Ähnliches gilt für die Leber, die mit der Milz in einem Wirkungskreis steht. Die Leber steht in Zusammenhang mit Zahnschmerzen allgemein und im übertragenen Sinn mit dem gleichmäßigen Energiefluss im Körper. Die Emotion, die mit der Leber korreliert ist Ärger & Wut.

Das bedeutet ganz konkret: es ist sinnvoll Milz & Leber zu stärken. Und das tust du vor allem durch Bitteres.

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Bitter ist eine der fünf Geschmacksrichtungen, die die TCM kennt und genau der Geschmack, der bei uns im Westen nicht mehr beliebt ist. Dabei ist Bitteres so klasse für eben deine Leber & Milz, also für den Energiefluss im Körper, für deine Zähne, für deine Verdauung.

Das Fantastische hierbei ist wieder, dass bittere Kräuter & Gemüse/Obst nicht erst im Körper anfangen zu wirken, sondern auch schon im Mundraum. Denn deine Zähne profitieren sofort und ganz direkt von den Bitterstoffen, indem diese hemmend auf die Plaquebildung wirken. Gleichzeitig regt Bitteres deinen Speichelfluss an, was wiederum klasse ist, denn auch der Speichel hemmt Bakterien.

Neben den Bitterstoffen sind die Gerbstoffe ebenfalls total gut bei Zahngeschichten. Denn Gerbstoffe wirken einerseits ebenfalls hemmend auf die Plaquebildung und andererseits zusammenziehend und entzündungshemmend. Sie nehmen den krankheitserzeugenden  Bakterien also den Nährboden.

Übersicht: Kräuter, die dir bei Zahnproblemem helfen

Dr. med. dent. Wolf Brockhausen M.Sc. (www.mensch-und-zahn.de) hat drei weitere Ideen parat:

Bei schmerzenden Zahnhälsen empfiehlt er über einen längeren Zeitraum täglich eine Schicht Heilerde auf die freiliegenden Zahnhälse aufzutragen und 30 min einwirken zu lassen. Danach schlucken.

Als zahnfleischwirksamen Tee kannst du dir auch eine beliebige Teemischung aus den folgenden Kräutern selbst zusammenstellen: Betonie, Eibischwurzel, Isländisch Moos, Odermenning, Kamille, Wiesenkopf, Lein, Eichenrinde, Weidenrinde, Majoran.

Und bei einem Loch im Zahn kannst du dir als erste Hilfe einen in Nelkenöl getränkten Wattebausch direkt auf das Loch legen oder, wenn das Loch groß genug ist, eine Nelke reinstecken.

Eine ganz schöne Nummer, wie viele Kräuter ganz direkt helfen und dir den Zahnarzt ersparen.

Und noch eine Idee: Wenn du merkst, dass ein bestimmter Zahn schmerzt oder zieht, dann kannst du dir beispielsweise auch anschauen, mit welchem Organ dieser verbunden ist und dann Kräuterkuren machen, die genau dieses Organ unterstützen.

Und jetzt bekommst du noch ein Rezept für einen Zahnweh-Wein*. Diese Kur kannst du gezielt einsetzen, um vereiterten Zähnen und Zahnherden den Gar auszumachen.

Zuerst mischst du 1 Teil trockenen Wermut (losen Tee) und 1 Teil Eisenkraut (losen Tee). Von der Mischung 1 EL mit 1/2l Bio-Weißwein mehrere Minuten gut durchkochen lassen. Dann seihst du das Ganze ab und legst die warmen Kräuter als Umschlag auf den Kieferbereich auf. Wenn die Kräuter kalt sind, kannst den Wickel wieder abnehmen. Den Wein selbst trinkst du schluckweise über den Tag verteilt und behältst jeden Schluck einige Zeit im Mund, damit alles gut einwirken kann.

Dies als Kur anwenden, aber nicht länger als eine Woche. Das wirst du freiwillig aufgrund des Geschmacks wahrscheinlich eh nicht wollen:-)

*Nach: Hirsch, Grünberger; Die Kräuter in meinem Garten. 

Ein weiteres altes Hausmittel ist Propolis

Propolis wird von Bienen benutzt, um ihren Stock vor Keimen zu schützen, es wirkt also antibakteriell, antiviral und antimykostisch (gegen Pilze). Es bekämpft also zuerst mal alle schädlichen Eindringlinge. Danach, und das ist super klasse, regt Propolis die Genesung des Gewebes an und wirkt gleichzeitig betäubend.

Das bedeutet, du kannst Propolis zur täglichen Zahnpflege einsetzen und beugst somit Zahnproblemen vor oder du verwendest es im Akutfall bei Karies, Parodontitis, Mundfäule, freiliegenden Zahnhälsen und allen anderen Mundproblemen.

Propolis bekommst du als Krümel, Salbe oder Tinktur. Für die Zahnbehandlung ist die Tinktur super geeignet. Diese kannst du einfach auf Zahnfleisch oder auch offene Zahnhälse auftragen (doch Vorsicht: Reines Propolis färbt die Zähne gelb).

tinktur

Zahnwachs-Kur

Wenn du ein kleines Loch hast und dich entscheidest, dass du ohne Zahnärzte durchkommen willst, dann lohnt es sich zusätzlich zu den ganzen anti-keim Kräutern eine Zahn-Nachwachs-Kur zu starten. Das kannst du, indem du:

erstens  – täglich einmal 20 min eine Mundspülung mit Beinwell machst. Dafür nimmst du etwas frische Beinwell-Wurzel und mixt diese mit Wasser zu einer wirklich ganz dünnen Lösung. Wenn du keine frische Wurzel zur Verfügung hast, kannst du dir auch getrocknetes Beinwellwurzel-Pulver in der Apotheke holen.

und zweitens – täglich eine trockene Eierschale pulverisierst und sie mit einem Smoothie, Saft oder direkt in Zitronensaft einnimmst. Das Calcium aus der Eierschale eignet sich super optimal für den Knochen- & Zahnaufbau.

Ob eine solche Zahnwachs-Kur funktioniert, ist natürlich umstritten. Offiziell kann der menschliche Körper kein Zahnmaterial nachbilden. Offiziell kann aber auch ein Querschnittsgelähmter nie wieder laufen – wie Clemens Kuby und andere Menschen uns zeigen, ist das aber völliger Schmarrn, denn es kommt auf deine innere Überzeugung, dein Unterbewusstsein, dein ureigene Selbstheilungskraft an, was möglich ist und was nicht.

Wie du Mundspülungen ganz easy selbst herstellen kannst

Nachdem du jetzt ja weißt, wie viel unnützes Zeug in fertiger Zahnpasta drin ist, brauchst du zur täglichen Pflege deiner Zähne also nur ein Öl und vielleicht eine Mundspülung. Gerade Mundspülungen kannst du super easy selbst herstellen – und hier siehst du wie:

Mundwasser-Rezepte:

Bertram-Mundwasser* bei Zahnschmerzen, Zungenlähmung und Karies:

Aus 25g getrockneter Wurzel und 250ml Korn oder Obstler eine Tinktur ansetzen. Diese soll 3 Wochen lang an einem warmen, dunklen Ort ziehen. Danach seihst du sie ab und gibst sie in eine braune Flasche. Jetzt bereitest du dir aus 30ml Tinktur, 3-5 Tropfen ätherischem Pfefferminz- oder Salbeiöl und 100ml destilliertem Wasser eine Mischung. Fertig ist das Mundwasser. Am besten mehrmals täglich mit diesem Mundwasser den Mund spülen und nach ein paar Tagen, wenn es aufgebraucht ist, neu anmischen.

Für den Geschmack könntest du noch bis zu 5 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl dazugeben. Pfefferminzöl hat den Vorteil, dass es antiseptisch wirkt und bei Zahnweh hilft.

Weitere Öle, die sich gut eignen, sind Kamillen-, Nelken-, Salbei-, Thymian- oder Teebaumöl.

(*Nach: Hirsch, Grünberger; Die Kräuter in meinem Garten.)

Xylit-Mundwasser für den Alltag:

Bei Xylit-Mundwasser hast du mehrere Möglichkeiten.

Entweder du nimmst 1/2 Teelöffel Xylit direkt in den Mund, wartest bis sich dieser aufgelöst hat und spülst die Lösung dann etwa 3 Minuten im Mund umher. Ausspucken, ausspülen, fertig.

Oder du mixt dir mit Wasser und Xylit im Zahnputzbecher oder einem Glas soviel Mundwasser an, wie du für einen Tag benötigst.

Oder du mischst dir eine Lösung für einen längeren Zeitraum an. Dafür lohnt es sich dann Quellwasser zu nehmen, weil dieses länger hält.

Auf 1/4l Wasser reicht ein 1TL Xylit. Wenn du Lust hast, kannst du auch hier wieder ätherisches Pfefferminzöl, Salbeiöl oder andere Öle wie Teebaumöl mit hinein mischen.

Eine Xylit-Spülung machst du ganz normal nach dem Zähneputzen und wenn du magst zusätzlich nach jeder Mahlzeit. Dann haben Kariesbakterien keine Chance, denn ihnen wird die Nährgrundlage entzogen.

Wichtig: das Xylit sollte wirklich 3 min im Mund sein, dass es wirklich wirken kann.

Xylit bekommst du hier online, im Reformhaus, Bioladen oder im Drogeriemarkt.

Mundwasser mit kolloidalem Silber:

Kolloidales Silber wirkt gegen Bakterien, Viren und auch Pilze. Seine Wirkungsweise sieht so aus, dass die winzig kleinen Silberpartikel in die Hülle der Bakterien eindringen und deren Stoffwechsel zum Erliegen bringen, wodurch die Bakterien absterben.

Du kannst die Silberlösung entweder verdünnt auf einen Schluck Wasser als Spülung nehmen oder am besten einfach direkt in den Mund sprayen.

Natürlich kannst du auch ein paar Spritzer der Silberlösung in ein anderes Mundwasser mit eingeben, am besten direkt bevor du deinen Mund damit spülst.

Wichtig zu beachten: An sich kannst du das Silber nicht überdosieren und gleichzeitig stimmt auch hier das Motto „weniger ist mehr“. Mehrere Spritzer über den Tag verteilt sind top, eine ganze Flasche würde ich nicht unbedingt austrinken.

Und als letztes ist es noch wichtig, dass die Silberlösung nicht mit Metall in Berührung kommt, also direkt in den Mund oder einen Holz- oder Keramiklöffel verwenden.

Kollodiales Silber bekommst du ganz easy in der Apotheke.

MMS / CDS-Spülung:

MMS (Miracle Mineral Supplement) ist eine Chlordioxid-Lösung, die seit über 100 Jahren zur sicheren Trinkwasserdesinfektion eingesetzt wird. Heutzutage setzt die Schulmedizin Chlordioxid beispielsweise für die Entkeimung von Blutreserven ein.

Chlordioxid wirkt ähnlich wie kolloidales Silber. Es reagiert chemisch gesehen mit den Elektronen von Bakterien, Viren, Pilzen oder sogar Parasiten. Durch diese Reaktion zerfällt sowohl das Bakterium, als auch das Chlordioxid-Atom. Und zwar in „Bakterienmüll“, der ganz normal aus dem Körper ausgeleitet wird und das Chlordioxid-Atom in Natriumchlorid, Wasser und Kohlendioxid, alles drei natürliche Bestandteile in deinem Blut.

Offiziell ist MMS oder CDS in Deutschland als Medikament verboten, klar es ist kostengünstig und heilt: zwei Dinge, die die Pharma nicht will. Du kannst es aber als Wasserdesinfektionsmittel über Amazon beziehen.

Über MMS/CDS kannst du bei Dr. Andres Ludwig Kalcker Infos bekommen. Entweder in seinem Buch oder erstmal über Youtube. Ich persönlich finde CDS für zu Hause einfach in der Handhabung, denn es ist schon gebrauchsfertig angemischt.

Als Mundwasser-Spülung gibst du einfach 2-3 Tropfen CDS in ein Glas Wasser und spülst deinen Mund damit gut aus.

Kurkuma-Spülung:

Auch eine Mundspülung mit Kurkuma lohnt sich. Denn Kurkuma wirkt nicht nur entzündungshemmend und antibakteriell, sondern macht vor allem auch deine Zähne weißer.

kurkuma

Wie du das Kurkuma nun anwendest, kannst du dir ganz individuell aussuchen.

Entweder du mixt dir 1-2 Teelöffel Kurkuma in dein herkömmliches Mundwasser und spülst deinen Mund damit

oder

du nimmst einen Teelöffel Kurkuma-Pulver mit in dein Öl fürs Ölziehen

oder

du mischst dir das Pulver mit in deine Zahnkreide und putzt dir damit ganz normal deine Zähne.

Natron – Spülung

Auch Natron ist ein tolles Hausmittel, das du ganz universell einsetzen kannst. Speziell auf deine Zahngesundheit bezogen, kannst du Natron nutzen, um die Säuren in deinem Mundraum zu neutralisieren. Dadurch haben krankheitserzeugende Bakterien, wie Kariesbakterien oder Mundgeruch erzeugende Bakterien, keine Überlebenschance.

Außerdem wichtig: wenn du viel frische Fruchtsäfte, Smoothies und andere stark säurehaltigen Lebensmittel isst, ist es sinnvoll, deine Zähne vor diesem Säureangriff zu schützen. Und das tust du ganz einfach mit einer Natronspülung jeweils vor, und falls du möchtest, auch nach dem Verzehr.

Für eine Spülung nimmst du 1/2 bis 1 Teelöffel Natron auf 250ml Wasser.

Anstatt deinen Mund nur mit Natron auszuspülen, kannst du das Natronwasser auch trinken – das wirkt sich dann wiederum positiv auf deinen Säure-Basen-Haushalt im Körper aus.

Zähneputzen mit Kindern – was ist wichtig & wie macht’s Spaß

Zähneputzen ist doch total cool, oder?

Ist das deine Einstellung zum Zähneputzen oder nervt es dich eher oder gehört es halt einfach dazu?

Grundfaktoren fürs gemeinsame Zähneputzen

Du merkst vielleicht schon, worum es geht. Kinder kopieren ihre Eltern, sie fühlen instinktiv, ob den Eltern etwas taugt oder nicht, ob sie etwas gerne tun oder eben nicht. Daher ist es grundlegend wichtig, wie du selbst ans Zähneputzen rangehst.

Weiterhin ist es bei vielen Familien so, dass die Kinder ihre Eltern super selten Zähneputzen sehen, einfach weil die Eltern früher aufstehen oder später ins Bett gehen als ihre Kids. Auch hier ist es super wichtig, dass die Kinder sehen, dass nicht sie die einzigen sind, die Zähneputzen müssen, sondern eben ihre Eltern das auch jeden Tag machen.

Als dritten Punkt, der an dieser Stelle wichtig ist: Oft putzen Eltern ihren Kindern die Zähne, andersherum lassen sie sich aber nicht von ihrem Kind die Zahnbürste in den Mund stecken. Und das ist wirklich nicht fair. Wie war das bei dir als Kind? Fandest du es schön, wenn dir deine Mama mit der Bürste im Mund rumgefuchtelt hat und dich dann vielleicht noch ausgeschimpft hat, weil du keine Lust darauf hattest?

Wenn du also möchtest, dass sich dein Kind die Zähne von dir putzen lässt, sind diese 3 Grundfaktoren super wichtig: du selbst putzt gerne dein Zähne, dein Kind sieht dich auch jeden Tag Zähneputzen und es darf, wenn es möchte auch dir die Zähneputzen. 

Zahnmedizinischer Hintergrund 

Kinder haben ein etwas anderes Milieu im Mund als Erwachsene. Der Hauptunterschied besteht darin, dass Kids, insbesondere Kleinkinder, viel mehr speicheln als Erwachsene. Und das ist total genial. Denn der Speichel reguliert den pH-Wert im Mund und sorgt somit dafür, dass schädliche Bakterien keine Lebensgrundlage haben.

Weiterhin können Kariesbakterien, falls sie im Mund deines Kindes überhaupt schon vorhanden sind (Kariesbakterien werden durch Speichel übertragen), nur unter bestimmten Bedingungen die Zähne schädigen. Einerseits braucht es neben den Zähnen und den Bakterien noch einen Nährgund für die Bakterien und andererseits brauchen sie Zeit. Kariesbakterien fangen erst an sich am Zahn zu vergreifen, wenn sie 48-72 Stunden ungestört bleiben konnten, sprich keine Zähne geputzt worden sind.

Aus diesem Grund kannst du also ganz beruhigt 1x pro Tag darum schauen, dass dein Kind gründlich die Zähne geputzt bekommt / hat – 2x am Tag ist insbesondere bei Kleinkindern übertrieben.

Ernährung

Auch für Kinder gilt: Wenn das Verhältnis zwischen Säuren und Basen im Ungleichgewicht ist, werden nicht nur die Zähne angegriffen, sondern eben auch der ganze Körper geschwächt.

Gerade bei deinen ganz Kleinen kannst du hier ganz bewusst ansetzen und ihnen vorleben, welche Nahrungsmittel total geil sind und welche eher weniger im Alltag vorkommen sollten.

Sehen deine Kids beispielsweise, dass du für den kleinen Snack zwischendurch zu einer Möhre greifst oder zu Nüssen & Trockenfrüchten, wachsen sie ganz natürlich damit auf. Sprich die erste Prägung, welche ja die tiefste ist, fällt auf natürliche Leckereien aus – und eben nicht auf Kekse. Das heißt selbstverständlich auch, dass du eben diese gesunden Dinge wirklich bevorzugst und nicht nur so tust und dir heimlich. wenn die Kids nicht schauen, die Kekse reinziehst. Das merken die Kleinen ziemlich schnell.

Gleiches gilt für Süßes als Belohnung oder etwas Besonderes. Sobald du aus der Tatsache, dass es etwas Süßes gibt, ein Event machst, merkt dein Kind, dass das etwas ganz Besonderes ist und fiebert immer wieder darauf hin – so wie auf Weihnachten oder Geburtstage. Wenn du hingegen etwas Süßes ganz natürlich einbaust und der Tatsache, dass ihr jetzt Eis essen geht keine besondere Gewichtung gibst, wird es für das Kleine ganz normal und ohne besondere Bedeutung dazu gehören, dass ihr halt heute Eis esst und morgen etwas anderes.

Ganz spannend ist, dass Kinder, die mit beiden Varianten natürlich aufwachsen, also dass es Nüsse zum snacken gibt und manchmal auch Kekse, freuen sich natürlich über den Keks, und dennoch greifen sie sehr häufig lieber zu den Nüssen, wenn sie die Auswahl haben. Und das lässt sich wieder auf die Prägung zurückführen.

Du siehst also: die Grundbedingung für gesunde Zähne deiner Kids legst du ganz einfach mit ausgewogener, natürlicher (biologisch!) Ernährung – ohne Verbote.

gemeinsam zähneputzen

Was ist also sinnvoll & wichtig für die tägliche Zahnpflege

Das allerwichtigste überhaupt, insbesondere bei Kleinkinder, ist, dass sie Spaß haben am Zähneputzen! Bei den Kleinen geht es wirklich nicht darum, jeden Tag 2x gründlich die Zähne zu reinigen, sondern darum, dass sie so geprägt werden, dass Zähneputzen dazugehört & Spaß macht.

Du könntest also einmal am Tag zusammen mit deinem Kind Zähneputzen und einmal am Tag lässt du es einfach selbst ein bisschen herumschrubben und auf der Zahnbürste herumkauen – je nachdem was es gern macht. Ganz egal – Hauptsache  ein bisschen mit der Zahnbürste spielen. Wenn dein Mini absolut kein Bock auf die Zahnbürste hat, dann ist das auch vollkommen okay. Wie gesagt, Bakterien brauchen Zeit. Falls du aber doch ein schlechtes Gefühl hast oder es einfach für deine Psyche brauchst, dass dein Kind wenigstens irgendwas für seine Zähne tut, dann gib ihm einfach ein hartes Gemüse zum essen. Zum Beispiel eine Karotte. Denn solche Gemüse regen den Speichelfluss an – und wie du gerade gelesen hast, gleicht der Speichel den pH-Wert aus.

Ideen wie Zähneputzen Spaß macht

1.Partymachen: Lieder singen, ein Musikinstrument einbauen, zwischen jeden Viertel, das fertig geputzt ist, zur Tür rennen und wieder zurück, tanzen

2. Essen fangen: „Hinter diesem Zahn versteckt sich dein Müsli von heute früh, oh und da ist noch ein bisschen Brokkoli von heute Mittag,…“

3. den Ort wechseln: dein Kind sucht aus, wo es Zähneputzen will. Im Bad, im Wohnzimmer, im Auto,…

4. die Position wechseln: im sitzen, stehen, liegen

5. Tools verwenden: ein Buch anschauen, eine Serie auf Youtube anschauen, eine Geschichte anhören,…

6. unterschiedliche Zahnbürsten und Zahnpflegemittel haben und dein Kind aussuchen lassen, auf welches es Lust hat

7. Tageszeit variieren: vielleicht mal morgens, mal abends oder auch mittags – Hauptsache einmal gut putzen

8. dem Kuscheltier auch die Zähne putzen

9. anderen Körperteilen die Zähne putzen, zum Beispiel den Zehen

Fazit-Video

Viel Spaß beim Anschauen und danke fürs Lesen:-)

 

 

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Ein von uns organisiertes Familienstellen bei Oberstdorf am Sonntag 22. Oktober ab 9.30 Uhr

Das nächste Artabana-Treffen zur Absicherung bei Krankheit ist am Dienstag 24. Oktober ab 18.30 Uhr bei uns am Hof.

Das nächste schulfrei-Treffen ist am Freitag 3. November um 14.30 Uhr bei uns am Kempterhof bei Wangen im Allgäu.

Bitte jeweils bei uns anmelden - 01723981788

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